Gemäß § 5 HGIG wird bis zur Erreichung von paritätischen Verhältnissen bei gleicher Qualifikation von Frauen und Männern von der Dienststelle ein Frauenförderplan aufgestellt. Er gilt jeweils für einen Zeitraum von sechs Jahren und wird in zwei 3-Jahres-Intervallen hinsichtlich des Zielerreichungsgrads überprüft und nachgehalten. Der Frauenförderplan besteht aus:

  • Teil A: Quantitativ (§ 6 HGIG)
  • Teil B: Qualitativ (§ 6 und  §§ 8 bis 14 HGIG)

Der quantitative Frauenförderplan (FFP-Teil A) besteht aus einer Bestandsaufnahme und Analyse der Beschäftigtenstruktur sowie aus einem statistischen Abschätzungsteil, der bei der Unterrepräsentanzen von Frauen verbindliche prozentuale Quoten für zu besetzende Personalstellen und möglichen Beförderungen definiert.

Der qualitative Frauenförderplan (FFP-Teil B) dient dem Zweck, Ziele, Prozesse und Maßnahmen zur Umsetzung des Frauenförderplans transparent und evaluierbar zu machen. Er beinhaltet verbindliche Handlungsleitlinien für Personalauswahl- und Berufungsverfahren sowie Maßnahmen zur geschlechtergerechten Personalentwicklung, zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zur Antidiskriminierung von Frauen. Diese sind von allen Organen, Gremien, Funktionsträger_innen und sonstigen Personen an der Hochschule zu berücksichtigen.

Den quantitativen Frauenförderplan (Teil A) sowie den qualitativen Frauenförderplan (Teil B) finden Sie im Intranet unter der Rubrik "Personalangelegenheiten".

Die individuellen Frauenförderpläne der Fachbereiche erhalten Sie auf Nachfrage entweder bei den zentralen Frauenbeauftragten oder wahlweise auch bei den dezentralen Frauenbeauftragten Ihres Fachbereichs.

Der aktuelle Frauenförderplan (2014 - 2020) wird derzeit (2017) zwischenevaluiert.