Im Rahmen des Bund-Länder-finanzierten Professorinnenprogramms hat die Technische Hochschule Mittelhessen in der Projektphase I (2009-2014) sowie in der Projektphase II (2015-2020) für drei Regelprofessuren und zwei Vorgriffsprofessuren für erstberufene Professorinnen samt wissenschaftlichem Personal Drittmittel in Höhe von 2,5 Mio. Euro eingeworben.

Voraussetzung für die Einwerbung der Drittmittel waren positiv begutachtete Gleichstellungskonzepte der Hochschule. In der Projektphase II konnte die THM mit der Fortschreibung ihres Gleichstellungskonzeptes eine bundesweite Spitzenplatzierung erreichen.

Das Gleichstellungskonzept der THM beschreibt auf Basis einer Ist-Analyse/Bestandsaufnahme den Status Quo der Gleichstellungsaktivitäten an der Hochschule und leitet darauf basierende neue Gleichstellungsmaßnahmen ab, die bis zum Ende der Projektlaufzeit umgesetzt werden sollen.

Die neuen Gleichstellungmaßnahmen konzentrieren sich auf die thematischen Schwerpunkte  "Nachwuchsförderung Frauen in MINT", "Familiengerechte Hochschule" sowie "Gleichstellungsmonitoring". Das seit dem Professorinnenprogramm neu geschaffene Gleichstellungsbüro beschäftigt jeweils eine Mitarbeiterin für jeden Gleichstellungsschwerpunkt.