THM

Gesetzliche Grundlagen

Das HGlG

Das Hessische Gesetz zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zum Abbau von Diskriminierungen von Frauen in der öffentlichen Verwaltung (HGlG) sieht für alle Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes Frauenbeauftragte vor, die die Dienststellenleitung bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben unterstützen.

Ziel des HGlG  ist die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern (Prinzip des Gender Mainstreamings) sowie die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Dienststellen haben bei allen Entscheidungen, die Auswirkungen auf die Beschäftigten haben können, die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern als Leitprinzip zugrunde zu legen.

Bis zur Erreichung von paritätischen Verhältnissen bei gleicher Qualifikation von Männern und Frauen, werden auf der Grundlage von Frauenförderplänen verbindliche Zielvorgaben bzgl. Zugangs- und Aufstiegsbedingungen sowie Arbeitsbedingungen für Frauen vereinbart und vom Senat genehmigt. Die Frauenbeauftragten sind u. a. an allen Personalauswahl- und Berufungsverfahren beteiligt.

Die Arbeit der Hochschulfrauenbeauftragten basiert auf folgenden gesetzlichen Grundlagen:

Der Frauenförderplan

Bis zur Erreichung von paritätischen Verhältnissen bei gleicher Qualifikation von Männern und Frauen, werden auf der Grundlage von Frauenförderplänen verbindliche Zielvorgaben bzgl. Zugangs- und Aufstiegsbedingungen sowie Arbeitsbedingungen für Frauen vereinbart und vom Senat genehmigt. Die Frauenbeauftragten sind an allen Personalauswahl- und Berufungsverfahren beteiligt.

Ein Frauenförderplan gilt jeweils für einen Zeitraum von sechs Jahren und wird und zukünftig in 3-Jahres-Intervallen hinsichtlich des Zielerreichungsgrads überprüft und nachgehalten. Der Frauenförderplan 2008-2014 ist ausgelaufen und wird derzeit evaluiert. Er besteht aus:

  • einem quantitativen Teil (Teil A, Ziel-Kennzahlen zur Beseitigung der Unterrepräsentanz von Frauen an der Hochschule) und
  • einem qualitativen Teil (Teil B, verbindliche Handlungsleitlinien für alle Organe, Gremien, FunktionsträgerInnen und sonstige Personen an der Hochschule).

Der qualitative Frauenförderplan (Teil B) dient dem Zweck, Ziele, Prozesse und Maßnahmen zur Umsetzung des Frauenförderplans transparent und evaluierbar zu machen und ist im Intranet für alle Hochschulbeschäftigten einsehbar.

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