Projekt: Der Ingenieur/innenmangel und die Kluft im Profil
| Kurzbeschreibung: |
Vor dem Hintergrund einer stabilen Konjunktur können kleine und mittlere Unternehmen in Mittelhessen ihren Bedarf an Ingenieur/innen oftmals nicht aus dem regionalen Angebot an Fachpersonal decken, obwohl nominell gesehen die Nachfrage befriedigt werden könnte. Die Untersuchung „Ingenieur/innenmangel und die Kluft im Profil“ soll aus Sicht kleiner und mittlerer Unternehmen exemplarisch aufarbeiten, welche Vorstellungen Betriebe in der Region Mittelhessen über die von ihnen benötigten Fachkräfte haben. In der Studie wird eine Bedarfserhebung bei den ansässigen Unternehmen durchgeführt. Dabei besteht das Hauptziel darin, zu ermitteln, weshalb das vorhandene Potential an Fachkräften vor Ort nicht im vollen Umfang für die Deckung des Bedarfs an Ingenieur/innen genutzt wird. Bei der Untersuchung der Motive der Einstellungspolitik der Unternehmen soll insbesondere darauf eingegangen werden, welche fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen für eine Stellenbesetzung als notwendig erachtet werden. Außerdem werden die Einschätzungen der Unternehmen ermittelt, weshalb das bestehende Angebot als ungeeignet für eine Bedarfsdeckung angesehen wird, wobei hier ein besonderer Fokus auf die Frage nach der Bedarfsdeckung durch ältere und weibliche Fachkräfte gelegt werden wird. Um differenzierte Ergebnisse zu erhalten, wird bei der Studie erstens zwischen lokalen Unterschieden in Mittelhessen und zweitens zwischen Branchen unterschieden. Drittens werden die Daten geschlechtsdifferenziert erhoben und gendersensibel interpretiert. Zudem wird viertens nach den Folgen des demografischen Wandels für die Bedarfsdeckung gefragt. Dadurch können am Ende der Untersuchung passgenaue Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Zudem werden unter Einbindung von ausgewählten Agenturen für Arbeit mögliche Lösungswege aufgezeigt, wie die Abstimmung zwischen Bedarf und Angebot verbessert werden kann, indem durch differenzierte Anpassungsqualifizierungen die Kluft zwischen Bedarfs- und Angebotsprofil überwundern werden kann. Damit kann der Wirtschafts- und Arbeitsmarktstandort Hessen insgesamt gestärkt werden. |
| Beginn: |
01.01.2008 |
| Ende: |
31.05.2008 |
| Problemstellung: |
In der exemplarischen Studie soll in Mittelhessen brachenspezifisch ermittelt werden, weshalb Unternehmen ihren Bedarf an Ingenieur/innen nicht aus dem regionalen Angebot befriedigen können. Um diese Frage zu beantworten, müssen sowohl die (aufgrund der wirtschaftlichen Situation) brachenunterschiedlichen Nachfragen nach Fachkräften als auch das Profil des gesuchten Personals sowie das vorhandene Angebot an Arbeitskräften vor Ort untersucht werden. In diesem Zusammenhang werden besonders die Recruitingprozesse daraufhin untersucht, ob sie für die Bedarfsdeckung optimal ausgerichtet sind. Einen Schwerpunkt bilden dabei Chancen und Hindernisse der Bedarfsdeckung durch ältere und weibliche Fachkräfte, zum Beispiel im Sinne von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder der Vermittlung des neuesten Stands der Technik. |
| Ziel: |
Die Studie soll von folgenden Forschungshypothesen geleitet werden:
⇒ Zudem möchte die Studie Vorschläge liefern, wie Weiterbildungsmodule in den Unternehmen, an den Hochschulen und/oder bei den Bildungsträgern aussehen müssten, damit die Differenz zwischen Bedarf und Angebot zielgenau geschlossen werden kann. Dies schließt weitergehende Empfehlungen zur Behebung des Ingenieursmangels mit ein. |
| Ablaufplan: |
Phase A (2,5 Monate):
Phase B (1,25 Monate):
Phase C (1,25 Monate):
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| Leiter: |
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| Betreuer: |
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| Förderer und Partner: |
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| Dokumentation: |

