Projekt: Internationalisierung der dualen Berufsausbildung
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Kurzbeschreibung: |
Im neuen Berufsbildungsgesetz werden Ausbildungsabschnitte im Ausland als gleichwertiger Teil einer anerkannten Berufsausbildung im Dualen System dargestellt. Weiterhin ist es das Ziel des hessischen Pakts für Ausbildung die Berufsausbildung qualitativ weiterzuentwickeln. Auf Grundlage dessen ist das Projekt "Internationalisierung der dualen Berufsausbildung" entstanden. In diesem Projekt arbeiten die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände e. V., drei berufliche Schulen aus der Stadt Frankfurt (Wilhelm-Merton-Schule, Werner-von-Siemens-Schule, Heinrich-Kleyer-Schule), Continental Teves, Fraport und die Technische Hochschule Mittelhessen intensiv zusammen. Weitere Unternehmen sollen noch für die Zusammenarbeit gewonnen werden. Die zentrale Fragestellung des Projekts lautet, wie kann eine Internationalisierung der Berufsausbildung durchgeführt werden? Gemeinsam soll ein Konzept entwickelt werden, das später auch für Folgeprojekte im Bereich der Internationalisierung der Berufsausbildung eingesetzt werden kann. Zu diesem Thema haben sich bereits Vertreter der oben genannten Institutionen und Unternehmen zusammengesetzt und ihr Interesse am Thema und am Projekt bekundet. Die Festlegung der genauen Konzeption des Projekts, die Auswahl von Klassen bzw. Schülern und die Kooperation und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure sind im nächsten Schritt zu definieren. Danach steht die Planung, Konzeption und Durchführung von Aktivitäten im Mittelpunkt. Weiterhin spielt die wissenschaftliche Begleitforschung und die Evaluation der Ergebnisse eine wichtige Rolle. Die Bandbreite der vorstellbaren Veranstaltungen kann sich vom Unterricht in Fremdsprachen bis zu einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt erstrecken. Denkbar sind z. B. englischsprachige Workshops, das Verfassen von Seminararbeiten in englischer Sprache oder Events, auf denen außer deutsch alle anderen Sprachen zur Kommunikation angewendet werden dürfen. Unterstützt werden kann das Projekt mit virtuellen Lehr- und Lernmethoden und einer Internetplattform, auf der die Teilnehmer Informationen austauschen können. Im Themengebiet "Virtuelle Berufsschulen" führt die Technische Hochschule Mittelhessen im Moment ein Forschungsprojekt durch. Die dadurch gesammelten Erfahrungen können an dieser Stelle eingebracht werden. Bei Auslandsaufenthalten sind Praktika in Niederlassungen oder bei kooperierenden Unternehmen vorstellbar sowie Aufenthalte in Schulen, z. B. im Rahmen eines Schüleraustauschs. Weiterhin können gemeinsame Projekte von deutschen und ausländischen Schülern stattfinden. Die Gestaltungen der möglichen Aktivitäten sind sehr vielfältig, gemeinsam soll allen sein, dass sie in einer fremden Sprache stattfinden. Wobei dies nicht auf Englisch beschränkt sein muss. Die Projektlaufzeit erstreckt sich über drei Jahre, da es sinnvoll ist, einen kompletten Ausbildungszyklus mitzuerleben und auch Evaluationen und Ergebnisse aufzeichnen zu können. Neben den inhaltlichen und organisatorischen Fragen treten vor allem rechtliche Fragen auf, diese betreffen z. B. die Anerkennung des Auslandsaufenthalts für die Berufsausbildung. |
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Beginn: |
01.02.2008 |
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Ende: |
31.12.2010 |
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Ziel: |
Erarbeitung von Aktivitäten die zur Internationalisierung der Berufsausbildung genutzt werden können mit Beschreibung der jeweiligen Vor- und Nachteile. |
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Leiter: |
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Betreuer: |
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Förderer und Partner: |
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