Entwerfen II

Modulnummer
ENT2
Modulverantwortliche
  • Prof. Dipl.-Ing. Thomas Meurer
  • Prof. Dipl.-Ing. Nikolaus Zieske
  • Dozenten
  • Dipl.-Ing. Architekt Bettina Berresheim
  • Corinna Wilhelmi
  • Prof. Dipl.-Ing. Nikolaus Zieske
  • Kurzbeschreibung

    Entwerfen II: Planungsaufgaben aus den Bereichen verdichteter Wohnungsbau oder Verwaltungsbau unter Berücksichtigung des städtebaulichen Kontextes.

    Stegreifentwerfen I: Kurzentwurf zum Training konzeptioneller Entwurfsansätze ohne vorhergehende Vorbereitung.

    Qualifikations- und Lernziele

    Die Studierenden beherrschen die Grundlagen der Entwurfserarbeitung und das Instrumentarium zur Entwicklung von Alternativen. Sie kennen die für den jeweiligen Entwurf relevanten Normen und Richtlinien. Sie, beherrschen die zweidimensionale Darstellung und Präsentation des Entwurfsprojekts in Form von Zeichnungen in Grundriss, Ansicht und Schnitt mittels 2D- CAD und die räumliche Darstellung des Entwurfsprojekts in Form von Modellen in unterschiedlichen Maßstäben und in unterschiedlichen Materialien. Sie sind in der Lage, die Konzepte über grafische und / oder modellhafte Darstellungen im Plenum zu präsentieren.

    Lerninhalte

    Entwurfmethodik – Entwurfsprozess

    • Systematische Analyse analoger Projekte
    • Bestandsaufnahme des städtebaulichen Kontexts
    • Entwicklung von Funktions- und Raumprogrammen
    • Erarbeitung eines Entwurfskonzepts für ein größeres Gebäude mit einfachem Raumprogramm
    • Formulieren von Leitthemen in unterschiedlichen Bearbeitungsständen des Entwurfs
    • Einführung in Themenstellungen des ressourcenschonenden und barrierefreien Bauens
    • Erarbeitung alternativer Entwurfskonzepte zu gleichen Themenstellungen
    • Verifizierung von Entwurfsansätzen und Begründung der Auswahl
    • Überprüfung der unterschiedlichen Entwurfsansätze am Modell
    • Vermittlung und Anwendung der wesentlichen Richtlinien und Normen. Vornehmlich im Bereich des Wohnungs- oder Verwaltungsbaus.
    • Vermittlung konstruktiver Grundsätze der Planung in Verbindung mit anderen Fachgebieten aus dem Studium des Bauingenieurwesens
    • Zeichnerische und modellhafte Umsetzung des Entwurfs und Präsentation
    • Schrittweise Erarbeiten von Grundrissen, Ansichten und Schnitten
    • Erarbeitung von Modellstudien
    • Erläuterung und Präsentation der Entwurfsergebnisse und seiner Zwischenschritte im Plenum

    Visualisierung und Präsentation

    • Multimediale Präsentation in Text, Bild und Ton mittels CAD und weiteren Bildbearbeitungsprogramme
    • Erarbeiten von Architekturmodellen (Arbeitsmodelle, Präsentationsmodelle)

    Planungsaufgaben aus den Bereichen

    • Wohnungsbau (mit Schwerpunkt städtischer Kontext und verdichteter Wohnungsbau)
    • Verwaltungsbau
    Moduldauer (Semester)
    1
    Unterrichtssprache
    Deutsch
    Gesamtaufwand
    5 CrP; 150 Stunden
    Semesterwochenstunden
    4
    Lernformen

    4 SWS, aufgeteilt in seminaristische Vorlesung und praktischer Entwurfsbearbeitung und - betreuung, Nutzung von Tafel, Video und Beamer-Präsentation, Skizzen, Modellbau, wöchentliche Konsultationen zur Entwurfsdiskussion, Zwischentestate zur Kontrolle des Arbeitsfortschritts und Diskussion der Arbeitsstände im Plenum, Präsentation.

    Prüfungsvorleistungen

    Übungen (Anzahl Art und Weise wird zu Vorlesungsbeginn rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise bekannt gegeben).

    Geprüfte Leistung

    Erfolgreiches Bestehen der Prüfungsleistung.

    Bewertungsstandard

    Bewertung nach § 9 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung).

    Häufigkeit des Angebots
    Jedes Semester
    Literatur

    Literatur gem. Entwurfsthematik – u. a.

    • Neufert, Hans – Bauentwurfslehre
    • H. Ermel, Grundlagen des Entwerfens, Band 1 und 2
    • J. P. Heisel, Planungsatlas
    • Peter Faller, Der Wohnungsgrundriss
    • Eberhard Holder, Darstellung und Präsentation

    Weitere Literaturhinweise werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben

    Voraussetzungen

    Theorie des Entwerfens I

    Theorie des Entwerfens II

    Verwendbarkeit des Moduls

    Architektur