Anwendungsentwicklung für Dokumentationssysteme in der Medizin

Modulnummer
GING2047
Modulverantwortliche
Henning Schneider
Dozenten
Steffen Rupp
Qualifikations- und Lernziele

Die Studierenden sind in der Lage ihr Wissen über medizinische Sachverhalte mit in die Entwicklung einer medizinischen Anwendung einflie en zu lassen. Sie kennen die rechtlichen Anforderungen an eine Softwarelösung im Gesundheitswesen und sind in der Lage Anforderungen an Anwendungssysteme in der Medizin zu definieren. Sie weisen die erforderlichen Kompetenzen vor, um den medizinischen Bereich mittels innovativer Softwarelösungen ma geblich zu unterstützen und vorhandene Systeme selbständig weiter zu entwickeln. Die Studierenden kennen grundlegende Webtechnologien und können diese im medizinischen Kontext anwenden. Die Studierenden sind in der Entwicklungsumgebungen wie zum Beispiel Visual Studio oder Brackets in Verbindung mit mit den eingesetzten Framworks zielführend und effektiv einzusetzen.

Lerninhalte
  • Anhand von medizinischen Fragestellungen lernen die Teilnehmer die Bestandteile einer medizinischen Anwendung kennen. Darüber hinaus werden Kenntnisse vermittelt, welche die Studierenden befähigen, Standards der aktuellen Forschung selbstständig zu implementieren und in ein bestehendes System zu integrieren.
  • Dazu gehören insbesondere die Kenntnisse über Webtechnologien wie HTML, XML, JS und CSS sowie Regulatorische Anforderungen auf Basis geltender Normen im Bereich der medizinischen Informatik. Sie lernen welche rechtlichen Vorgaben für Medizinprodukte bestehen und wenden dieses Wissen aktiv bei der Implementierung entsprechender Sicherheitskonzepte an.
  • Die bevorzugte Entwicklungsumgebung ist Visual Studio und die Programmiersprache C#.
Fachkompetenz
COM_THM_ORGANIZER_THREE_STARS
Methodenkompetenz
COM_THM_ORGANIZER_THREE_STARS
Sozialkompetenz
COM_THM_ORGANIZER_THREE_STARS
Selbstkompetenz
COM_THM_ORGANIZER_TWO_STARS
Moduldauer (Semester)
1
Unterrichtssprache
Deutsch
Gesamtaufwand
6 CrP; 180 Stunden, davon etwa 60 Stunden Präsenzzeit.
Semesterwochenstunden
4
Lernformen

Seminaristischer Unterricht 1 SWS, Praktikum 3 SWS

Geprüfte Leistung

Prüfungsvorleistung: Projektarbeit oder eine bewertete Hausübung
(Art und Umfang der Vorleistungen wird den Studierenden rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise bekannt gegeben)

Prüfungsleistung: mündliche Prüfung oder Klausur mit offenen und/oder Multiple-Choice Fragen (Multiple-Choice-Anteil wird den Studierenden rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise bekannt gegeben)
(Art des Leistungsnachweises wird den Studierenden rechtzeitig und in geeigneter Art und Weise bekannt gegeben)

Bewertungsstandard

Bewertung der Prüfungsleistung nach

Häufigkeit des Angebots
Einmal im Jahr
Literatur
  • Baartmans P C M, Geng V: Qualität nach Ma : Entwicklung und Implementierung von Qualitätsverbesserungen im Gesundheitswesen. Huber Verlag, Bern
  • Bärwolff H, Victor F und Hüsken V: IT-Systeme in der Medizin. Friedr. Vieweg & Sohn Verlag | GWV Fachverlage GmbH,Wiesbaden
  • Haas P: Medizinische Informationssysteme und Elektronische Krankenakten. Springer Verlag, Berlin Heidelberg
  • Johner C, Hölzer M, Wittorf S: Basiswissen Medizinische Software. dpunkt.Verlag GmbH, Heidelberg
  • Hauser A, Weddehage I: Datenschutz im Krankenhaus. Dt. Krankenhaus-Verl.-Ges.; Düsseldorf
  • Ahlbrandt J, Dehm J, Röhrig R, Imhoff M, Wrede C: Risikomanagement für medizinische Netzwerke in der Intensiv- und Notfallmedizin – Gemeinsames Postitionspapier zur Norm ISO 80001-1 von der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) im VDE e.V. und der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) unter Beteiligung des Bundesverbandes Gesundheits-IT (BVITG), der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege (DGF) und der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) im DIN und VDE. VDE.
  • Günster K: Schrödinger lernt HTML5, CSS3 et JavaScript: das etwas andere Fachbuch ; [schau dem WWW gründlich unter die Haube ; HTML5 und CSS3 für alle Sinne ; wappne dich mit Ajax und Objekten und sprich mit den Servern des weltweiten Webs ; mit Syntax-Highlighting!]. Galileo Press, Bonn
  • Backhaus C: Usability-Engineering in der Medizintechnik: Grundlagen - Methoden - Beispiele. Springer, Heidelberg
Voraussetzungen

Erfolgreiche Teilnahme:

  • GMED1001 Medizinische Grundlagen I
  • GMED1002 Medizinische Grundlagen II
  • GING1033 Softwaretechnik MI
  • CS1020 Datenbanksysteme
Verwendbarkeit des Moduls

Bachelor Medizinische Informatik