THM

Ergebnisse der 21. Sozialerhebung des DSW liegen vor (27.06.2017)

Die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW), durchgeführt vom Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), ist eine im nationalen und internationalen Vergleich einzigartige Langzeituntersuchung. Im Rahmen der Sozialerhebung werden Studierende etwa alle drei Jahre zu ihrer sozialen und wirtschaftlichen Lage befragt. Die Sozialerhebung ist die größte Studierendenbefragung Deutschlands. Mehr als 60.000 Studentinnen und Studenten von 248 Hochschulen haben sich in 2016 an der Umfrage beteiligt und liefern so ein umfassendes Bild der Lage der Studierenden in Deutschland. An der THM wurden  rund 2.400 Studierende um die Teilnahme an der Befragung gebeten. Jetzt hat das DSW die "Ergebnisse der 21. Sozialerhebung 2016 zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland" (196 Seiten) vorgelegt.

In der Pressemitteilung des DSW vom 27.06.2017 wird u.a. ausgeführt:"Aus Sicht des Deutsche Studentenwerk (DSW) nimmt der finanzielle Druck auf die Studierenden und ihre Eltern zu. Das zeigen die neuen Daten zur Studienfinanzierung aus der neuen DSW-Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland. Gegenüber der Vorläuferstudie aus dem Jahr 2012 ist die Erwerbstätigenquote um 6 Prozentpunkte gestiegen, von 62% auf nunmehr 68% der Studierenden. Und auch die unbaren Unterstützungsleistungen der Eltern sind angestiegen, von 261 Euro Geldwert im Jahr 2012 auf nunmehr 309 Euro im Monat im Jahr 2016, als die 21. Sozialerhebung durchgeführt wurde. DSW-Präsident Prof. Dr. Dieter Timmermann deutet dies so: „Der Kosten- oder finanzielle Druck auf die Studierenden nimmt zu, vor allem für die Miete – und um dem zu begegnen, müssen die Eltern tiefer in die Tasche greifen, und die Studierenden jobben mehr."

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