Frau Prof. Dr. Erdmuthe Meyer zu Bexten neues Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des OpenSAGA-Projekts

Das Dortmunder IT-Unternehmen QuinScape hat das Open-Source-Projekt OpenSAGA initiiert. Ein wissenschaftlicher Beirat übernimmt hier die Aufgabe, sowohl die Projektqualität zu sichern, als auch wissenschaftliche Innovationen in die Praxis zu überführen. Frau Prof. Dr. Meyer zu Bexten, Leiterin des BliZ (des Zentrums für blinde und sehbehinderte Menschen der FH Gießen-Friedberg) engagiert sich nun ebenfalls im Beirat.
OpenSAGA (http://www.opensaga.de) ist eine Open-Source-Plattform zur Erstellung SAGA-konformer und Java-basierter Webanwendungen sowie eine Gemeinschaft von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden, die sich der Aufgabe verschrieben haben, die korrekte Anwendung und Weiterentwicklung des SAGA-Standards durch eine eigene Initiative zu fördern und den Bund dabei zu unterstützen, diesen Standard zu leben. OpenSAGA hilft insbesondere auch dabei, sich schnell in die komplexen zugrundeliegenden Technologien einzuarbeiten und diese sanft auf zukünftige Versionen zu migrieren – unter steter Berücksichtigung von Vorgaben wie der BITV für die Barrierefreiheit von Anwendungen.
Der wissenschaftliche Beirat kontrolliert die Qualität des OpenSAGA-Projektes und unterstützt zudem die Weiterentwicklung der OpenSAGA-Plattform durch kontinuierliche wissenschaftliche Impulse sowie Innovationstransfer.
"Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Frau Prof. Dr. Meyer zu Bexten eine ausgewiesene Expertin mit langjährigen Erfahrungen in der Entwicklung barrierearmer Anwendungen gewinnen konnten", so Thomas Biskup, Project Lead OpenSAGA. „da sie insbesondere auch über das von ihr gegründete und seit vielen Jahren sehr erfolgreich laufende Zentrum für Blinde und sehbehinderte Menschen sowie die dortigen Mitarbeiter über umfassende praxisbezogene Erfahrungen und Unterstützungsmöglichkeiten zu diesem Thema verfügen.“
„Ich finde sehr spannend, dass eine so grundlegende Plattform wie OpenSAGA auch mannigfaltige Innovationsmöglichkeiten für zukünftige Anwendungsfelder bietet“, so Frau Prof. Dr. Meyer zu Bexten, „denn Themen wie seniorengerechte Informationsangebote oder AAL (Ambient Assisted Living) greifen viele der grundlegenden Prinzipien barrierearmer Anwendungen auf und überführen sie auf neue Themenfelder. Hier liegt noch großes Potenzial in einer Plattform wie OpenSAGA, bei dessen Erschließung wir uns gerne einbringen wollen.“
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