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Forschungsförderung: 3,6 Millionen Euro für die Fachhochschule

Sonne und gute Laune: Die Professoren Stephanie Gokorsch, Peter Czermak, Klemens Zink und Frank Runkel feiern mit Heinz Kraus (Referat Technologietransfer) ihren Erfolg im Loewe-Programm (von rechts).
Sonne und gute Laune: Die Professoren Stephanie Gokorsch, Peter Czermak, Klemens Zink und Frank Runkel feiern mit Heinz Kraus (Referat Technologietransfer) ihren Erfolg im Loewe-Programm (von rechts).
Die Fachhochschule Gießen-Friedberg erhält für ihr Forschungsprojekt „Biomedizinische Technik" Landesmittel in Höhe von 3,6 Millionen Euro. Die Hochschule war damit als einzige FH mit einem eigenen Antrag bei der „Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (Loewe)" erfolgreich. Mit dem Förderprogramm will die Landesregierung die hessische Forschungslandschaft nachhaltig stärken.

Bei dem Gießener Projekt kooperieren die FH-Institute für Biopharmazeutische Technologie (IBPT) sowie für Medizinische Physik und Strahlenschutz (IMPS). Leitidee ist die Verknüpfung der biopharmazeutischen Verfahrensentwicklung mit den physikalischen Möglichkeiten der Bildgebung. Auf diesem Weg wollen die Wissenschaftler Verfahren für die zellbasierte und nanopartikelbasierte Therapie zum Beispiel entzündlicher Krankheiten der Lunge oder der Haut entwickeln. Auch die Schlaganfalltherapie gehört zu dem Forschungsvorhaben. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Beteiligt sind die Professoren Peter Czermak, Martin Fiebich, Stephanie Gokorsch, Frank Runkel und Klemens Zink. Partner auf dem Gebiet der klinischen Untersuchung ist Prof. Johannes T. Heverhagen (Universität Marburg).

Für Czermak, Geschäftsführender Direktor des IBPT, ist der Erfolg die Bestätigung der erfolgreichen bisherigen Forschungsarbeit. Die Förderung sei eine sehr gute Voraussetzung für die weitere produktive Kooperation zwischen den Instituten.

Präsident Prof. Günther Grabatin sieht die Position der FH Gießen-Friedberg als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen in Deutschland untermauert. „Mit dem Erfolg im Loewe-Programm sind wir allerdings in eine neue Dimension vorgedrungen. Projekte dieser Größenordnung ermöglichen es uns, eine stabile Forschungsinfrastruktur aufzubauen, dauerhaft konkurrenzfähige Masterstudiengänge anzubieten und uns als eine Hochschule zu etablieren, die einen Schritt weiter ist als die klassische Fachhochschule," so Grabatin.

 

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