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Grundschüler im Robotiklabor

Die Forscher AG der Friedberger Montessori-Schule zu Gast an der Fachhochschule. Michael Großfeld erklärt, wie Roboter funktionieren. Auch die stellvertredende Schulleiterin Silke Marquardt ist beeindruckt.Ein wenig skeptisch war Prof. Dr. Claus Breuer schon, als er im vergangenen Sommer auf der Friedberger Kaiserstraße einen Praktikumstermin mit der „Forscher AG“ vereinbart hatte. Der Dekan des FH-Fachbereichs Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie war während der Veranstaltung „Friedberg macht Schule“ mit Silke Marquardt, der stellvertretenden Leiterin der Friedberger Montessori-Schule, ins Gespräch gekommen. Am Ende kamen die beiden überein, dass es einen Versuch wert sei, technikinteressierte acht- bis zehnjährige Grundschüler ins Robotiklabor der Fachhochschule Gießen-Friedberg einzuladen.

Nach dem Besuch war Breuer überrascht. „Neugierig, technikbegeistert, pfiffig“ seien die Kinder gewesen, denen sein Kollege Prof. Dr. Klaus Brillowski zuerst eine Einführung in die Robotik gegeben hatte. Anschließend baute die Forscher AG selbständig Klein- und Krabbelroboter und experimentierte mit Industrierobotern, die die Grundschüler manuell oder per Sprache steuerten. Flug- und Fahrroboter kamen ebenso zum Einsatz wie ein an der FH entwickelter Hubschrauber.

Die Begeisterung, mit der die jungen Gäste bei der Sache waren, sei die „optimale Voraussetzung für eine spätere Technikkarriere“, so Breuer. Beeindruckt habe ihn auch der erstaunlich hohe Anteil von Mädchen unter den wissbegierigen Besuchern, sagte der Hochschullehrer, der sich nach den positiven Erfahrungen weitere Gastspiele von Grundschülern in den Techniklaboren der FH vorstellen kann.
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