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Auf Leitmesse für Technologie präsent

Simulierte FahrzeugkarosserieMit Exponaten aus Forschung und Lehre präsentiert sich die Fachhochschule Gießen-Friedberg vom 19. bis 23. April auf der Hannover Messe 2010. Die vorgestellten Projekte gehören zu den Fachgebieten Fahrzeugentwicklung, Rechnerarchitektur und Fördertechnik. Teams aus Gießen, Friedberg und Wetzlar werden auf dem weltweit führenden Technologieforum, an dem fast 5000 Unternehmen aus 63 Staaten teilnehmen, in den Dialog mit dem Messepublikum treten.

Aus dem Gießener Fachbereich Informations- und Elektrotechnik stammt das Exponat „FPGA-basierter Neuronen-Rechnerkern“, das unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Bonath konzipiert wurde. Das auf der Messe vorgeführte Demonstrationsmodell zeigt die Reaktionen eines einzelnen Neurons und erlaubt die Simulation von bis zu 400 Neuronen auf einem Chip. Dieses System ermöglicht den Einsatz auch in größeren neuronalen Netzwerken und eine Anwendung zum Beispiel bei Untersuchungen von Vernetzungsmechanismen in der Physiologie.

Unter dem Titel „Neuartige Auslegung von Karosseriekonzepten“ informiert eine Arbeitsgruppe um die Professoren Dr. Udo Jung und Dr. Martin Pitzer über eine Forschungsinitiative, die darauf abzielt, modernste Computersimulationen im Entwicklungsprozess einer Fahrzeugkarosserie effizient zu nutzen. Dieses Projekt der Maschinenbau-Fachbereiche aus Friedberg und Gießen, das Schwerpunkte auf Modellierung, Lebensdauersimulation und Crashberechnungen setzt, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Kooperationspartner sind der mittelhessische Automobilzulieferer Linde+Wiemann, Mercedes-Benz und Opel.

Das Zentrum dualer Hochschulstudien der FH am Standort Wetzlar wird der internationalen Fachwelt in Hannover die Angebote seines StudiumPlus vorstellen. Diese dualen Programme, die Studium und betriebliche Ausbildung miteinander verknüpfen, garantieren durch die Kooperation mit über 350 Partnerunternehmen einen starken Praxisbezug. Exemplarisch für dieses Studienkonzept ist das Messeexponat. Während einer Praxisphase erstellten Studierende, dabei betreut von Hochschule und Betrieb, das funktionsfähige Modell einer speicherprogrammierten Sortier- und Förderanlage.

Die Teams der Fachhochschule Gießen-Friedberg sind mit ihren Projekten in Hannover auf dem Stand C 45 des TechnologieTransferNetzwerks Hessen in Halle 2 zu finden.

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