Deutsch-chinesischer Technologieworkshop
Prof. Dr. Klaus Behler von der Fachhochschule Gießen-Friedberg hat auf dem „Sino-German Symposium on next Generation Lasers and Emerging Applications“ an der RWTH Aachen über seine Forschung berichtet. Er stellte Projektergebnisse zum Abtragen dünner Schichten und zur Beeinflussung des Mikrogefüges bei der Materialbearbeitung vor.
Beim Workshop hatten sich je 20 Wissenschaftler aus Deutschland und China getroffen, um neue Entwicklungen und Perspektiven der Photonik zu diskutieren. Schwerpunkte waren die Mikro- und Nanotechnik, die bei der Erzeugung von Mikrosystemen oder zur Herstellung dünner funktionaler Schichten auf lasergestützte Verfahren zurückgreifen.Die chinesischen Gäste stellten Ergebnisse zu laserunterstützten Prozessen in der Solartechnik und zur Herstellung mikromechanischer Komponenten vor. Über die Entwicklung neuer Laserquellen, die lasergestützte Erzeugung von tiefer UV-Strahlung, vorbereitende Grundlagenuntersuchungen zur lasergestützten Kernfusion sowie neuartige Verfahren zur direkten Erzeugung elektronischer oder mikromechanischer Strukturen mittels lasergestützter Prozesse berichteten die deutschen Teilnehmer. Sie kamen unter anderem aus den Forschungszentren Karlsruhe und Jülich, von der TU Berlin oder dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik. Einziger hessischer Wissenschaftler und einziger Fachhochschulvertreter war der Friedberger Laserexperte Behler.
Die Ergebnisse des Aachener Erfahrungsaustauschs sollen als Basis transnationaler Forschungsprojekte dienen, die vom chinesisch-deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung unterstützt werden.

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