Keine Chance für Bundesbank und EZB
Das Schachteam der Technischen Hochschule Mittelhessen hat beim Turnier der Betriebs- und Firmenmannschaften in Wiesbaden den zweiten Platz belegt. An dem von der R+V-Versicherung ausgerichteten Wettbewerb beteiligten sich 34 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet.
Am Spitzenbrett der TH spielte Thomas Henrich, 1. Vorsitzender des Schachclubs Gießen und früherer Student am Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (MNI). Seine Mitstreiter waren die Professoren Dr. Joaquin Diaz (Fachbereich Bauwesen), Dr. Stephan Euler (Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung), Dr. Klaus Wüst (Fachbereich MNI) und der Lehrbeauftragte Dr. Volker Neitzert.
Bei dem Turnier, das im Schnellschachmodus (20 Minuten pro Begegnung) ausgetragen wurde, kamen pro Partie vier der fünf Spieler zum Einsatz. Überlegene Siege gab es für die TH-Mannschaft zu Beginn gegen die Deutsche Bundesbank und die Europäische Zentralbank. Nach einer knappen Niederlage gegen die Wuppertaler Stadtwerke und einem weiteren Sieg über das Statistische Bundesamt hatte sich das Team eine gute Ausgangsposition erarbeitet.
Einer deutlichen 0:4-Schlappe gegen Opel 1 folgten klare Siege gegen den Vorjahresgewinner R+V-Versicherung und Opel 2. Die TH erreichte so noch den zweiten Platz des Turniers. Erster wurde die Firma Expense Reduction Analysts. Die meisten Punkte für die TH holte Klaus Wüst am vierten Brett, der fünf seiner sechs Partien gewann und einmal unentschieden spielte.


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