THM

Berufsbezogene Bildungsreise

Zum Exkursionsprogramm gehörte auch ein Besuch des ICE-Betriebswerks Hamburg-EidelstedtNach Hamburg führte eine mehrtägige Exkursion des Friedberger Fachbereichs Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung der TH Mittelhessen. An der Studienfahrt, die von den Professoren Ulrich Abel, Hans-Justus Eifert und Ralf Rigger geleitet wurde, nahmen 31 Studierende der Wirtschaftsmathematik und Physikalischen Technik teil.

Erstes Ziel war „Die vierte Nacht des Wissens“, bei der 45 wissenschaftliche Einrichtungen aus Hamburg zu Experimenten, Mitmachaktionen, Vorträgen und Workshops einluden. Die Studierenden der Physikalischen Technik nutzten die Veranstaltung zu einem Besuch des Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY, eines der weltweit führenden Beschleunigerzentren zur Erforschung der Materie. Dort hatten die Friedberger Gäste Gelegenheit zu Entdeckertouren durch die riesigen Laborgebäude, wo Teilchenbeschleuniger, Präsen­tationen, Modelle der Versuchsaufbauten und Experimente zu sehen waren.

Die angehenden Wirtschaftsmathematiker hörten während der „Nacht des Wissens“ Vorträge zu Themen wie „Lügen mit Statistik“ oder „Neuromarketing“.

Nach gemeinsamer Stadtbesichtigung und Hafenrundfahrt sah der Tagesplan  wieder alternative Programmpunkte vor. Eine Gruppe besuchte die Schäfter und Kirchhoff GmbH, einen renommierten Hersteller von Lasermesstechnik und Optosensorik. Mit dem dort beschäftigten Diplom-Ingenieur Michael Schulz gehörte auch ein Absolvent des THM-Studiengangs Physikalische Technik zu den Referenten. Er demonstrierte aktuelle Produkte der Firma, an deren Entwicklung er  im Rahmen seines Berufspraktischen Studien­semesters und seiner Diplomarbeit beteiligt war.

Die zweite Gruppe folgte einer Einladung der Mathematischen Abteilung der ERGO, des zweitgrößten deutschen Versicherungsunternehmens. Nach einem einleitenden Vortrag des Abteilungsleiters über das Unternehmen berichteten vier Referenten über ihre Arbeit. Die vorgestellten Themen aus den mathematischen und betriebswirtschaftlichen Arbeitsbereichen vermittelten eine realistische Vorstellung von der Tätigkeit eines Mathematikers in einer Versicherung.

Vor der Heimfahrt besichtigte man das ICE-Betriebswerk Hamburg-Eidelstedt. Dort können in einer 430 Meter langen und 65 Meter breiten Halle acht ICE-Züge gleichzeitig in nur einer Stunde gewartet werden.

Insgesamt bot das Exkursionsprogramm den Teilnehmern vielfältige Einblicke in künftige berufliche Einsatzfelder. Zudem konnten sie in Hamburg Kontakte knüpfen, die  Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen von Berufspraktischen Studiensemestern und Abschlussarbeiten eröffnen.

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