Forschung Aktuell

  • Zum Projekt der Gießener Wissenschaftler gehört auch eine Anwendungsstudie zur Überprüfung von Kosmetika. (Foto: Hessen schafft Wissen/Jan Michael Hosan)

    Balsam für die Haut

    Um den Einfluss von Kosmetika auf die Gesundheit der Haut geht es bei einem Forschungsprojekt an der TH Mittelhessen. Das Team um Prof. Dr. Frank Runkel und Dr. Thomas Schmidts vom Gießener Fachbereich Life Science Engineering befasst sich dabei mit der Identifizierung von Inhaltsstoffen, die die aus nützlichen Bakterien und Hefen bestehende Mikroflora der Haut negativ beeinflussen. Kooperationspartner ist die Gießener Biodermic Health & Beauty GmbH & Co. KG. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit knapp 400.000 Euro.

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  • Laborbesprechung in der Nachwuchsgruppe Raumfahrtelektronik (von links): Niklas Wolf, Timo Baruth, Prof. Uwe Probst und Jens Simon

    Forschungsschwerpunkt Raumfahrtelektronik

    Die TH Mittelhessen hat eine Nachwuchsgruppe Raumfahrtelektronik gegründet. Leiter ist Prof. Dr. Uwe Probst vom Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik. Das Land Hessen unterstützt das Projekt im Rahmen des Vorhabens „Weiterentwicklung und Etablierung von Forschungsstrukturen an der THM“. Bis 2020 stehen den Raumfahrtelektronikern etwa 960.000 Euro zur Verfügung.

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  • Promotionsstellen der THM

    Ausschreibung von vier Promotionsstellen
    Zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses schreibt die THM vier Promotionsstellen aus. Die Promotionsstellen werden themenoffen an Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrer der THM vergeben. Voraussetzung ist, dass die Doktorandinnen und Doktoranden auf diesen Stellen in einem kooperativen Verfahren an einer Universität promovieren.

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  • Sie stellten ihre Projekte zur Diskussion: Philip von Voigts-Rhetz, Manuel Roth, Franziska Hain und Christopher Schölzel (von links)

    Interdisziplinärer Dialog

    Etwa 80 Teilnehmer begrüßte Prof. Dr. Frank Runkel beim vierten interdisziplinären Doktorandenkolloquium an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Der Vizepräsident für Forschung berichtete, dass sich aktuell mehr als 80 Nachwuchswissenschaftler der THM mit der Promotion weiter qualifizieren. Die Hochschule gehe dabei den Weg der Kooperation, erläuterte Runkel. Dabei setze sie besonders auf die Universitäten in der Nachbarschaft: „Die Zusammenarbeit mit Fachbereichen der Universitäten Gießen und Marburg ist inzwischen gut etabliert. Aktuell läuft mehr als die Hälfte der kooperativen Promotionen der THM mit den beiden mittelhessischen Universitäten. Der neue Forschungscampus Mittelhessen wird die Promotionsmöglichkeiten unserer Absolventen weiter verbessern. Wir werden unter anderem ein Promotionszentrum einrichten, das die ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen der drei Hochschulen bündelt.“

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  • Auftaktveranstaltung mit Diagnosegerät und Modulen an der THM (von links nach rechts): Projektleiter Prof. Dr. Harald Weigand (THM), Wilfried Rühl (Geschäftsführer, Rühl Solar), Matthias Dax (PV-Service, Rühl Solar), Wolfgang Pfeiffer (Techn. Betriebsleiter AWLD), Dr. Jörg Glatthaar (THM) und Bernhard Jehle (Geschäftsführer, ZME).

    Ein zweites Leben für ausgediente Solarmodule

    Solarstrom per Photovoltaik zu erzeugen, ist im Sinne der Energiewende und des Umweltschutzes. Doch was passiert mit ausgedienten Photovoltaik-Modulen? Lassen sie sich mit einem wirtschaftlichen Verfahren wieder verwendbar machen? Eine technologische Lösung für dieses Problem soll ein Forschungsvorhaben entwickeln, bei dem die TH Mittelhessen mit mehreren Partnern kooperiert. Die Projektleitung hat Prof. Dr. Harald Weigand vom Kompetenzzentrum für Energie- und Umweltsystemtechnik der Hochschule. Er arbeitet dabei mit Prof. Dr. Ubbo Ricklefs vom Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik zusammen.

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  • Prof. Peter Czermaks (links) Forschungsgruppe, die im Labor am Projekt OnkoVir arbeitet, gehören u. a. (von links) Daniel Loewe, Dr. Tobias Weidner und Hauke Dieken an.

    Mit Viren Krebs bekämpfen

    Eine Forschungsgruppe der TH Mittelhessen arbeitet im Rahmen des geförderten Projekts „OnkoVir“ an der Kultivierung von Viren, die in der Krebstherapie eingesetzt werden können. Unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Czermak konzentriert sich das Team am Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie (IBPT) darauf, zu diesem Zweck Masernviren in der benötigten Menge und Qualität herzustellen.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Vorhaben mit rund 430.000 Euro. Auf seiner Homepage präsentierte das BMBF im Juli OnkoVir als „Projekt des Monats“.

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  • Prof. Dr. Jens Klose

    EU-Förderung für THM-Volkswirt

    Prof. Dr. Jens Klose von der TH Mittelhessen erhält von der Europäischen Union 30.000 Euro Fördermittel. Die EU-Kommission unterstützt den Hochschullehrer, der am Gießener Fachbereich Wirtschaft die Gebiete Statistik und Volkswirtschaftslehre vertritt, Im Rahmen des Programms Erasmus+. Die Förderung ist für verschiedene Projekte zur europäischen Fiskal- und Geldpolitik bestimmt.

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  • In der Kläranlage Rotenburg haben die Projektpartner Alugestänge installiert, an denen die Beutel mit den Mikroalgen befestigt sind.

    Abwasserreinigung mit Algen

    Die Entwicklung technischer Lösungen für den Gewässerschutz gehört zu den fachlichen Schwerpunkten des Kompetenzzentrums für Energie- und Umweltsystemtechnik (ZEuUS) der TH Mittelhessen. Zurzeit arbeitet ein Team der Hochschule, das von Prof. Dr. Ulf Theilen geleitet wird, an einem hessischen Pilotprojekt zur „Phosphor-Elimination durch Mikroalgen“. Für dieses Forschungsvorhaben wurde ein Versuchsbetrieb auf der Kläranlage von Rotenburg an der Fulda eingerichtet.

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  • Die Wissenschaftlichen Mitarbeiter René Glück (links) und Maximilian Stähling prüfen eine mikroskopierte Nietverbindung.

    Ultrahochfeste Stähle im Automobilbau

    Mit dem Einsatz von „ultrahochfesten warmformgehärteten Stählen“ im Karosseriebau befasst sich ein Forschungsprojekt an der TH Mittelhessen. Projektleiter sind die Friedberger Professoren Dr. Heinrich Friederich und Dr. Udo Jung vom Kompetenzzentrum Verkehr – Mobilität – Automotive. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie wollen die Wissenschaftler ein Verfahren zur Verbindung verschiedener Bauteile, das „Halbhohlstanznieten“, für moderne Werkstoffe weiterentwickeln. Sie arbeiten dabei mit der Adam Opel AG, Stanley Engineered Fastening – Tucker, Linde + Wiemann, Ruhl & Co und Holzapfel Metallveredelung zusammen. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit knapp 250.000 Euro.

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  • Felix Brück von der TH Mittelhessen ist für seinen Vortrag auf dem 6. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Berlin ausgezeichnet worden.

    Ausgezeichneter Referent

    Felix Brück von der TH Mittelhessen ist für seinen Vortrag auf dem 6. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Berlin ausgezeichnet worden. Der Umweltingenieur referierte über das Thema „Rotierender Fermenter zur Bioabfallvergärung: Radiales und axiales Mischungsverhalten“. Brück berichtete darin über ein neues Verfahren zur Gewinnung von Biogas aus organischen Abfällen, das in einem vom Land Hessen geförderten Forschungsprojekt entwickelt wurde.

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  • Dr. Christian Köbel (Mitte), erster Doktorand der THM an der TU Havanna, mit den kubanischen Professoren Dr. Jorge Torres Gómez, Dr. Walter Baluja García, Dr. Mario Morera Hernández und Prof. Dr. Wolf-Rainer Novender, dem Friedberger Initiator der Hochschulkooperation (von rechts).

    Deutsch-kubanisches Doktorprojekt

    Christian Köbel, ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Mittelhessen in Friedberg, hat seine Promotion an der Technischen Universität Havanna abgeschlossen. Das Instituto Superior Politécnico José Antonio Echeverría (ISPJAE) bewertete die Gesamtleistung des Doktoranden mit der Bestnote. Seine Doktorarbeit verteidigte er in der kubanischen Hauptstadt vor einem neunköpfigen Professorengremium in spanischer Sprache.

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  • Eine auf Folie gedruckte Schaltung aus organischen Transistoren wird unter dem Mikroskop mit einer Nadel kontaktiert und vermessen.

    Mikroelektronik europäisch

    Eine Forschergruppe der TH Mittelhessen arbeitet in einem europaweiten Verbundprojekt an der Entwicklung elektronischer Schaltungen aus Kunststoff. Projektleiter an der THM ist Prof. Dr. Alexander Klös vom Kompetenzzentrum Nanotechnik und Photonik. Partner sind die spanische Universitat Rovira i Virgili, die École Polytechnique im französischen Palaiseau und die University of Cambridge in England.

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  • Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen zum Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission bestellt.

    Breckow Vorsitzender der Strahlenschutzkommission

    Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen zum Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission bestellt. Das 18-köpfige Expertengremium berät das Ministerium in allen Fragen des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen. Die Mitgliedschaft ist ein persönliches Ehrenamt. In sieben permanenten Ausschüssen und einer Reihe von Projektgruppen arbeiten etwa 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Kommission zu.

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  • Gefördert durch LOEWE 3 erforschte eine Arbeitsgruppe des Kompetenzzentrums Biotechnologie und Biomedizinische Physik die Anwendbarkeit ionischer Flüssigkeiten in der Kosmetikherstellung. Dabei arbeitete die THM mit dem Gießener Unternehmen Biodermic Health & Beauty zusammen.

    TH Mittelhessen bei LOEWE 3 vorn

    Im Jahr 2008 startete in Hessen die „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE). Neben zwei Varianten, die auf Grundlagenforschung zielen, bietet die Förderlinie 3 den Hochschulen die Möglichkeit, in der Forschung mit kleinen und mittelständischen Unternehmen Hessens zusammenzuarbeiten. Seit 2011 können Fachhochschulen in diesem Rahmen eigene Forschungsprojekte beantragen und gemeinsam mit Firmen markorientierte Produkte und Verfahren entwickeln.

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  • Dorota Dobler und Thomas Schmidts gehörten zum Forscherteam des evaluierten Projekts.

    THM-Projekt überzeugt HessenAgentur

    Anwendungsbezogene Forschung ist ein Leistungsfeld der TH Mittelhessen. Viele Projekte, die an der THM laufen, zielen darauf ab, in Kooperation mit regionalen Unternehmen vermarktungsfähige neue Verfahren und Produkte zu entwickeln. Die HessenAgentur hat jetzt einer Arbeitsgruppe der Hochschule bestätigt, dieses Ziel schneller und effizienter erreicht zu haben, als der Projektplan vorsah.

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  • Sie stellten ihre Promotionsprojekte vor (von links): Nadine Busse, Sebastian Beer, Dennis Priefer und Jens Simon

    Interdisziplinärer Austausch

    Etwa 70 Teilnehmer begrüßte Prof. Dr. Frank Runkel beim dritten interdisziplinären Doktorandenkolloquium an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Der Vizepräsident für Forschung berichtete, dass sich aktuell etwa 85 Nachwuchswissenschaftler der THM mit der Promotion weiter qualifizieren. Die Hochschule gehe dabei den Weg der Kooperation, erläuterte Runkel. Dabei setze sie besonders auf die Universitäten in der Nachbarschaft: „Die Zusammenarbeit mit Fachbereichen der Universitäten Gießen und Marburg ist inzwischen gut etabliert. Aktuell läuft mehr als die Hälfte der kooperativen Promotionen der THM mit den beiden mittelhessischen Universitäten. Besonders überzeugt sind wir von der Arbeit in den Promotionsprogrammen, bei denen ebenfalls die Unis Gießen und Marburg unsere Partner sind."

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  • Die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Anita Farokhnejad und Fabian Horst testen integrierte Schaltungen am Wafer Prober.

    Energieeffiziente Mobilkommunikation

    Mit Simulationsverfahren für die Entwicklung energieeffizienter Schaltkreise für die Mobilkommunikation befasst sich ein Projekt an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Dessen Leiter Prof. Dr. Alexander Klös vom Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik kooperiert dabei mit dem Forschungszentrum Jülich und der Firma Admos Advanced Modeling Solutions in Frickenhausen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 360.000 Euro.

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  • Flexibel und mobil: die neue Analysesoftware wird als Web-Anwendung und App zur Verfügung stehen.

    Flexible Finanzdatenanalyse

    Ein neues System zur Analyse von Finanzdaten entwickelt das Kompetenzzentrum für Informationstechnologie der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter sind die Professoren Dr. Christian Schulze und Dr. Michael Guckert vom Friedberger Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 265.000 Euro. Partner ist das Bad Homburger Unternehmen Content Software.

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  • Staatssekretär Jung in der Alten Aula der Marburger Universität: Nach dem Grußwort gabs die LOEWE-Bescheide.

    Förderbescheide vom Staatssekretär

    Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Wissenschaftsministerium hat in einer Feierstunde in Marburg Förderbescheide in Höhe von rund 22,4 Millionen Euro aus dem Programm LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) überreicht. Sie gehen an die Philipps-Universität Marburg (UMR), die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), die TH Mittelhessen sowie an neun Unternehmen aus der Region.

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  • Projektmitarbeiter Sascha Wörner bei der Aufnahme quasistatischer Werkstoffkennwerte im Zugversuch

    Autoteile aus dem Drucker

    Mit Fragen der Herstellung von metallischen Serienbauteilen in der Automobil- und Maschinenbauindustrie mittels 3D-Druck befasst sich ein Forschungsprojekt an der TH Mittelhessen. Die Friedberger Professoren Dr. Udo Jung und Dr. Heinrich Friederich vom Kompetenzzentrum Verkehr – Mobilität – Automotive untersuchen ein neues Verfahren, das Metall-Laserstrahlschmelzen. Partner sind FKM Sintertechnik aus Biedenkopf, Sanden International (Europe) mit Sitz in Bad Nauheim und Henkel Modellbau aus Breidenstein. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 300.000 Euro.

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  • Prof. Rita Engenhart-Cabillic, Prof. Klemens Zink (links) und der Wissenschaftliche Mitarbeiter Thilo Seliger diskutieren den Bestrahlungsplan für einen Patienten. Im Hintergrund ein klinischer Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie, mit dem das Forschungsprojekt umgesetzt wird.

    Individuelle Dosimetrie in der Strahlentherapie

    Ein neues Verfahren zur Überwachung der individuellen Strahlendosis in der Krebstherapie entwickelt die TH Mittelhessen. Leiter des Forschungsprojekts am Gießener Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz ist Prof. Dr. Klemens Zink. Kooperationspartner sind Prof. Dr. Rita Engenhart-Cabillic, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie an der Philipps-Universität Marburg, und die MedCom Gesellschaft für medizinische Bildverarbeitung in Darmstadt. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 424.000 Euro.

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  • Jens Simon (rechts) und Dr. Chris Volkmar (Mitte) mit Prof. Ubbo Ricklefs an einem RIT-Versuchsaufbau im THM-Labor

    Im Forschungsverbund zum Doktor

    Radiofrequenz-Ionentriebwerke (RIT) waren Gegenstand einer Forschungsinitiative, die im Rahmen der hessischen „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE) gefördert wurde. Unter Federführung der Justus-Liebig-Universität Gießen arbeitete der Verbund „RITSAT“ an der Entwicklung solcher Triebwerke, die zur Stabilisierung der Bahn und Lage von Satelliten im Weltraum eingesetzt werden. Einen Schwerpunkt bildeten dabei neue Konzepte auf dem Feld von Materialwissenschaften, Mikro- und Nanotechnologie. Dem Team gehörten auch Absolventen der TH Mittelhessen an, denen das Projekt die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung bot.  

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  • Johannes Lang erläutert die Funktionsweise der Gasturbine an einem Schnittmodell.

    Strom aus Industrie-Abwärme

    Die wirtschaftliche Erzeugung von Strom aus der Wärme Thermischer Abluftreinigungsanlagen ist Thema eines Forschungsprojekts an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter am Gießener Institut für Thermodynamik, Energieverfahrenstechnik und Systemanalyse ist Prof. Reinhold Altensen. Kooperationspartner sind die Wetzlarer Firma WK Anlagenbau und das Ingenieurbüro Richarts & Schlitt aus Kirtorf. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 436.000 Euro.

    In vielen industriellen Prozessen entsteht schadstoffbelastete Abluft. Sie wird in Thermischen Abluftreinigungsanlagen mit Erdgas oder Heizöl angereichert und verbrannt. Die Schadstoffe werden so mit einem energieintensiven Verfahren in unschädliche Verbrennungsprodukte umgewandelt. Die Abluft wird aktuell nicht effektiv genutzt, weil in der Regel kein entsprechender Wärmebedarf vorhanden ist. Konventionelle Verfahren zur Stromerzeugung aus der Abwärme erfordern hohe Investitionskosten bei einem geringen Wirkungsgrad und sind deshalb nicht wirtschaftlich.

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  • Mareike Schmitt von der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen stellte das Forschungsrahmenprogramm "Horizont 2020" vor.

    Förderung aus Brüssel

    Etwa 30 Professoren und Wissenschaftliche Mitarbeiter konnte die TH Mittelhessen bei einer Informationsveranstaltung über die Forschungsförderung der Europäischen Union begrüßen.

    Mareike Schmitt, die im Brüsseler Büro der „Kooperationsstelle EU der Wisenschaftsorganisationen“ arbeitet, stellte das neue Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 vor. Dabei ging sie unter anderem auf die Struktur, auf Beteiligungsmöglichkeiten und verschiedene Programmelemente wie Verbundforschung sowie Nachwuchs- und Mobilitätsförderung ein.

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  • Prof. Dr. Ulf Theilen stellte zu Beginn der Tagung das Kompetenzzentrum für Energie- und Umweltsystemtechnik vor.

    Energiewende als Gemeinschaftsprojekt

    „Das Thema Energie ist facettenreich und faszinierend. Es hat viele technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte. Wir an der THM befassen uns in erster Linie mit der Technik. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften wollen wir einen Beitrag zur aktuellen Energiewende leisten.“ Mit diesen Worten begrüßte Olaf Berger, Vizepräsident der Technischen Hochschule Mittelhessen, die Teilnehmer der Fachtagung „Energie und Umwelt“ an der THM in Gießen.

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  • Beim Laborbesuch informierte Prof. Ulf Theilen (2. von rechts) den hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (rechts) über das Gärtrommel-Projekt des Kompetenzzentrums für Energie- und Umweltsystemtechnik.

    Wirtschaftsminister besuchte THM

    „Die Umstellung unserer Energieversorgung auf erneuerbare Quellen ist auch ein Förderprogramm für technische Innovationen, die gut vermarktbar sind und damit Arbeitsplätze sichern und schaffen“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Waziram Mittwoch bei einem Besuch der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Al-Wazir informierte sich dort über die Entwicklung einer neuen Gäranlage, die die energetische Verwertung von Bioabfällen deutlich verbessern soll. „Bioabfälle werden derzeit noch zu wenig energetisch genutzt. Die neue Gärtechnik könnte daher einen  Beitrag zur Energiewende liefern, da das erzeugte Biogas speicherfähig ist und somit die fluktuierende Stromeinspeisung aus Wind- und Sonnenkraft  ergänzen kann“, erläuterte der Minister.

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  • Forschergruppe: Jörg Wichmann, Prof. Jens Minnert, Manuel Koob, Markus Blatt, Daniel Wolff (von links) befassen sich mit Fachwerkkonstruktionen für Windenergieanlagen.

    Fachwerk für Windenergieanlagen

    Die „Entwicklung eines innovativen Hybridfachwerks“ für Windenergieanlagen ist Ziel eines Forschungsprojekts an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter Prof. Dr. Jens Minnert vom Gießener Fachbereich Bauwesen kooperiert dabei mit dem Oberhessischen Spannbetonwerk in Nidda. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 400.000 Euro.

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  • Prof. Dr. Joachim Breckow wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission bestellt.

    Stellvertretender Vorsitzender der Strahlenschutzkommission

    Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Prof. Dr. Joachim Breckow von der TH Mittelhessen zum stellvertretenden Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission bestellt. Das 14-köpfige Expertengremium berät das Ministerium in allen Fragen des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen. Die Mitgliedschaft ist ein persönliches Ehrenamt.

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  • Markus Meurer vom Kooperationspartner Lautenschläger (links) erläutert Prof. Hans-Martin Seipp die Steuerungsmöglichkeiten für den Prüfstand am Dampfsterilisationsgerät.

    Bessere Reinigung von medizinischen Instrumenten

    Mit der Verbesserung der Hygienestandards medizinischer Instrumente aus dem Operationssaal befasst sich ein Forschungsprojekt an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 420.000 Euro. In 1200 deutschen Krankenhäusern mit einer chirurgischen Abteilung bereiten hochspezialisierte Zentrale Sterilgutversorgungsabteilungen OP-Instrumente auf. Sie werden zunächst in einer weiterentwickelten Haushaltspülmaschine gereinigt und desinfiziert, dann geprüft und verpackt und schließlich mit Dampf sterilisiert. „Dabei treten immer wieder so gravierende Hygienemängel auf, dass sogar einzelne Abteilungen von den Aufsichtsbehörden vorübergehend geschlossen werden“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Hans-Martin Seipp.

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  • Wie Erwachsenenwindeln kostengünstig und ökologisch verwertet werden können, erforscht eine Projektgruppe der THMittelhessen

    Wertschöpfung aus Windeln

    Wie Erwachsenenwindeln kostengünstig und ökologisch verwertet werden können, erforscht eine Projektgruppe der Technischen Hochschule Mittelhessen. Etwa 200.000 Tonnen dieser Inkontinenzabfälle fallen jährlich in Deutschland an. Im Restmüll von Pflegeeinrichtungen beträgt ihr Anteil 70 Prozent.

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  • Die Professoren  Volker Groß (vorn), Rembert Koczulla und Keywan Sohrabi (hinten) mit einem stationären Analysegerät. Im Projekt wollen sie ein portables Testgerät entwickeln, das die COPD-Patienten selbst bedienen können.

    Elektronische Spürnase für die Telemedizin

    Ein portables Testgerät zur Überwachung des Verlaufs der Lungenerkrankung COPD wollen Wissenschaftler der TH Mittelhessen entwickeln. Die Professoren Dr. Keywan Sohrabi (Kompetenzzentrum für Informationstechnik) und Dr. Volker Groß (Kompetenzzentrum für Biotechnologie und Biomedizinische Physik) leiten das Projekt. Kooperationspartner sind das Ingenieurbüro für Medizintechnik, Wettenberg, und die Professoren Dr. Ulrich Koehler und Dr. Rembert Koczulla von der Klinik für Pneumologie der Philipps-Universität Marburg. Das Projekt wird vom Land Hessen mit 500.000 Euro gefördert.

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  • Für das Loewe-Zentrum "Insektenbiotechnologie und Bioressourcen" nahmen Prof. Peter Czermak und Prof. Andreas Vilcinskas (JLU) den Bewilligungsbescheid entgegen. Daneben die Präsidenten Prof. Günther Grabatin und Prof. Joybrato Mukherjee (JLU) sowie Wissenschaftsminister Boris Rhein (von links)

    Minister übergibt Loewe-Bescheide

    Förderzusagen über fast 28 Millionen Euro hat Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg, der Technischen Hochschule Mittelhessen und vier Unternehmen aus der Region übergeben. Die Fraunhofer-Gesellschaft erhielt rund 6,4 Millionen Euro für einen Neubau in Gießen. Die Mittel stammen aus der „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (Loewe).

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