Optotechnik und Bildverarbeitung

  • StudienmodellMaster
  • StudienbeginnWinter- und Sommersemester
  • Regelstudienzeit3 Semester
  • ZulassungsmodusBesondere Bedingungen
  • StudienortFriedberg
  • Kosten/BesonderheitenSemesterbeitrag

Das Master-Studium Optotechnik und Bildverarbeitung des Fachbereiches Mathematik und Naturwissenschaften (FB MN) der Hochschule Darmstadt und des Fachbereiches Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung (FB MND) der Technischen Hochschule Mittelhessen ist ein 3-semestriger Kooperationsstudiengang und die Fortsetzung des konsekutiven Bachelor-Studiums Optotechnik und Bildverarbeitung bzw. Physikalische Technik an den jeweiligen Hochschulen.

Studienziel

Der Masterstudiengang Optotechnik und Bildverarbeitung (OBV) ist ein interdisziplinärer Studiengang, der auf dem Konzept des seit 1997 betriebenen Diplomstudiengangs OBV der Hochschule Darmstadt aufbaut. Unter "Optotechnik" wird die Gesamtheit der optischen Technologien verstanden, wie sie u. a. in der "Deutschen Agenda Optische Technologien für das 21. Jahrhundert" des BMBF beschrieben wird, mit Schwerpunkten in der klassischen Technischen Optik, der optischen Messtechnik und der Lasertechnik. "Bildverarbeitung" ist die Aufnahme und Verarbeitung von Bilddaten für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen.

Der Masterstudiengang OBV ist anwendungsorientiert mit dem Ziel der Vertiefung und Spezialisierung. Er bietet anspruchsvolle theoretische Grundlagen auf Gebieten wie der Systemtheorie der Optotechnik und Bildverarbeitung, der Laserphysik und der Algorithmik der Bildverarbeitung (z. B. 3D-Bildverarbeitung), und führt gleichzeitig vertieft in aktuelle und dynamische Arbeitsgebiete wie Machine Vision, Mikrooptik und Laseranwendungen ein. Durch die integrierte Vermittlung von Optotechnik und Bildverarbeitung wird das Systemdenken geschult und eine fachübergreifende Berufsqualifikation geschaffen.

Perspektiven

Die Nachfrage nach Absolventen mit gleichgewichtigen Kenntnissen in beiden Teilgebieten, der Optotechnik und der Bildverarbeitung, auf angewandt-wissenschaftlichem Niveau ist sehr hoch. Die Absolventen werden für Führungsaufgaben und (die Besten) zur Promotion fähig sein.

Die Absolventen des Masterstudienganges sollen selbstständig wissenschaftlich arbeiten können. Komplexe Problemstellungen werden von ihnen systematisch analysiert und konsequent unter Einsatz moderner Software gelöst.

Studienaufbau

Die Veranstaltungen im Master-Studiengang sind in Module gegliedert. Für die erfolgreiche Teilnahme werden Leistungspunkte vergeben. Es sind insgesamt 90 Creditpoints zu erwerben.

1. Semester: Laserphysik, Anwendung und Entwicklung optischer Systeme, Angewandte Bildverarbeitung, Systemtheorie der Optik, Systemtheorie der Bildverarbeitung

2. Semester: Lasertechnik, Mikrooptik, Machine Vision, Algorithmen der Bildverarbeitung, Technische Wahlpflichtmodule, Interdisziplinäres Wahlpflichtmodul

3. Semester: Mastermodul

Im Technischen Wahlpflichtmodul gibt es beispielsweise folgende Angebote:

  • Laseranwendung in Medizin & Medizintechnik
  • 3D-Bildverarbeitung
  • Robot Vision
  • Fortgeschrittene Bildverarbeitungsalgorithmen
  • Echtzeitbildverarbeitung
  • Spectral Imaging
  • Faseroptische Sensoren

Das detaillierte Studienprogramm entnehmen Sie bitte dem Studiengangsflyer und dem Modulhandbuch.

 

Formalia

Studienmodell

Konsekutives Studium
Master, Vollzeitstudium

Abschlussgrad

Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Master of Science (M. Sc.) ab.

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit beträgt 3 Semester.

Studienort

Der Studiengang wird an der Hochschule Darmstadt und am Campus Friedberg angeboten.

Kosten

Semesterbeitrag (ggf. zuzüglich Studiengebühren bei Auslandssemester).

Akkreditierung

ASIIN Düsseldorf am 28.03.2008 (Akkreditiert über h_da)  tooltip

Hinweis

Studienort des Kooperationsstudiengangs ist Friedberg und Darmstadt.