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Unternehmensplanspiel 1

Die Studierenden lernen, wie ein Unternehmen als Ganzes funktioniert und worauf es ankommt, damit es im Wettbewerb erfolgreich bestehen kann. In Teamarbeit treffen sie strategische und operative unternehmerische Entscheidungen, analysieren die wirtschaftlichen Konsequenzen ihrer Aktionen und versuchen, die Geschäftsprozesse und ihr Entscheidungsverhalten zu optimieren.


Sozialkompetenz

Die Studierenden lernen effektive Mittel der verbalen und nonverbalen Kommunikation sowie der Konflikthandhabung kennen, um diese in Gesprächen und Teamsituationen anwenden zu können. Ebenso analysieren sie einige ihrer typischen Verhaltensmuster in schwierigen Gesprächs- und Gruppensituationen, um hieraus Rückschlüsse für das eigene Verhalten zu ziehen.


Strategisches Management

Die Studierenden lernen, dynamische Märkte zu analysieren und zu interpretieren (politisches und ökonomisches Umfeld, Nachfragepotenzial, Wettbewerber etc.), um Unternehmensstrategien und Organisationsformen im Einklang mit den Markterfordernissen zu formulieren. Besonderer Wert wird auf die Fähigkeiten zum Umsetzen solcher Strategien gelegt. Interaktive Gruppenübungen simulieren einen realistischen Strategie- und Organisationsprozess.


Business Intelligence

Eine saubere und aussagekräftige Informationsbasis ist eine wesentliche Grundlage für das Treffen betriebswirtschaftlicher Entscheidungen. Die Studierenden lernen Werkzeuge kennen und anzuwenden, mit denen sie aus gespeicherten Daten unterschiedlicher Datenhaltungssysteme die relevanten Informationen generieren können. Außerdem werden Methoden vermittelt, mit deren Hilfe komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge aufgedeckt oder Prognosen künftiger Entwicklungen erstellt werden können.


Jahresabschlussanalyse

Die Studierenden entwickeln die Fähigkeit zur Beurteilung des Ergebnisses betrieblichen Entscheidens und Verhaltens auf Basis des Jahresabschlusses. Schwerpunkt ist das Erfassen der Unternehmenssituation und der -aussichten über den veröffentlichten Jahresabschluss, das Erkennen von Schwachstellen und der Risiken der Unternehmensentwicklung über erfolgs- und finanzwirtschaftliche Kennzahlen.


Qualitätsmanagement I

Die Studierenden lernen Qualität als Managementaufgabe zu verstehen und erkennen, welche Verantwortung das Top-Management für die Qualitätsstrategie und deren Umsetzung hat. Die Bedeutung des QM als Teilaspekt integrierter Managementsysteme wird dargestellt. Die Funktion von Normen (Inbesondere ISO 9000 ff.) und branchenspezifischen Richtlinien (insbes. ISO TS 16949) wird erläutert sowie der Aufbau integrierter Managementsysteme. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mitarbeit beim Aufbau bzw. bei der ständigen Verbesserung von QM-Systemen bzw. integrierten Managementsystemen, deren Interpretation und die angemessene Umsetzung von Forderungen an QM-Systeme.


Controlling für Führungskräfte

Die Studierenden lernen durch interaktiven Unterricht anhand eines "durchlaufenden Veranschaulichungsbeispiels" (z.t. in englischer Sprache) alle wesentlichen Instrumente der Unternehmenssteuerung und deren Anwendung kennen. Das Spektrum umfasst den gesamten Bereich der Unternehmensplanung, das interne Rechnungswesen (Kostenrechnung und Produktkalkulation), das verhaltensorientierte Controlling, das Berichtswesen/Reporting, die Vertriebssteuerung und das Investitionscontrolling. Trainiert wird auch das Rollenverständnis von Entscheidungsträgern. Dazu findet am Ende der Lehrveranstaltung ein "Unternehmenstheater" statt: Die Teilnehmer schlüpfen in fremde Rollen und inszenieren auf der Bühne ein Stück aus dem Unternehmensalltag.


Arbeitsrechtliche Grundlagen für Führungskräfte

Vorgesetzte haben täglich Entscheidungen zu treffen, die auch personelle Fragen betreffen; die Grenze ihrer Entscheidungsfreiheit bestimmt hierbei in besonderer Weise auch das Arbeitsrecht. Grundkenntnisse dieses sich schnell wandelnden Rechtsgebietes gehören daher zum notwendigen Führungswissen. Auch müssen die wichtigsten Vorschriften des Betriebsverfassungsrechts geläufig sein, allein schon, um mit den häufig guten Rechtskenntnissen der Betriebsräte mithalten zu können. Der Intensivkurs vermittelt praxisnah die bei der Führung von Mitarbeitern zu beachtenden wichtigsten arbeits- und betriebsverfassungsrechtlichen Grundlagen und hilft, unnötige arbeitsrechtliche Konflikte erst gar nicht aufkommen zu lassen.


Projekt- und Geschäftsprozessmanagement

Die Gestaltung von Aufbau- und Ablauforganisation ist in modernen Unternehmen ein wesentlicher Faktor zur Beeinflussung der Wettbewerbsfähigkeit. Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden die typischen Merkmale von Projekten und operativen Geschäftsprozessen vermittelt. Die Studierenden lernen verschiedene Organisationsformen und Vorgehensweisen kennen, die im jeweiligen Bereich sinnvoll eingesetzt werden können. Außerdem werden Methoden und (IT-) Werkzeuge vorgestellt und angewendet, mit deren Hilfe sich Konzeption und Abwicklung von Projekten und Geschäftsprozessen möglichst ganzheitlich unterstützen lassen. Das Thema "Projektmanagement" wird durch eine Computersimulation abgerundet.


Personalführung, -entwicklung und Motivation

Die Studierenden lernen Instrumente der Personalentwicklung und -führung und deren Anwendung kennen. Sie erwerben und festigen kommunikative Kompetenzen zum effektiven Einsatz von Personalentwicklungs- und -führungsinstrumenten. 


Aktuelle Themen der Unternehmensführung

Die Studieren beschäftigen sich in diesem Modul praxisorientert mit aktuellen Themen der Unternehmensführung bzw. des Managements. (Wahlpflichtmodul) 


Internationale Rechnungslegung

Die Studierenden werden umfassend ausgebildet im Bereich der Rechnungslegung nach IAS/IFRS im Einzel- und Konzernabschluss. Nach der Teilnahme sind sie in der Lage, einen IFRS-Abschluss zu verstehen und analysieren zu können.
(Wahlpflichmodul)


Ein weiteres Wahlpflichmodul wird angeboten in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Master of Arts International Marketing, z.B. das Modul Internationales Marketing

Die Studierenden erweitern ihre bisherigen Kenntnisse für den Einsatz im internationalen Marketing eines Unternehmens. Diese orientieren sich am internationalen Marketing-Mix und den Herausforderungen zum internationalen Brand-Management. Besondere Beachtung finden die Anforderungen wechselnden Konsumentenverhaltens, das globale Umfeld sowie Internationalisierungsstrategien, die Voraussetzungen für die Internationalisierung (internationale Markteintritte), Ziele und Aufgaben des internationalen Marketing-Managements sowie auch die strategische Marktforschung im interkulturellen Kontext.


Wirtschaftsethik

Die Veranstaltung sensibilisiert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für wirtschaftsethische Fragestellungen und offeriert Orientierungspunkte, wie diese sinnvoll gehandhabt werden können. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei der Entwicklung von Reflexionskompetenz sowie der Schulung des moralischen Urteilsvermögens zu.


Praxisphase

Während der 20-wöchigen Praxisphase sollen die Studierenden in einem Unternehmen oder in einer Institution ihrer Wahl an anspruchsvollen Projekten und Fragestellungen der betrieblichen Führungspraxis federführend mitarbeiten und so ihre Fähigkeit zur Entwicklung und Umsetzung von Konzepten belegen.


Unternehmensplanspiel II

Die Studierenden können ihr im Verlauf des Studiums erworbenes Wissen in einer EDV-gestützten Simulation anwenden. Dabei begreifen sie, wie die wichtigsten betrieblichen Funktionen im Zusammenhang wirken. Ferner üben sie unternnehmerisches Entscheidungsverhalten. Durch seine Komplexität und die Nähe zum Geschehen in einem realen Unternehmen dient das Planspiel als Brücke zur Praxis. Über ausgewählte betriebswirtschaftliche Themen soll vertiefend im begleitenden BWL-Seminar diskutiert werden.


Fallstudien zum Controlling

Die Studierenden sollen in Projektgruppen komplexe Fragestellungen bearbeiten und dabei ihre Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz trainieren. Nach einer Situations-/Geschäftsanalyse werden offensichtliche Probleme/Engpässe/Schwachstellen identifiziert, mögliche Lösungswege untersucht und ein optimaler Lösungsvorschlag abgeleitet. Dieser ist zu präsentieren und gegen kritische Einwände zu verteidigen.


Innovations- und Changemanagement

Die Bedeutung der Innovationsfähigkeit zu erkennen, steht im Vordergrund der Lehrveranstaltung sowie auch die Vermittlung von Methoden des Innovationsmanagements und deren Anwendung. Darüber hinaus geht es um Change Management als Instrument für erfolgreiche Veränderungsprozesse. Ziele und -strategien im Rahmen der Umsetzung des Innovationsmanagements sollen bestimmt werden können.

 


Masterarbeit

Der bzw. die Studierende soll lernen, ein Problem mit den im Studium erlernten wissenschaftlichen Methoden unter Einsatz der erworbenen Fach-, Methoden- und Selbstkompetenz zu bearbeiten und zu lösen. Mit der Masterarbeit wird der Nachweis erbracht, dass der bzw. die Studierende die Fähigkeit zu abstraktem, analytischem, vernetztem, unternehmerischem Denken besitzt und in der Lage ist, sich in einem vorgegebenen Zeitrahmen in neue Themen einzuarbeiten.

   
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