Vorlesungen
Eine kurze Erläuterung zu den aufgeführten Lehrveranstalltungen gibt eine Übersicht über die Bedeutung, die Zielsetzung, den Inhalt sowie die verwendeten Lehrmittel wider.
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Konstruktionslehre
Bedeutung:
Konstruktionslehre vermittelt Grundprinzipien und Vorgehensweisen bei der Umsetzung einer Produktidee zum Fertigprodukt. Anhand von technischen Zeichnungen gewährleistet sie eine eindeutige Übertragung des geistigen Gutes in stoffliche Ausführung. Sie vereint alle Produkt-, Produktions- und Umweltanforderungen und ist somit nicht nur für die Technik und Kosten sondern auch für den Umwelteinfluss verantwortlich.
Lernziele:
Lesen und Ausarbeiten von technischen Zeichnungen, arbeiten mit Normen, Entwicklung der intuitiven Konstruktionsweise unter Berücksichtigung der Herstellunngs-, Kosten- und Umweltanforderungen.
Inhalte:
- Mensch und Technik
- Wesen des Konstruierens
- Generelles Vorgehen beim Entwickeln und Konstruieren
- Konstruktionsarten
- Normung
- Technische Zeichnung
- Darstellungsprinzipien
- Darstellung und Bemaßung von Maschinenteilen
- Maßtoleranzen und Passungen
- Form- und Lagetoleranzen
- Technische Oberfläche
- Normteile
- Baugruppen und ihre Funktion
- Technische Produktdokumentation
Lehrmittel:
Vorlesungsskript, Übungsblätter, Präsentation, Video, Tafel, Bauteilmuster
Koller: Konstruktionslehre für den Maschinenbau
Hoischen: Technisches Zeichnen
Werkle, Schmitz: Technisches Zeichnen
Klein: Einführung in die DIN-Normen
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Maschinenelemente
Bedeutung:
Die Lehrveranstaltung Maschinenelemente baut auf den Kenntnissen der Konstruktionslehre, der technischen Mechanik, der Werkstoffkunde, der Fertigungsverfahren und Kostenrechnung auf und bringt sie zur praktischen Anwendung. Von der Festlegung eines Pflichtenheftes, Berechnung, Konstruktion und Wirtschaftlichkeit bis zu Vor- und Nachteilen eines Bauteiles, einer Baugruppe oder Maschine stellt diese Veranstalltung das technische Grundlagen Know-how des Wirtschafftsingenieurs.
Lernziele:
Konstruktion unter dem ganzheitlichen Aspekt, Betriebsfestigkeitsnachweis von Maschinen- elementen, Funktion der Maschinenelemente als System, Kennenlernen der systematischen Produktentwicklung, Projektarbeit, Teamarbeit sowie Präsentation.
Inhalte:
- Gestaltung von Maschinenteilen
- Auswirkungen von Maschinenteilen auf die Umwelt
- Grundlagen der Betriebsfestigkeit
- Feste Verbindungen
- Lösbare Verbindungen
- Wellen- und Nabenverbindungen
- Wellen Achsen und Zapfen
- Lager und Dichtungen
- Kupplungen
- Getriebe
- Maschinenelemente im Gesamtsystem
Lehrmittel:
Vorlesungsskript, Seminarsskript, Präsantation, Video, Tafel, Bauteile, Baugruppen,
Literatur:
Roloff, Matek: Maschinenelemente, Viewegverlag
Niemann, Winter: Maschinenelemente, Springerverlag
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Technische Mechanik 1
Bedeutung:
Der Inhalt der Vorlesung Technische Mechanik 1 ist die Statik. Hierbei handelt es sich um ein theoretisches Grundlagenfach, das für alle weiteren technischen Fächer die mechanische Basis darstellt. Die Kenntnis der Statik ist die Voraussetzung für das Verstehen der Funktion von Maschinen, Anlagen und Systemen auf mechanischer Basis sowie ihrer Berechnung.
Lernziele:
Beschreibung und Berechnung von Kräften im Zustand der Ruhe oder bei einer gleichförmigen Bewegung an idealisierten starren Körpern, Erkennen von Bedingungen und Eigenschaften der Körper beim Gleichgewicht, Ermittlung der Schnittgrößen (innere Kräfte und Momente), Formulierung eines Ingenieurproblems, Erlernen eines mechanischen Ersatzmodels, Erlernen von Ansätzen, Verfahren und Vorgehensweisen zur Lösung mechanischer Probleme sowie Grundlagen zur Entwicklung einer analytischen Denkweise.
Inhalte:
- Grundbegriffe der Kräfte und Kräftesysteme
- Kräfte mit gemeinsammen Angriffspunkt
- Allgemeine Kräftesysteme
- Gleichgewicht des starren Körpers
- Schwerpunkt
- Lagerreaktionen
- Fachwerke
- Balken, Rahmen, Bogen
- Haftung und Reibung
Lehrmittel:
Vorlesungsskript, Übungsskript, Präsentation, Video, Tafel
Literatur:
Groß, Hauger, Schröder, Wall: Technische Mechanik 1
Hauger, Lipmann, Mannl: Aufgaben Technische Mechanik
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Technische Mechanik 2
Bedeutung:
Der Inhalt der Vorlesung Technische Mechanik 2 ist die Elastostatik. Als ein Grundlagenfach vermittelt sie die Theorie eines Spannungs- und Verformungsnachweises an elastischen Körpern. Sie baut auf den Kenntnissen der Statik auf und erweitert diese um den Werkstoffeinfluss an realen Körpern. Die Festigkeitslehre stellt die Grundlage für die Auslegung von Maschinenelementen bzw. Maschinensystemen dar. Die Kenntnis der Elastostatik ist die Voraussetzung für den Nachweis der Betriebsfestigkeit von Maschinenelementen und -systemen im betrieblichen Einsatz.
Lernziele:
Beschreibung und Berechnung von Spannungen und Verformungen an elastischen Modelkörpern, Erlernen der Zusammenhänge von Kräften, Spannungen und Verformungen, Kennenlernen von Beanspruchungsarten, Durchführung eines Spannungs- und Verformungsnachweises an Modelkörpern und -systemen, Formulierung eines Ingenieurproblems, Definieren eines mechanischen Ersatzmodels, Erlernen von Ansätzen, Verfahren und Vorgehensweisen zur Lösung statisch bestimmter und unbestimmter Systeme sowie Weiterentwicklung einer analytischen Denkweise.
Inhalte:
- Zug und Druck in Stäben
- Spannungszustand
- Verzerungszustand, Elastizitätsgesetz
- Balkenbiegung
- Torsion - die kreiszylindrische Welle
- Schubbeanspruchung
- Zusammengesetzte Beanspruchung
- Spannungshypothesen
- Knickung
Lehrmittel:
Vorlesungsskript, Übungsskript, Präsentation, Video, Tafel
Literatur:
Groß, Hauger, Schröder, Wall: Technische Mechanik 2
Hauger, Lipmann, Mannl: Aufgaben Technische Mechanik
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Qualitätsmanagement 1
Bedeutung:
Qualität gehört zu den wichtigsten Faktoren der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Kundenzufriedenheit, Image, Kosten und nicht zuletzt der Markterfolg hängen von der Produktqualität und der Qualität der Produktionsmittel ab. Qualität betrifft alle Bereiche eines Unternehmens und hängt somit von jeden einzelnen Mitarbeiter ab.
Lernziele:
Erkennen der Bedeutung der Qualität als einen wichtigen Wettbewerbs faktor, Betrachtung der Qualität aus ganzheitlicher Sicht, Kennenlernen der Beschaffenheit der Qualität und ihrer Eigenschaften, Betrachtung der Aufgaben des Qualitätsmanagements, Beherrschen der Methoden zur Erfassung, Analyse und Lenkung der Qualität sowie der Anforderungen an ein Qualitätsmanagemetsystem, Erkennen der Bedeutung des Menschen für die Qualität.
Inhalte:
- Bedeutung der Qualität
- Grundlagen des Qualitätsmanagements
- Aufgaben des Qualitätsmanagements
- Qualitätstechniken
- Werkzeuge als Problemlösungstechniken
- Qualitätsmanagementsysteme
- Rechtliche Aspekte
Benes, Groh: Grundlagen des Qualitätsmanagements
Brunner, Wagner: Taschenbuch Qualitätsmanagement
Pfeifer: Qualitätsmanagement
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Qualitätscontrolling
Bedeutung:
Qualität gehört zu den wichtigsten Faktoren der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Um Qualitätsziele definieren und ihre Erreichung bewerten zu können, bedarf es eines Planungs- und Steuerungssystems, des Qualitätscontrollings. Mit dessen Hilfe werden Qualitäts- und Einflussfaktoren erfasst, bewertet und Korrekturmaßnahmen eingeleitet.
Lernziele:
Definition von Qualitätsmerkmalen bzw. ihrer Einflußgrößen, Messen, Bewerten und Analysieren, Bildung von Kennzahlen, Abhängigkeiten von Kennzahlen, Analyse und Bewertung der Effizienz von Prozessen, Implementierung von Qualitätscontrolling, Durchführung von Kosten-/Nutzen- analysen.
Inhalte:
- Qualitätscontrolling und seine Auswirkungen
- Strategische Qualitätsplanung
- Operative Qualitätsplanung
- Prozessmanagement
- Kundenorientierung
- Mitarbeiterorientierung
- Gesellschaftliche Orientierung
- Qualitätscontrolling
Lehrmittel:
Vorlesungsskript, Präsentation, Fallstudien
Literatur:
Horvath: Qualitätscontrolling
Benes, Groh, Miltenberger, Vossebein: Kosten-Nutzen-Analyse als Instrument des Qualitätsmanagements


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