Masterstudiengang / 3 Semester, ab WS 2011/2012
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Wirtschaftsingenieurwesen
Der Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen hat das Ziel, die im Bachelor-Studium erworbenen konzeptionellen und methodischen Fähigkeiten der Studierenden zu erweitern und zu vertiefen. Die Studienschwerpunkte aus dem Bachelor-Studium können dabei erhalten bleiben, aber auch mit einem neuen Schwerpunkt versehen werden. Aufbauend auf den Inhalten des Bachelor-Studiums werden den Studierenden weitere Fähigkeiten vermittelt, wirtschaftliche Denkweisen und Handlungen zu erkennen und mit den Methoden der Betriebswirtschaft und/oder mit einem ingenieurwissenschaftlichen Instrumentarium zu analysieren und aufzubereiten.
Die praxisorientierten Studiengänge sollen die Absolventinnen und Absolventen befähigen, ihr Fachwissen auf typische Aufgabenstellungen im Produkt- und Prozessmanagement und Facility Management anzuwenden. Ziel der Fachrichtung Produkt- und Prozessmanagement (PPM) ist das Verstehen und Umsetzen des Produktbereitstellungsprozesses: Die Studierenden sollen befähigt werden, technisch-ökonomische Fragestellungen zu lösen, die von der Produktidee über die Konstruktion und Fertigung bis zur Lieferung des endgültigen Produktes zum Abnehmer sowie dem anschließendem Service entstehen.
Die Fachrichtung Facility Management (FM) bereitet die Studierenden darauf vor, als Absolventen in der Lage zu sein, die Sekundärprozesse in den Unternehmen zu managen und die Immobilie als strategische Ressource einzusetzen. Es ist hierbei unerheblich, in welcher Branche der Facility Manager eingesetzt wird. Die vermittelten Kompetenzen orientieren sich am Berufsbild „Facility Manager“ der GEFMA. In beiden Fachrichtungen sind die Studierenden zudem in der Lage, sich zusätzliches Wissen anzueignen und können sich in neue Arbeitsgebiete einarbeiten.
Der Praxisbezug während des Studiums wird den Studierenden u. a. durch die verschiedenen Laborveranstaltungen vermittelt. Die Masterarbeiten werden überwiegend in der Industrie durchgeführt und bieten so den Einblick in einen möglichen späteren Einsatzbereich nach Beendigung des Studiums.
In Rahmen des Lehrbetriebes wird der Ausbau der sozialen Kompetenz bei den Studierenden gefördert. In vielen Modulen des Masterstudiums ist das Arbeiten in Gruppen eine wichtige Voraussetzung, um ein gutes Ergebnis der Lehrveranstaltung zu erreichen. Ziel der studentischen Arbeitsgruppen ist dabei unter anderem die Entwicklung von Kommunikations- und Teamfähigkeit. Durch die Vermittlung von breitem Basiswissen und Methodenkompetenz werden für die Studierenden flexible Einsatzmöglichkeiten im späteren Berufsleben geschaffen. Projektarbeiten, Präsentationen und Kolloquien als Bestandteile der Modulprüfungen fördern die Fähigkeit der Studierenden, Ergebnisse und Projekte zu dokumentieren und zu präsentieren.


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