"Meine Vita: Geprägt durch das Thema Startup": Herr Deiters ist Jahrgang 1989 und hat in Friedberg Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Prozess- Change- und Wissensmanagement studiert. Das Studium hat er 2013 erfolgreich abgeschlossen.
Interview
Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium an der Technische Hochschule Mittelhessen anzutreten?
Die THM, damals noch FH Gießen-Friedberg, hat damals wie heute einen sehr guten Ruf. Ich habe mich intensiv mit verschiedenen Studiengängen und Hochschulen beschäftigt und am Ende fiel die Wahl auf die FH Gießen-Friedberg.
Was hat Sie besonders geprägt: Welcher Dozent/Professor, welches Studienangebot?
Das Studienangebot im Allgemeinen ist meiner Meinung nach sehr vielfältig, sodass für jeden etwas dabei ist. Gut kann ich mich noch an den Prof. Dr. Matthias Willems erinnern. Herr Willems konnte einfach jedes Thema spannend und humorvoll verpacken. Auch hat er mich bei meiner Bachelorarbeit immer unterstützt und stand mir mit Rat und Tat zur Seite.
Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?
Wenn ich mich noch einmal entscheiden dürfte, würde ich einen Studiengang wählen, der ein wenig mehr in die Richtung Wirtschaft geht. Mein Studium der Wirtschaftsinformatik war teils sehr Informatik-lastig.
Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?
Currywurst und Pommes. Das klingt jetzt vielleicht etwas plump – aber tatsächlich hat diese in Friedberg so gut geschmeckt, dass ich dafür immer gerne das Lernen unterbrochen habe.
Haben Sie ein Lebensmotto und wenn ja verraten Sie uns dieses?
Gerne, mein Lebensmotto ist ja kein Geheimnis. „Man lebt nur einmal" lautet es. Man sollte sich Dingen nicht von Anfang an verwehren und offen sein für Neues. Das macht auch das Lernen leichter und man geht einfach fröhlicher durch das Leben. „Niemals aufgeben" ist auch eines meiner Mottos. Und wenn ich ehrlich bin, fallen mir noch mehr ein. Vielleicht habe ich gar nicht das eine Lebensmotto?
Welchen Tipp haben Sie für Studierende oder Studieninteressierte?
Ein Studium hat immer mal theoretische Phasen und ich kenne viele Studenten*innen, die sich während der Studienzeit zur sehr auf das Auswendiglernen dieser Theorien konzentriert haben. Das hat sich dann während der Praxisphasen gerächt – das Verstehen ist viel wichtiger als das Auswendiglernen wie für einen Vokabeltest.
Außerdem sollte man sich eine tolle Lerngruppe suchen. Zusammen lernt es sich einfach viel besser und nachhaltiger.
Was machen Sie aktuell beruflich?
Auf der einen Seite arbeite ich bei der milch & zucker AG in Gießen im Bereich Projekt Management sowie Vertrieb. Außerdem betreue ich seit Mitte 2020 für das Technologie- und Innovationszentrum Gießen das Sozialinnovator-Förderprogramm der hessischen Landesregierung. Hier bin ich für die Landkreise Gießen, Lahn-Dill-Kreis sowie den Wetteraukreis zuständig. Außerdem habe ich zusammen mit einem Freund die Inspirationsplattform social-startups.de gegründet, um soziale bzw. nachhaltige Startups in Deutschland fördern zu können.
Dazu belege ich noch ein paar Jury-Tätigkeiten oder bin als Mentor aktiv.
Was lesen Sie gerade?
Wenn ich die Zeit zum lesen habe, dann sind es Bücher über Zukunftsthemen. Gerade die Bücher von Frank Thelen finde ich super.
Anmerkung der Redaktion
Respekt vor soviel Engagement.
Wir wünschen Herrn Deiters weiterhin viel Erfolg und Energie um diese vielen Aktivitäten und Tätigkeiten bewältigen zu können.
Und natürlich sind wir gespannt, was sich vielleicht auch mit social-startup.de noch alles entwickelt.
Wir bleiben jedenfalls in Verbindung und vielleicht gewinnen wir Herrn Deiters ja auch für eine unserer Alumni-Veranstaltungen.