Interview
Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium an der Technische Hochschule Mittelhessen anzutreten?
Ein Physiker hatte mir das Studium zum Wirtschaftsingenieur empfohlen. Und Friedberg wurde es, weil ich hier persönliche Betreuung in kleinen Klassen fand. Zudem versprach der Aufbau des Studiums einen schnellen Abschluss.
Können Sie sich daran erinnern, als Sie das erste Mal an die Hochschule kamen?
Nicht wirklich, aber das letzte Mal: letzten Sommer auf einer Motorradtour – es hat sich unglaublich viel verändert, toll.
Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?
Räumesuchen für Technische Mechanik, Doppelkopf-Pausen und das Gefühl, durchzufallen.
Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?
Kontakt mit Studien-Kollegen, der Austausch und Umgang mit Menschen war mir offenbar schon immer wichtig.
Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?
Tatsächlich ausnahmslos erneut Wirtschaftsingenieurwesen, allerdings diesmal mit dem Schwerpunkt IT und Softwareentwicklung.
Haben Sie ein Lebensmotto und wenn ja verraten Sie uns dieses?
Carpe Diem! Nutze den Tag gilt sowohl privat als auch beruflich.
Welchen Tipp haben Sie für Studierende um die Studienzeit optimal zu erleben?
Nehmt das Studium ernst, allerdings genießt die Zeit und stresst Euch nicht, der Berufseinstieg wird hart genug.
Gibt es ein Hobby, das Sie im Studium weitergebracht hat oder das sich aufgrund des Studiums entwickelte?
Ich habe in Friedberg zeitgleich Leichtathletik betrieben. Die Konzentrationsfähigkeit und Zielorientierung helfen mir bis heute.
Was machen Sie aktuell beruflich?
Für ein mittelständisches und familiär geführtes Maschinenbauunternehmen mit großem Dienstleistungsanteil leite und organisiere ich eine über 50 Mitarbeiter große Einheit.
Gibt es ein besonderes Buch, das Sie empfehlen können?
Privat stehe ich auf Fantasy, im beruflichen Umfeld fand ich die Mäusestrategie am beeindruckendsten.
Wie haben Sie die Covid-19-geprägte Zeit verbracht?
Wir sanieren bis Sommer 2021 ein Haus, da gab es letztes Jahr in der Planung und dieses Jahr in der Umsetzung eine Menge zu tun. Freundschaften mussten intensiv gepflegt werden, weil man sich nicht automatisch regelmäßig traf. Und meine Tochter hat gelernt, auf Bäumen statt auf Spielplätzen zu klettern.