
Luisa Holzhauer hat ihr Masterstudium Prozessmanagement dual bei StudiumPlus in Frankenberg absolviert und ist inzwischen von einem großen THM-Partner der Region zu einem weiteren weltweit agierenden Unternehmen gewechselt.
Lebenslauf
Geburtsjahr: 1987
Aufgewachsen bin ich im Kreis Fulda und habe nach meinem Abitur im Jahr 2007 ein duales Studium BWL mit Schwerpunkt Logistik an der Berufsakademie Nordhessen begonnen. Die berufliche Praxis habe ich während des Studiums bei Viessmann erlernt und arbeitete nach meinem Bachelor-Abschluss drei Jahre im Logistik Controlling. 2010 war der berufsbegleitende Masterstudiengang Prozessmanagement an der THM noch verhältnismäßig neu und Viessmann bot mir an, diesen direkt in Anschluss an mein Bachelor-Studium zu starten. Nach zwei Jahren nebenberuflichen Studierens, schloss ich 2012 den Masterstudiengang ab und wechselte unternehmensintern in das Internationale Projektmanagement der Logistik. Nach weiteren drei Jahren in dieser Funktion, entschied ich mich für einen Unternehmenswechsel und übernahm eine Stelle im Geschäftsprozessmanagement der K+S Gruppe in Kassel. Inzwischen leite ich seit dem Jahr 2019 die Einheit Commercial Excellence im Kundensegment Industrie+ und bin unter anderem für strategisches Pricing, Market und Competitor Intelligence, Digitalisierungsprojekte, Reporting und Berichterstattung sowie die Beratung unterschiedlicher Ebenen im Unternehmen verantwortlich.
Fragenkatalog
Mein Studium an der THM habe ich begonnen weil …
… es mich gereizt hat, nach dem dualen Studium Vollzeit arbeiten zu können und gleichzeitig überwiegend am Wochenende den Masterstudiengang zu absolvieren.
Als ich das erste Mal an die Hochschule kam …
… war ich von der Größe überrascht. Die Berufsakademie Nordhessen mit Sitz in Bad Hersfeld hatte nur wenige Studenten und auch im Masterstudiengang waren wir überwiegend in Frankenberg oder Bad Wildungen in eher kleinen Gruppen. In Gießen und Wetzlar hatte ich das erste Mal das Gefühl, an einer „echten Uni“ zu sein.
Denke ich an Frankenberg, denke ich sofort an...
… an die dortigen Räumlichkeiten zurück. In Frankenberg waren wir im Masterstudiengang nur eine sehr kleine Gruppe und haben viele Donnerstagabende, Freitage und Samstage über zwei Jahre hinweg miteinander in den dortigen Räumen verbracht. Da in dieser Zeit neben einer 40-Stunden Woche nicht viel Zeit für Freizeitaktivitäten blieb und man ohnehin fast seinen gesamten Samstag zusammen verbracht hat, hat das die Gruppe zusammengeschweißt und manchmal wurde im Anschluss an die Vorlesung am Samstag auch noch Feiern gegangen oder man hat anderweitig Zeit miteinander verbracht.
Unvergessen bleibt für mich unser Dozent Markus Pfuhl, weil er uns das Innovationsmanagement sehr authentisch und interessant vermittelt hat.
Gerne wiedersehen würde ich ...
... wieder einmal die Räumlichkeiten in Wetzlar, da mein Abschluss nun bereits einige Jahre zurückliegt. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ein Alumni Treffen unseres Jahrgangs organisiert werden könnte, da man sich nach den vielen Jahren und Unternehmenswechseln doch weitestgehend aus den Augen verloren hat.
Ein Hobby, das mich im Studium weitergebracht hat / sich dort entwickelte ist …
Erst nach dem Studium haben sich zwei meiner Leidenschaften entwickelt bzw. ausgeprägt. Die erste ist das Reisen. Auch wenn ich früher bereits viel gereist bin (sei es mit Backpack durch Asien, dem Mietwagen durch Amerika oder unserem Bulli durch Europa), haben mein Mann und ich vor Corona entschieden, einen Van auszubauen. Mit diesem haben wir bereits viele europäische Länder bereist.
Außerdem bin ich Mitglied in einem Verein, der den Weinbau in Rotenburg an der Fulda wieder kultiviert hat. Dort ist man für seine Parzelle oder eine bestimmte Anzahl an Rebstöcken verantwortlich und kümmert sich das Jahr hinweg um die Reben. Dies beinhaltet den Rebschnitt, Rasen mähen, kalken, Netze zum Schutz der Trauben vor Tierfraß und natürlich die Weinlese. Am Ende eines Jahres erhält man den Wein, der im Vorjahr gelesen wurde. Die Zeit in der Natur ist ein schöner Ausgleich zum beruflichen Alltag.
Von meiner Hochschule bzw. dem Alumni-Management wünsche ich mir ..
… noch mehr Veranstaltungen und Vernetzungsmöglichkeiten für die Absolventen, die an den „Außenstandorten“ studiert haben.
Ein besonderes Buch (oder einen Film), das ich empfehlen kann ist …
Zuletzt habe ich die Serie Achtsam Morden gesehen und kann diese sowie auch die Bücher sehr empfehlen. Auch wenn die Serie Achtsamkeit natürlich überspitzt darstellt, finden sich viele gute Weisheiten und Ratschläge für ein achtsameres Leben und Miteinander darin.
Haben Sie noch Kontakt mit Ihren Mitstudierenden aus Ihrer Zeit, und wenn ja, wie oft?
Ein ehemaliger Studienkollege aus dem Bachelorstudium und ich sind mittlerweile in der gleichen Firma tätig. Zuletzt hatten wir sogar ein gemeinsames Projekt, was wir im November 2024 erfolgreich abschließen konnten.
Anmerkung des Alumni-Managements
Wir freuen uns sehr, dass Frau Holzhauer als sehr aktive Alumna die Verbindung mit uns aufrecht erhält und sogar konstruktiv die Alumni-Arbeit mit unser unterstützt.
Vielen Dank auch die Beteiligung am diesjährigen Adventskalender.
Da ich aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg stamme und gerne ein gutes Glas Wein trinke werde ich das Projekt des Weinbaus in Rotenburg sicher weiter verfolgen. ;-) @weinfreunde.rotenburg
