Alumni-Gespräch
In Gießen habe ich an der FH mein Studium begonnen, weil ...
Umwelttechnik gab es nur in Gießen (und in Bingen, aber da wollte ich nicht hin). Die Zulassungsvoraussetzung war aber ein halbjähriges Praktikum vor dem Studienbeginn und so habe ich vor der Bewerbung um den Studienplatz ein Praktikum Philipps in Siegen absolviert
Das erste Mal, dass ich nach Gießen kam ...
war zur Zimmersuche. 2 Wochen vor Studienbeginn bin ich nach Gießen gefahren, um nach einem Zimmer zu suchen. Die Gießener Zeitung wurde gekauft um Zimmer zu finden. Verschiedene Optionen angeschaut: Burschenschaft, Zimmer bei einer älteren Dame mit zuvielen Nebenbedingungen wie Hausmeisterdienste, kein Besuch erlaubt usw.
Dann erstmal ein zu teures Zimmer im Souterrain im Sandfeld genommen um eine Unterkunft zu haben. Während des Studiums erfolgten dann Umzüge in eine WG in die Bismarckstraße und Steinstraße und schließlich nach dem Studium wohnte ich zunächst in der Bleichstraße.
Ein unvergessliches Erlebnis in dieser Zeit war ...
es war nicht ein Erlebnis aber die Parties in der WG sind unvergesslich ... 150 Menschen auf 120 m²
Ein Lieblingslokal oder Lieblingsort in Gießen war ...
das Scarabe war eines der Lokale und der alte Friedhof war ein Ort an den ich ging – um runterzukommen
Denke ich an Gießen, denke ich sofort an...
„Darf ich Ihnen eine Gießener Allgemeine anbieten?" (Anmerkung der Redaktion: Diesen Satz hat sicher jeder gehört, der in Gießen gelebt hat ;-)
Voll daneben im Studium ...
war eine mündliche Prüfung in Mathematik bei Prof. Lindhorst – ich hatte bei der Bildung einer Ableitung einen Blackout ... voll daneben ... aber nach mentaler Unterstützung durch Profssor Lindhorst dann doch bestanden.
Besonders geprägt hat mich ...
Die Ökologie-Vorlesung bei Prof. Dr. Kirschbaum. Ein Prof, der begeistern konnte und der ein Menschenfreund mit einem unglaublichen Namensgedächtnis ist.
Natürlich auch Prof. Vogel und Gisa von Marquardt – die mich bei meiner Abschlussarbeit „Ein Abfall-Wirtschafts-Konzept für ein Altenheim" betreut haben. Es war eine sehr professionelle aber auch sehr nette Zusammenarbeit.
Vom Lernen konnte man mich abhalten mit ...
Volleyballspielen und Kneipenbesuchen. Ich habe glaube ich mehr Zeit in Sporthallen oder Volleyballfeldern als in Vorlesungen verbracht.
Wenn ich heute nochmal ein Studium beginnen würde würde ich ...
Jura wählen. Dies hat mich auch in der Schule schon fasziniert. Aber durch Erfahrungen und Erzähllungen aus dem eigenen Umfeld habe ich mich beim Erststudium für Umwelt- und Hygienetechnik entschieden.
Studierenden kann ich empfehlen ... das zu machen was ihnen am meisten Spaß macht. Nur was man gerne macht macht man gut.
Von meiner Hochschule bzw. dem Alumni-Management wünsche ich mir ...
Es wäre spannend, Treffen und Stammtische, die regional bezogen sind – also z.B. München und Umgebung zu organisieren und/oder Treffen der Studiengänge zum Erfahrungsaustausch.