Herr Schmitt hat 1987 in Friedberg sein Studium zum Wirtschafts-Ingenieur erfolgreich abgeschlossen.
Aktuell ist er bei der IBM als HR Manager beschäftigt.
Interview
Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium an der TH Mittelhessen anzutreten?
Ich wollte ein schnelles Studium und Darmstadt erschien mir zu lang. Wir waren zu dritt und haben uns für Friedberg entschieden.
Können Sie sich daran erinnern, als Sie das erste Mal an die TH Mittelhessen kamen?
Ja, ich habe Prof. Dr. Popp kennengelernt. Er hat in der ersten Vorlesung den Begriff Studierende aus dem Lateinischen hergeleitet (mit Eifer dabei, strebend (nach), sich interessierend (für))
Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?
Kein Erlebnis eher ein tägliches Ritual: Gegenüber dem Bahnhof gab es ein Café, in dem wir uns vor oder nach den Vorlesungen getroffen haben und gemeinsam gelernt hat. Durch das Pendeln habe ich ansonsten nicht viel von Friedberg gesehen.
Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?
Wenn ich in der Straßenbahn von Frankfurt nach Friedberg morgens unterwegs war, diese an jeder Station hielt und je näher wir Friedberg kamen umso lauter wurde es durch die Kinder die zustiegen. Der Geräuschpegel lenkte ab.
Haben Sie ein Lebensmotto und wenn ja verraten Sie uns dieses?
„Nicht auffallen, dann kann man nicht reinfallen“ (Konstantin Wecker)
Welchen Ort in Friedberg würden Sie gerne einmal wiedersehen?
Das besagte Café
Welchen Tipp haben Sie für Studierende oder Studieninteressierte?
Entscheidend ist die Vernetzung und Begeisterung (Passion) für die eigentliche Aufgabe zu haben bzw. zu entwickeln
Wie haben Sie studiert und Ihre Studienzeit erlebt?
Jeden Tag viel im Zug gesessen. Ab 6:30 – um um 9 Uhr in der Vorlesung zu sein und geschaut alles durchzuziehen. Es gab nur einen Bruch und den durch den Schweißtechnik-Schein am Ende des Studium.
Was machen Sie aktuell beruflich?
Personalmanagement
Was wünschen Sie sich von Ihrer Hochschule bzw. dem Alumni-Management?
Mehr Sichtbarkeit. In den Rankings in der Wirtschaftswoche usw. suche ich immer nach meiner Hochschule … Ich würde auch versuchen, mich da einzubringen.
Gibt es ein besonderes Buch, das Sie empfehlen können?
Winning von Jack Welch
Anmerkung der Redaktion
Das Treffen war für 13:00 Uhr vorgesehen und Herr Schmitt hatte 1 Stunde Zeit und exakt nach 60 Minuten haben wir uns verabschiedet. Das ist "on time"
VIELEN DANK für das Interview in der Kürze der Zeit und das angenehme Gespräch.
Das Alumni-Treffen der Wirschaftsingenieure Abschlussjahrgang 1987 ist in Planung!