Bauschäden, Stahlbau und die digitale Transformation der Branche waren Themen beim 18. Gießener Bauforum. Das Fortbildungsseminar spricht Mitarbeitende von Ingenieur- und Architekturbüros, Unternehmen, Verwaltungen und Prüfstellen an, die sich mit Themen des Bauingenieurwesens und der Architektur befassen. Ausrichter ist der Fachbereich Bauwesen und das Institut für Konstruktion und Tragwerk der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM).
Dessen ehemaliger Dekan Prof. Dr.-Ing. Jens Minnert eröffnete das Forum als dessen Initiator mit einem für das Publikum alltagsnahen Beitrag: „Aus Bauschäden lernen – Beispiele aus der Praxis“. Im weiteren Verlauf sprach er auch über die Optimierung von Tragstrukturen und über neue Entwicklungen im konstruktiven Brandschutz.
Mit seinem Vortrag „Die Verankerung von Stahlbauteilen mittels Betondübeln in wandartigen Bauteilen“ leistete Dr.-Ing. Manuel Koob neben fachlichem Input auch einen Einblick in die Arbeit des Material- und Bauteilforschungszentrums der THM, das er leitet. In diesem Zentrum können großformatige Versuche durchgeführt, Ergebnisse dokumentiert und analysiert werden – einmalig in Mittelhessen.
Auch externe Vortagende aus der Bauindustrie, etwa Dr.-Ing. Bernhard Sagmeister von der durcrete GmbH oder Daniel Ferger von Peikko Deutschland lieferten für das Fachpublikum spannende Beiträge. Mit Felix Backfisch hat zudem ein frischer Absolvent die Ergebnisse seiner Masterthesis vorstellen können.
Mehr als 150 Praktiker aus hessischen Ingenieurbüros, Bauunternehmen, Behörden und Prüfstellen, aber auch Studentinnen und Studenten waren der Einladung nach Gießen gefolgt. Das Bauforum gilt als etablierter Branchen-Treffpunkt. Es spricht aktuelle und praxisrelevante Fragen und Entwicklungen aus dem gesamten Bauwesen an. Die Erlöse der Veranstaltung kommen den Studierenden des Fachbereichs zugute.
Quelle: THM Pressestelle, Gießen, 16. Oktober 2024