Veranstaltungen
Digitale Baugenehmigung: THM-Kongress zeigt Perspektiven
Die Digitalisierung im Bauwesen schreitet schneller voran als häufig angenommen – nicht nur in Planung und Ausführung, sondern auch in behördlichen Prozessen. Mehr als 250 Interessierte besuchten so den zweitägigen Kongress „Digitale Baugenehmigung“, den der THM-Fachbereich Bauwesen bereits zum zweiten Mal ausgerichtet hat.
Welche Bedeutung das Thema auch politisch hat, machte der Eröffnungsredner deutlich: Ministerialrat Dirk Scheinemann, Abteilungsleiter Baupolitik, Bauwirtschaft, Bundesbau im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, war aus Berlin angereist. Sein Blick auf umgesetzte und kommende politische Initiativen für die Digitalisierung im Bauwesen fand unter den Gästen aus Bauaufsichtsbehörden, aber auch aus Architektur- und Ingenieurbüros sowie Softwareunternehmen viele offene Ohren.
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Stadtradeln 2025 startet am 25. Mai - sei dabei!
Mit dem Rad zur Hochschule – das ist gut für die Umwelt, die Gesundheit und die Lebensqualität in der Stadt.
STADTRADELN ist ein bundesweiter Wettbewerb, bei dem 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Rad zurückgelegt werden. Auch Gießen ist wieder dabei – vom 25. Mai bis 14. Juni.
Macht mit im Team der TH Mittelhessen – und speziell im Unterteam „FB Bau“!
So geht’s:
- Besuche die Website oder nutze die STADTRADELN-App
- Wähle als Kommune: Gießen im Landkreis Gießen, Universitätsstadt
- Wähle als Team: TH Mittelhessen
- Wähle das Unterteam: FB Bau
Oder einfach über den Einladungslink: https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=14254&subteam_preselect=19528
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Ausstellung: „Haus der Vielfalt – Architektur für eine demokratische Stadtgesellschaft“
Wie lässt sich ein Ort gestalten, der demokratische Werte nicht nur repräsentiert, sondern aktiv Raum für Teilhabe, Begegnung und Entwicklung schafft? Mit dieser komplexen Frage setzten sich Architekturstudierende der TH Mittelhessen im Rahmen einer Entwurfsaufgabe auseinander. Im Fokus stand das zentrale Grundstück am Kirchenplatz in Gießen – ein städtebaulich und gesellschaftlich aufgeladener Ort, der bislang keine überzeugende urbane Qualität bietet. Ziel war es, ein „Haus der Vielfalt“ zu entwerfen: ein Gebäude, das als offener, wandelbarer Raum für gelernte, zu lernende und angewandte Demokratie dient und die Stadtgesellschaft auf vielfältige Weise anspricht.
Die gestalterische Freiheit bei der Platzierung des Baukörpers wurde bewusst gewährt, um eine differenzierte Auseinandersetzung mit der unmittelbaren Umgebung zu ermöglichen. Dabei galt es, die benachbarte Stadtkirche als bedeutenden Bezugspunkt in Höhe, Raumwirkung und Funktion planerisch und inhaltlich zu berücksichtigen. Ebenso war der Kirchplatz als Teil einer städtebaulichen Abfolge mit Lindenplatz und Marktplatz zu verstehen – mit dem Ziel, durch kluge architektonische Setzungen neue stadträumliche Qualitäten zu schaffen.
Ein zentrales Merkmal der Entwurfsaufgabe lag in der Frage nach zukünftiger Wandelbarkeit: Das Gebäude sollte auf unterschiedlichste, sich ändernde Nutzungsanforderungen vorbereitet sein – von Veranstaltungsräumen über Begegnungsorte bis hin zu Bildungsformaten. Diese Herausforderung erforderte eine strukturierte Planung von Erschließungselementen und Versorgungsschächten sowie flexible Raumkonzepte, etwa durch Schalträume. So entstand eine Vielzahl von Konzepten, die Nachhaltigkeit, Funktionalität und Offenheit in einer „denkenden“ Architektur zusammenführen.
Neben städtebaulichen Aspekten wie Blickachsen, Anbindungen, Erweiterungspotenzialen und Freiraumbezügen war auch die Sichtbarkeit und Wirkung im Kontext bestehender Bauten von großer Bedeutung. Die Studierenden setzten sich intensiv mit der Lage im Stadtgefüge, der Dichte angrenzender Bebauung sowie der Wirkung des Entwurfs als neuer öffentlicher Leitort auseinander.
Die Ergebnisse dieser intensiven Auseinandersetzung werden vom 07. bis 25. Mai 2025 im Museum für Gießen präsentiert.
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VHK-Karriere Forum findet am 14. Mai 2025 statt
Veranstaltungshinweis des Vereins für Hochschulkontakte e.V. (VHK)
Liebe Studierende,
das jährlich stattfindende "VHK-Forum BAU" findet in diesem Jahr am 14. Mai 2025 statt.
Hier gibt es Gelegenheit mit 40 Unternehmen aus der Baubranche über Praktikumsplätze, Abschlussarbeiten, Werkstudententätigkeiten und den Berufseinstieg zu sprechen.
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Wenn Forschung auf Trink- und Abwasser trifft
Menschen jederzeit mit Trinkwasser zu versorgen und ihr Abwasser zu entsorgen, ist eine enorme technische Leistung. Für die Ver- und Entsorger kommen mit der Digitalisierung und dem Klimawandel neue Herausforderungen hinzu. Dazu kommen steigende gesetzliche Anforderungen an die Abwasserreinigung. Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) unterstützt sie in ihrer Vorbereitung nicht nur durch Forschung, sondern organisiert auch regelmäßig Netzwerktreffen mit.
Hinter der digitalen Transformation der Kläranlagen verbirgt sich, dass beispielsweise die Überwachung der Prozesse in Kläranlagen zur Reinigung des Abwassers digital abläuft. Doch Digitalisierung bietet nicht nur Vorteile wie eine Überwachung rund um die Uhr. Sie ist auch anfällig für Cyberkriminalität. Dieses Thema stand bei einer Fachtagung des Landesverbands der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) im Fokus. Dazu hatte der Fachbereich Bauwesen der THM gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Gießen und der Ingenieurkammer Hessen mit eingeladen. Forschende wie Prof. Dr.-Ing. Ulf Theilen und seine Kollegen Prof. Dr.-Ing. Linda Knorr und Prof. Dr.-Ing. Steffen Heusch präsentierten aktuelle Erkenntnisse aus ihrer Arbeit. Theilen stellte hierbei vor, welche Herausforderungen sich aufgrund der neuen Kommunalabwasserrichtlinie zukünftig ergeben. Aber auch Praktikerinnen und Praktiker aus Mittelhessen und Deutschland gaben Einblicke in die Abwasserentsorgung.
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