Veranstaltungen
Save the Date: Der 2. Kongress Digitale Baugenehmigung findet am 05. + 06. Mai 2025 statt
Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2024 laden wir herzlich zur zweiten Ausgabe des Kongresses „Digitale Baugenehmigung“ ein, der am 5. und 6. Mai 2025 an der Technischen Hochschule Mittelhessen in der Kongresshalle Gießen stattfinden wird. Aufbauend auf den Erkenntnissen und Impulsen der Premiere, richtet sich die kommende Veranstaltung erneut an Fachleute aus Bauaufsichtsbehörden, Architektur- und Ingenieurbüros sowie der Softwarebranche.
Im Mittelpunkt stehen innovative Technologien, Standardisierung und zukunftsweisende Lösungen für die digitale Transformation der Baugenehmigung. Freuen Sie sich auf inspirierende Vorträge, praxisorientierte Workshops und zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und Networking. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Baubranche – effizient, nachhaltig und digital.
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Ausstellung der Masterthesis-Entwürfe im Bauamt Marburg
PRESSEMELDUNG DER UNIVERSITÄTSSTADT MARBURG
Vor gut einem Jahr hatte Musikschulleiter Eugen Anderer die Idee, die altersbedingten Schwächen des Musikschulgebäudes Am Schwanhof 68 und die durch zunehmende Schülerzahlen immer schwierigere Raumsituation in eine positive Zukunftsvision umzuwandeln: „Wie wäre es, wenn wir einfach Ideen entwickeln, wie eine zukünftige Musikschule aussehen muss, die alle Anforderungen an einen modernen Unterrichtsbetrieb erfüllt und darüber hinaus auch als Treffpunkt für musikinteressierte Menschen dienen kann,“ hat es Anderer damals formuliert. Gemeinsam mit einer aus dem Kollegium der Musikschule Marburg zusammengesetzten Planungsgruppe wurde ein Katalog entwickelt, der die Vorstellungen der Schule in konkrete Raum- und Flächenzahlen zusammenfasste.
Dass es aber nicht nur bei theoretischen Gedankenspielen bleiben sollte, stand für Anderer fest: „Es könnte doch eine reizvolle Aufgabe für Architekturstudenten sein, sich bei der Planung der Musikschule von einer nicht ganz alltäglichen Aufgabenstellung herausfordern zu lassen.“ Kurzerhand nahm er Kontakt zur Technischen Hochschule Mittelhessen auf, die an ihrem Standort in Gießen einen Studiengang für Architektur anbietet. Besonders wichtig für die Planungsgruppe: „Es darf nicht nur die Konzeption eines Neubaus sein, die Studierenden sollen sich auch mit der Sanierung und Modernisierung des vorhandenen Gebäudes beschäftigen, denn wir wollen unseren Standort am Schwanhof nicht verlassen.“
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Hochschul-Professur als Karriereweg
Eine Professur ist eine spannende Karriere, die Arbeit mit jungen Menschen mit zukunftsweisender Forschung vereint. Doch wie ist der Weg, der zu einer Berufung führt? Das steht im Fokus des „THM Career Talk: Wege zur HAW-Professur“ am Donnerstag, 21. November 2024, ab 18 Uhr im Makerspace.
Im Zentrum einer Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) stehen die praxisbezogene Lehre und Forschung. Eigene Erfahrungen in der Praxis sind daher von besonderer Bedeutung und als Einstellungsvorrausetzung gesetzlich verankert. Das Hessische Hochschulgesetz schreibt eine mindestens fünfjährige berufliche Praxis, davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs, vor. Um fehlende außerhochschulische Berufserfahrung nachzuholen und den Bezug zur Hochschule und Lehre nicht zu verlieren, bietet sich die neu eingeführte Tandem-Professur oder eine kooperative Erlangung der Praxiserfahrung an. Beide Modelle verbinden eine gleichzeitige Anstellung in einem Unternehmen und an der Hochschule. Doch wie lässt sich eine Tätigkeit in der Praxis mit einer Lehrtätigkeit an der THM vereinbaren? Welche Vorteile bieten die Modelle?
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Studium in drei Ländern
Der zunehmenden Internationalisierung in der Baubranche trägt das Masterprogramm MBUILD Rechnung, das von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) zusammen mit den Universitäten Porto (UP) in Portugal und Cantabria (UC) im spanischen Santander, angeboten wird. Die ersten Absolventinnen und Absolventen haben nun ihre Abschlüsse erhalten.
Der englischsprachige Studiengang für „Nachhaltiges Design, Bau und Management der gebauten Umgebungen“ (MBUILD) ist ein renommierter „Erasmus Mundus Joint Master“, in dem die Studierenden je ein Semester gemeinsam an jeder der beteiligten Hochschule studieren. Sie befassen sich in einem ganzheitlichen und internationalen Lehrplan mit der nachhaltigen Dimension des Infrastruktur- und Bausektors. Dabei betrachten sie die gesamte Wertschöpfungskette von Bauwerken von der Planung bis zum Abriss. Insgesamt soll Bauen so ressourcenschonender und abfallärmer werden, was schließlich zu einem kohlenstoffarmen, hocheffizienten und umweltfreundlicheren Bausektor in Europa, insbesondere aber auch in den sich entwickelnden Ländern der Welt führt. Die überwiegende Zahl der Studierenden kommt aus diesen Regionen.
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Austausch im Infrastrukturbau
Stetiger Austausch und Weiterentwicklung sind in allen gesellschaftlichen Bereichen unerlässlich, so auch im Bauwesen. Aus diesem Grund veranstaltete die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in der Kongresshalle Gießen den seit 2014 stattfindenden Kongress „Infrastruktur digital planen und bauen 4.0“.
Unter dem Motto „Bauen für die digitale Ära“ standen die digitale Transformation und Building Information Modeling (BIM) im Infrastrukturbau im Mittelpunkt. Mit über 300 Anmeldungen, davon 200 Teilnehmende vor Ort und weiteren 100 bis 140 Personen im Livestream, unterstrich der Kongress seine Bedeutung für die Bau- und Digitalisierungsbranche. Fachleute aus ganz Deutschland sowie aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden nahmen vor Ort und virtuell teil. Um den Nachwuchs einzubinden, stellten die Veranstalter kostenlose Livestream-Tickets für Studierende zur Verfügung, die bundesweit auf große Resonanz stießen.
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