Veranstaltungen
Diskussionsforum für eine nachhaltige Hochschule
Nachhaltigkeit ist für die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) kein bloßes Schlagwort, sondern ein mit Leben gefüllter Begriff. Neben der Stabstelle Nachhaltigkeit hat die Hochschule mit dem Nachhaltigkeits-Board nun einen institutionsweiten Ideen-Raum und partizipativen Impulsgeber geschaffen, um das Thema zu demokratisieren. Grundlage ist die Nachhaltigkeitsstrategie der THM.
„Nachhaltigkeit ist ein Themenkomplex, den wir uns gemeinsam erarbeiten wollen“, sagte Prof. Dirk Metzger bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums. Als Vizepräsident für strategische Bauplanung und Nachhaltigkeit sind entsprechende Initiativen bei ihm angesiedelt. Das Nachhaltigkeitsmanagement, dem Präsidium zugeordnet, dient als zentrale Stelle zur Implementierung und Steuerung dieser Aktivitäten. Das Green Office organisiert Vorträge und Veranstaltungen und gibt sowohl für Mitarbeitende wie Studierende praxisnahe Hinweise rund um die Nachhaltigkeit. Das neugeschaffene Board nun soll allen Ebenen der Hochschule als Diskussionsforum dienen. Mitglieder kommen folglich aus den Fachbereichen und der Verwaltung, aus dem AStA und dem Hochschulrat, dem Präsidium sowie Nachhaltigkeitsmanagement und Green Office.
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Wichtige Veranstaltungen zum Wissenstransfer tagten in Gießen
Der Fachbereich blickt im Jahr 2023 auf zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen zurück, die Expertinnen und Experten der Branche zu uns nach Gießen holte. Neben unserem 10. Kongress zum Thema Infrastruktur digital planen und bauen 4.0, unserer Unternehmensmesse GUT, dem internationalen Eurocode-Seminar und dem 17. Gießener Bauforum, waren wir auch zweimal Gastgeber für Vertreterinnen und Vertreter deutscher Hochschulen.
Vom 11. bis zum 13. Oktober 2023 fand der diesjährige Fachbereichstag Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwesen (FBTBaU) in Gießen statt und erwies sich als ein voller Erfolg. Der dreitägige Event brachte herausragende Fachleute verschiedener deutscher Hochschulen zusammen, um einen intensiven und fruchtbaren Austausch zu fördern. Auf den jährlichen Vollversammlungen werden aktuelle Themen der Lehre, der Forschung und der Hochschulpolitik diskutiert und gegebenenfalls Stellungnahmen erarbeitet und verabschiedet.
Mit insgesamt 45 Hochschulen in Deutschland, die den Studiengang Bauingenieurwesen anbieten, war die Beteiligung beeindruckend. Vertreten waren 30 dieser Hochschulen, die aktiv an Diskussionen und Networking-Veranstaltungen teilnahmen. Der FBTBaU dient als Plattform, auf der Expert:innen innovative Ideen und bewährte Praktiken im Bau- und Umweltingenieurwesen teilen können.
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Einblick in Promotionsprojekte
Wissenschaftlicher Austausch ist für Promovierende wertvoll und das Interdisziplinäre Promovierendenkolloquium der THM soll diesen Austausch fördern. Es dient der fachlichen Diskussion und öffentlichen Präsentation des Forschungsthemas. Vor rund 70 Interessierten aus Kollegium, Verwaltung und Studierendenschaft stellten bereits zum elften Mal Promovenden das Thema ihrer Dissertation vor.
Prof. Dr. Jochen Frey, Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftlichen Nachwuchs, eröffnete den Abend, umriss die Themen der Vorträge und machte deutlich, dass sich darin das breite Spektrum der Hochschule widerspiegle: „Rund 120 Promotionsverfahren laufen derzeit an der THM. Sie wird als Promotionsstandort immer attraktiver.“ Meist werde in Kooperation mit Universitäten promoviert, zunehmend auch über das Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften (PZI). „Das ist eine wertvolle Zusammenarbeit, die wir weiter ausbauen wollen, um noch bessere Bedingungen zu schaffen“, kündigte Frey an.
Die Reihe der Präsentationen eröffnete Patrick Fischer vom Fachbereich Gesundheit, der neben seiner Arbeit an der Hochschule bei der Thora Tech GmbH in Gießen in der Algorithmenentwicklung tätig ist. Der Student der Medizinischen Informatik promoviert zur „Diagnostik mit Hilfe mobiler Endgeräte“. Er möchte unter anderem die Frage beantworten, welches Potenzial Datamining im Rahmen der individualisierten Diagnostik mit Hilfe von im Fahrzeug anfallenden Informationen hat.
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Antrittsvorlesungen im WS 2023/24
Liebe Hochschulgemeinschaft,
mit großer Freude laden wir Sie herzlich zu den Antrittsvorlesungen von unseren fünf neuberufenen Professorinnen und Professoren ein. Diese herausragenden Akademikerinnen und Akademiker werden ihr Fachwissen und ihre Forschungsthemen in ihren jeweiligen Disziplinen anschaulich präsentieren. Die Veranstaltungen bieten eine hervorragende Gelegenheit, die neuesten Entwicklungen in den jeweiligen Fachgebieten zu erleben und sich mit den Professorinnen und Professoren auszutauschen. In diesem festlichen Rahmen freuen wir uns auch eine Antrittsvorlesung aus dem WS 2021/22 nachholen zu können.
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Das Problem Abwasser im ländlichen Raum
Mit der Abwasserentsorgung in kleinen Kommunen befasste sich das diesjährige „Mittelhessische Seminar der Wasserwirtschaft“ in Gießen. Bei der Fachtagung kooperiert die Technische Hochschule Mittelhessen mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), dem Regierungspräsidium Gießen und der Ingenieurkammer Hessen.
Rund achtzig Interessierte aus Behörden, Entsorgungspraxis und Wissenschaft nahmen an der Fortbildungsveranstaltung teil. Prof. Dr. Linda Knorr und Prof. Dr. Steffen Heusch, die beide am Fachbereich Bauwesen der THM lehren und dort dem Kompetenzzentrum für nachhaltiges Engineering und Umweltsysteme (ZEuUS) angehören, führten durch das Programm. THM-Vizepräsident Prof. Dirk Metzger betonte bei der Begrüßung das starke Interesse seiner Hochschule am fachlichen Austausch auf regionaler Ebene und stellte dem Auditorium die Nachhaltigkeitsstrategie der THM vor.
Michael Denk, Abteilungsleiter Wasser und Boden im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, beschrieb einführend die aktuelle Situation. In den letzten Jahren habe man mit einer Reihe an Maßnahmen, die durch die EU-Wasserrahmenrichtlinie angestoßen wurden, eine Verbesserung des Zustands der hessischen Gewässer erreicht. Doch zusätzliche Anstrengungen zur Verminderung von Phosphor- und Stickstoffeinträgen seien erforderlich. Zudem bringe die neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie weitere Aufgaben vor allem für die Betreiber von Abwasseranlagen mit sich.
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