Japan Pic

Die Exkursion wird von Frau Prof. Dr. Döbert (Fachgebiet Numerische Methoden und Baustatik) organisiert.

Die Exkursion richtet sich an Studierende ab dem 5. Fachsemester der Studiengänge Bauingenieurwesen und Architektur. Es stehen 20 Plätze zur Verfügung, die paritätisch vergeben werden sollen.

  • Reiseziele: Tokio und Kyoto
  • Reisezeitraum: 25.09.2020 - 04.10.2020
  • Reisekosten: 1.300 €

 

Bitte teilen Sie Ihr Interesse an der Exkursion durch ein kurzes Motivationsschreiben mit.

  • Die Studierende des Bauingenieurwesens adressieren ihre schriftliche Bewerbung per Mail an Frau Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
  • Die Studierenden der Architektur adressieren ihre schriftliche Bewerbung per Mail an Frau Ulrike Wassermann.

Bewerbung/Anmeldefrist: Freitag, 06.12.2019

Weiterlesen: Mitreisende Studierende für die Exkursion nach Japan gesucht


Bis Ende Januar 2019 wurden die Bachelorstudierenden der Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zu den Studienbedingungen an Ihren Hochschulen befragt. Im bundesweiten Vergleich von über 300 Universitäten und Fachhochschulen konnte der Fachbereich Bauwesen mit dem Studiengang Bauingenieurwesen (Top 5) einen Platz in der Spitzengruppe und im Studiengang Architektur im guten Mittelfeld (Top 15) erreichen. Das CHE-Ranking dient vielen Schülerinnen und Schülern als Hilfe bei der Studienplatzwahl und verhilft vielen Absolventinnen und Absolventen zu einer guten Reputation und somit zu verbesserten Jobaussichten.

Hierbei schnitt unser Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen hervorragend ab und platzierte sich auf Platz 3 der deutschen Fachhochschulen. Lediglich die Hochschulen Biberach und Münster konnten sich im Gesamtvergleich aller bewerteten Kategorien besser positionieren. Der Bachelorstudiengang Architektur erhielt durchweg gute Noten und sicherte sich einen Platz im oberen Mittelfeld. Im regionalen Vergleich (über 150 km Umkreis) sind wir somit die führende Hochschule.

Bestwerte gab es für „Unterstützung am Studienanfang“ (Studiengang Architektur) sowie die Kategorien „Betreuung durch Lehrende“ (Studiengang Bauingenieurwesen) und „Allgemeine Studiensituation“ (Studiengang Bauingenieurwesen). Auch der Kontakt zur Berufspraxis wurde sehr gut beurteilt, was sicherlich auch durch unsere jährliche Unternehmensmesse (GUT) am Fachbereich erreicht wurde.

Weiterlesen: Spit­zen­platz für Bau­in­ge­nieur­we­sen im CHE-Ran­king


Die Hessen Agentur hat für den YouTube Kanal von „Hessen schafft Wissen“ einen kurzen Film über die THM produziert. Er zeigt Mitglieder der Technischen Hochschule Mittelhessen in ihrem Arbeitsumfeld und lässt sie in Statements zu Wort kommen. Dabei geht es um Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Entwicklungsmöglichkeiten von Technologien, um die Notwendigkeit, neue Kompetenzen herauszubilden, und um das Selbstverständnis von Ingenieurwissenschaftlern. Der Film zeichnet kein Gesamtporträt der THM, sondern stellt das Leistungsspektrum der Hochschule mit ausgewählten Beispielen in den Kontext aktueller globaler Aufgaben.

Weiterlesen: Wegweiser | Hessen schafft Wissen


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„LUIGI“ – mit diesem griffigen Namen war der internationale Design-Workshop betitelt, zu dem Anfang September der Fachbereich Bau der TH Mittelhessen Architektur-Studierende aus Italien, Spanien, Chile und von der eigenen Hochschule eingeladen hatte. Die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiwöchigen Sommerkurses sollten in die aktuelle Debatte um die Zukunft des Oberhessischen Museums in Gießen einsteigen.


„Das Museum soll wieder mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Gießener Bürgerinnen und Bürger rücken“, steckte Professor Nikolaus Zieske das Planungsziel der Veranstaltung fest. Zieske hatte gemeinsam mit seiner Kollegin Ulrike Wassermann den Workshop organisiert. Den Planungsraum stellte er bei der Eröffnungszusammenkunft in der Südanlage den Studierenden und seinen Kollegen der Partneruniversitäten Universidad Central de Chile, Università di Pavia und Universidad Politécnica Madrid vor.

Die schriftliche Aufgabenstellung der Summer School beschrieb die problematische Ausgangslage: „The direct urban environment of the museums is very heterogeneous and cannot be a link between the three buildings that are spatially apart. Also, the special history of this place, being the nucleus of the city, cannot be identified. This is understood as a deficit of the place.“ Das Areal zwischen den Museumsstandorten Kirchenplatz und Brandplatz mit Marktlauben und Schlossgasse sollte neu überplant und identitätsstiftend gestaltet werden. Zusätzliche Museumsbauten an beiden Standorten sollten die Studierenden ebenso berücksichtigen. Und es galt, Entwürfe für eine bessere Einbindung des Botanischen Gartens und die Neugestaltung des Brandplatzes als autofreiem öffentlichen Raum auszuarbeiten. Als internationale Summer School wurde der Workshop durch den Deutschen Akademischen Austauschienst (DAAD) gefördert.

Weiterlesen: Neuer Raum für Stadtidentität


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„LUIGI steht für „locus urbanicus identitate Gießen“, erläutert Prof. Nikolaus Zieske. Den Workshop unter diesem Titel hat er gemeinsam mit Dipl.-Ing. Ulrike Wassermann vom Fachbereich Bauwesen der TH Mittelhessen organisiert. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung einer internationalen Kooperation, die vor mehr als zehn Jahren begann. Damals war eine Delegation des Fachbereichs Bauwesen zu Gast an der Università degli Studi di Pavia in Italien.


Aus diesem Kennenlernen entwickelte sich über persönliche Einladungen, Begegnungen und Arbeitskontakte eine regelmäßige internationale Veranstaltungsreihe, bei der die Gastgeberrolle im Turnus wechselt. In der ersten Septemberhälfte war die THM an der Reihe. Sie lud ein zu „LUIGI“, der „DAAD Summer School 2019“. Die Architektur-Werkstatt, die der Deutsche Akademische Austauschdienst finanziell unterstützte, hatte das Thema: „Opportunities for Renewal and Reconstruction for the Museum of Local History Giessen and its urban context“.

Englisch war die „Amtssprache“ der Veranstaltung, die 22 Studentinnen und Studenten mit Betreuern an der THM zusammenbrachte. Von der Hochschule aus Pavia, der Universidad Politécnica de Madrid und der Universidad Central de Chile waren Gruppen angereist, um in Gießen einen „International Design Workshop“ zu absolvieren. Gegenstand der zweiwöchigen Teamarbeit waren die Gebäude und städtische Umgebung des Oberhessischen Museums. In den Entwürfen der angehenden Architekten sollte ein eigenes Museumsquartier Gestalt annehmen, das die historischen Museumsgebäude in ein modernes städtebauliches Areal integriert und gleichermaßen attraktiv für Einheimische und Besucher ist.

Diese Aufgabe sei sehr ambitioniert, räumte Prof. Zieske vorab gegenüber dem „Gießener Anzeiger“ ein und ergänzte: „Aber man muss ja auch Visionen haben.“

Weiterlesen: Schmelztiegel der Kreativität