2019 07 pinkewieseck

Ist Gießen eine "Graue Stadt"? Mitnichten. Die Stadt zeigt sich aktuell an mehreren Stellen entlang der Wieseck sogar "pretty in pink". Zu verdanken ist das Studenten der THM.

"Schön sieht das aus", ruft eine Passantin erfreut, als sie von der Brücke an der Ecke Bismarckstraße/Löberstraße hinabschaut. Im Uferbereich der Wieseck steht dort in großen Lettern der Schriftzug "Graue Stadt?". Doch grau ist an dem Platz hinter der Kongresshalle nichts, denn die fast mannhohen Buchstaben leuchten in kräftigem Pink als echter Blickfang im starken Farbkontrast zum Grün der Bäume. Daneben sitzen auf einem aus Holzpaletten errichteten Podest Studierende des Kurses "Sondergebiete der Architektur" von THM-Professor Maik W. Neumann. Die haben sich Gedanken darüber gemacht, wie man die Bereiche an der Wieseck aufwerten und zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen könnte. Dafür haben sie an drei Stellen temporäre Installationen aufgebaut, die eigentlich nur noch am gestrigen Mittwoch zu sehen sein sollten. Doch auch wegen der positiven Reaktionen vieler Passanten werden sie wohl doch noch bis zum Wochenende vor Ort bleiben können. "Da muss ich aber erst Rücksprache mit dem Ordnungsamt halten", gibt Dipl. Ing. Neumann zu bedenken. (...)

Weiterlesen: Gießen: Was es mit den pinken Skulpturen an der Wieseck auf sich hat


2019 07 baugrube

Tiefbauunternehmen, Planer oder kommunale Betriebe wissen oft nicht, was sie beim Ausheben einer Baugrube erwartet. Zwar gibt es verschiedene Vorschriften, nach denen einzelne Versorgungsunternehmen den Verlauf ihrer Leitungen dokumentieren müssen. Ein Standard, der regelt, wie weitere zukünftig nützliche Informationen dokumentiert werden, fehlt aber bisher. Ein Konsortium, an dem Hochschulen, Unternehmen und kommunale Einrichtungen beteiligt sind, will das nun ändern. Vom Fachbereich Bauwesen der TH Mittelhessen sind Prof. Dr. Joaquín Díaz als stellvertretender Leiter und der Wissenschaftliche Mitarbeiter Jan-Friedrich Köhle dabei, der die Arbeitsgruppe Informationstechnik leitet.

Manche wertvollen Informationen, die im Bauprozess anfallen, werden bisher nicht systematisch erhoben und gespeichert. Dabei geht es zum Beispiel um Daten über Betonummantelungen oder Verdämmungen von Altleitungen, Betonfundamente, Ablagerungen von Siedlungsabfällen oder Grundwasserstände. Auch persönliche Bewertungen von Tiefbauexperten, Videos oder Fotos gehören zu den Informationen, die möglicherweise in einer Firma vorhanden sind, anderen Akteuren aber nicht zur Verfügung stehen.

Weiterlesen: Datenbank für den Untergrund


Konsortium zur DIN SPEC 91419

Die DIN SPEC 91419 - Standardformat für die Dokumentation und den Austausch von Grunddaten zu unterirdischen Situationen soll ein Standarddatenformat für die Dokumentation von unterirdischen Situationen definieren sowie die Weitergabe und gemeinsame Nutzung dieser Informationen gewährleisten. Dabei werden auch Anforderungen an die Zugriffsrechte gestellt. Sie richtet sich an Tiefbauexperten aller Art.

Trotz aller Leitungsdokumentationen ist man nie gewiss, was sich tatsächlich im Untergrund befindet. Auch historisch bedingt sind vielfältige technische Sachverhalte häufig erst nach Öffnen der Baugrube erkennbar. Wenn die technische Aufgabe dann durchgeführt wird, entstehen eine Vielzahl von wertvollen Informationen, die nicht regelhaft dokumentiert wurden oder werden (z.B. Betonummantelungen oder Verdämmungen von Altleitungen, undokumentierte Betonfundamente, Ablagerungen von Siedlungsabfällen, Grundwasserstände, Baugrundverhältnisse, etc.).

Diese von lokalen Tiefbauexperten als wichtig eingestuften Informationen über die unterirdischen Situationen werden zwar oft vom Veranlasser der Tiefbaumaßnahme verwertet, stehen jedoch anderen Stakeholdern mit Interessenlagen am selben Ort nicht zur Verfügung. Die DIN SPEC gewährleistet, dass das Wissen auf Plattformen gebündelt und zur Verfügung gestellt werden kann.

Weiterlesen: THM FB Bau begleitet als wissenschaftlicher Partner die Erstellung der DIN SPEC 91419


Interview mit Norbert Hanenberg und Daniel Lohmann, Kuratoren der Ausstellungen

Drei Orte

  • Aachen
  • Essen
  • Krefeld

Drei Lebensabschnitte

  • Lehrling (1900-05)
  • Avantgarde/ Bauhaus (1927-38)
  • Weltarchitekt (1950er/60er Jahre)

Drei Werkgruppen

  • Ungebaut
  • Gebaut
  • Zerstört

Weiterlesen: „Mies im Westen” 2019 | Projekt: grenzWertig


2019 05 matchbox 2

23 Studierende des Masterstudiengangs Bauingenieurwesen besuchten am 31. Mai 2019 zusammen mit Prof. Julian Kümmel, Thomas Reinold und Jan Kisslinger die matchboxGarage des Brandschutzingenieurbüros hhpberlin in Gelnhausen.

Seit dem Jahr 2000 entwickelt hhpberlin innovative und maßgeschneiderte Brandschutzlösungen für Projekte jeder Größenordnung. In verschiedenen Lern- und Event-Formaten (hier: matchbox) wird demonstriert, wie die Welt des Brandschutzes zusammenhängt. Anhand von interaktiven Experimenten werden komplexe Sachverhalte und gesetzliche Zusammenhänge verständlich, die universelle Sprache der Mathematik und Physik erfahrbar und für jeden anwendbar.

Weiterlesen: Brandschutzveranstaltung in Gelnhausen in der matchboxGarage