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Das Richtfest für drei neue Gebäude beging die Technische Hochschule Mittelhessen auf ihrem Gießener Campus. Hessens Wissenschaftsstaatssekretärin Ayse Asar und Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms feierten mit Handwerkern und Gästen die Fertigstellung der Rohbauten. „Auf insgesamt rund 5.700 Quadratmetern werden in den drei entstehenden Bauten zukünftig Werkstätten, Labore, Büros und Seminarräume für die Fachbereiche Maschinenbau und Energietechnik sowie Bauwesen beherbergt werden. Die Landesregierung investiert am Hochschulstandort Gießen kräftig – damit tragen wir auch dem erfreulichen Umstand Rechnung, dass die THM in den vergangenen zehn Jahren ihre Studierendenzahlen fast verdoppelt hat. Wir sorgen dafür, dass Studierende und Lehrende hier in Gießen unter modernsten Bedingungen arbeiten können“, erklärten die beiden Staatssekretäre.

Der Finanzstaatssekretär ergänzte: „Die THM entwickelt sich derzeit mit hohem Tempo weiter, das ist angesichts der regen Bautätigkeit nicht zu übersehen. Sie ist Ausdruck für den Fortschritt im Hochschulbau in Hessen und den Stellenwert, den gute Lehre und Forschung hier genießen. Dank dem Landesprogramm Heureka sowie dem Hochschulpakt 2020 von Bund und Land fließen insgesamt 40,7 Millionen Euro in die Neubauten C11, C15 und C16. Das Gebäude C11 wird mit einer Summe von rund 19,7 Millionen Euro aus dem Heureka-Programm, die Gebäude C15 und C16 mit einer Summe von rund 21 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt 2020 finanziert.“ Worms dankte außerdem den Planern und Handwerkern für ihren fleißigen Einsatz und hob die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der THM, dem Wissenschaftsressort, dem Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen und den Vertretern der Stadt Gießen hervor.

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In der mittlerweile 8. Ausgabe der Abschlussarbeiten präsentieren Studierende auf 133 Seiten in Abstracts ihre Thesis. Im Bereich Architektur wurden die Themen "Entwurf eines Reihenhauses am Lahnufer Gießen" und "Konzerthaus - Richard Wagner Museum Luzern" bearbeitet. Im Bereich Bauingenieurwesen werden die Vertiefungsrichtungen mit vielen unterschiedlichen Themen dargestellt. Diese reichen von "Dreidimensionale Berechnung eines bestehenden, historischen Dachtragwerks", "Pilzmyzele als Baustoff – Sachstand und Untersuchung innovativer Einsatzmöglichkeiten", "Entwicklung einer elektrisch funktionalen chromogenen Betonplatte", "Aussteifung von Holzhochhäusern: Vergleich des Verformungsverhaltens von aussteifenden Kernen aus Stahlbeton und Brettsperrholz", "Einsatz des Flüssigbodenverfahrens im Kanalbau", "Brandschutztechnische Bemessung mit Hilfe eines CFD-Modells und Berechnungen an Praxisbeispielen", um nur einige zu nennen.

Erstmals sind auch Arbeiten aus dem Studiengängen Bahningenieurwesen sowie Infrastrukturmanagent (Kooperationsstudiengang mit der Frankfurt University of Applied Sciences) vertreten.

Absolventinnen und Absolventen, die ihre Arbeiten rechtzeitig eingereicht haben, bekamen ein Exemplar bei der Absolventenfeier am 22. Oktober 2019. Weitere Exemplare sind bei Katja Däumer erhältlich. Alle acht bereits erschienenen Ausgaben liegen im Fachschafts-Café zur Ansicht aus.

Einen kurzen Blick ins Buch gibt es hier: https://www.instagram.com/p/B57aio_CQKj/

Abschlussarbeiten THMBau Ausgabe 1 bis 7Abschlussarbeiten THMBau Ausgabe 8


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Mitte Oktober hat der Makerspace Gießen seinen Betrieb aufgenommen. Jetzt wurde die offene High-Tech-Werkstatt in der Walltorstraße 57 in der Innenstadt offiziell eröffnet. Projektpartner sind die Technische Hochschule Mittelhessen, das Technologie- und Innovationszentrum Gießen und die Agentur „flux – impulse“.

Jeder kann in der Werkstatt lernen, mit neuen Technologien umzugehen. Es gibt verschiedene 3D-Drucker, die Besucher nach einem Einführungskurs nutzen können. Man kann Virtual-Reality-Brillen ausprobieren oder 3D-Scans anfertigen. Für Elektronikprojekte gibt es Lötstationen, Kleinstcomputer und Platinen. Ziel ist es auch, einen Austausch zwischen Hochschule, Praktikern, Unternehmen und privaten Interessierten anzuregen.

„Wir brauchen viele Menschen mit Ideen,“ sagte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems in seiner Begrüßung. „Hier können sie ihre Ideen ausprobieren.“ Es sei wichtig, dass der Makerspace offen für alle ist und dass es eine breite Unterstützung gebe. Zu den Förderern der Initiative zählen der Landkreis, die Stadt Gießen, die Volksbank Mittelhessen, die gemeinnützige Stiftung Sparkasse Gießen und verschiedene Unternehmen.

Weiterlesen: Makerspace Gießen eröffnet


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Prof. Dr. Frank Fasel hat die Arbeit an der Technischen Hochschule Mittelhessen aufgenommen. Er lehrt Bauverfahren und Baubetrieb am Fachbereich Bauwesen in Gießen.

Sein Studium des Bauingenieurwesens an der Universität Dortmund beendete Frank Fasel im Jahr 1991 mit der Diplom-Prüfung. Dort setzte er später, nach 10 Jahren in der Bauwirtschaft, seine wissenschaftliche Qualifizierung mit der Promotion zum Dr.-Ing. fort, die er 2004 abschloss. In seiner Dissertation entwickelte er ein System, das spezielle Kalkulationsmethoden für das schlüsselfertige Bauen bereitstellt.

Frank Fasel war in unterschiedlichen Funktionen in der Baubranche tätig. So arbeitete er ab 1991 bei der Frankfurter Niederlassung eines Baukonzerns als Ingenieur im Tief- und Straßenbau und gründete dort die Zweigstelle Hoch- und Ingenieurbau. Als Consultant befasste er sich ab 2000 mit dem Bau von Glasfaserstationen in Europa und übernahm 2002 bei einem eidgenössischen Unternehmen die technische Leitung beim Aufbau eines Powerline-Netzes in der Schweiz.

Im Jahr 2004 trat er eine Professur für Fertigungs- und ausbaubezogenes Projektmanagement an der Hochschule Biberach an. Dort erreichte ihn der Ruf an die TH Mittelhessen.

Weiterlesen: Experte für Bauverfahren


Japan Pic

Die Exkursion wird von Frau Prof. Dr. Döbert (Fachgebiet Numerische Methoden und Baustatik) organisiert.

Die Exkursion richtet sich an Studierende ab dem 5. Fachsemester der Studiengänge Bauingenieurwesen und Architektur. Es stehen 20 Plätze zur Verfügung, die paritätisch vergeben werden sollen.

  • Reiseziele: Tokio und Kyoto
  • Reisezeitraum: 25.09.2020 - 04.10.2020
  • Reisekosten: 1.300 €

 

Bitte teilen Sie Ihr Interesse an der Exkursion durch ein kurzes Motivationsschreiben mit.

  • Die Studierende des Bauingenieurwesens adressieren ihre schriftliche Bewerbung per Mail an Frau Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
  • Die Studierenden der Architektur adressieren ihre schriftliche Bewerbung per Mail an Frau Ulrike Wassermann.

Bewerbung/Anmeldefrist: Freitag, 06.12.2019

Weiterlesen: Mitreisende Studierende für die Exkursion nach Japan gesucht