2019 02 Czempiel

Prof. Bartosz Czempiel hat seine Arbeit an der TH Mittelhessen aufgenommen. Er lehrt am Fachbereich Bauwesen in Gießen. Sein Fachgebiet ist Visualisierung und Entwurf.

Von 2000 bis 2006 studierte Czempiel Architektur an der RWTH Aachen und am Politechnika Krakowska in Polen. Sein Studium schloss er als Diplom-Ingenieur ab.

Von 2006 bis 2010 arbeitete er in verschiedenen Architekturbüros. Anschließend gründete er gemeinsam mit einem Partner sein eigenes Büro „archequipe“. Parallel war er seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Siegen mit dem Lehrgebiet Planen und Bauen im Bestand.

Als Arbeits- und Interessensschwerpunkte nennt Czempiel unter anderem die „Bauten der Boomjahre“ aus den 1960er und 1970er Jahren und die „Bauten des Wissens“ - Universitäts- und Forschungsgebäude. In einem laufenden Projekt an der Universität Siegen arbeitet der Architekt an seiner Promotion. Darin befasst er sich mit der Bewertung baulich-räumlicher Synergiepotentiale der Zwischenräume der Campusuniversitäten aus den siebziger Jahren.

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Ein Konzept zur Gewinnung von Phosphor und Energie aus Klärschlamm ist der Gegenstand eines Projekts der TH Mittelhessen. Die Professoren Dr. Ulf Theilen, Dr. Harald Weigand und Dr. Harald Platen vom Kompetenzzentrum für Energie- und Umweltsystemtechnik arbeiten dabei mit verschiedenen Partnern zusammen. Zu ihnen gehören die Stadtwerke Gießen, die Mittelhessischen Wasserbetriebe und das Institut für Pflanzenernährung der Justus-Liebig-Universität. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit 125.000 Euro.

Der im Klärschlamm enthaltene Phosphor ist ein wertvoller Stoff, der in vielerlei Verbindungen für das biologische Wachstum und damit auch zur Produktion von Nahrungsmitteln gebraucht wird. Sein Vorkommen ist begrenzt. Bisher werden in Deutschland noch etwa 50 Prozent des Klärschlamms zur Düngung von Ackerflächen genutzt. Er kann allerdings eine Reihe bedenklicher Stoffe wie zum Beispiel Schwermetalle oder Arzneimittelrückstände enthalten. Verschiedene Verordnungen haben deren zulässige Grenzwerte für die landwirtschaftliche Verwertung deutlich verschärft. Außerdem werden in absehbarer Zeit viele größere Kläranlagen verpflichtet sein, Phosphor aus Klärschlamm zurückzugewinnen.

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Wenn es nach den Architekturstudentinnen und -studenten der THM ginge, wäre der Brandplatz längst kein Parkplatz mehr, sondern ein schmucker, belebter Stadtraum vor einem völlig neu konzipierten Stadtmuseum. Das Alte Schloss und der Platz davor standen diesmal im Fokus der angehenden Architekten, die sich an der THM mit dem „Bauen im Bestand“ befassen. Die 20 Master-Studierenden stellten im Rahmen einer Ausstellung im Alten Schloss ihre ambitionierten Entwürfe für ein solches Stadtmuseum vor. Im vergangenen August hatte sich der vorherige Kurs schon mit dem Leib´schen und dem Wallenfels´schen Haus auseinandergesetzt.

„Obwohl wir der Präsentation den Titel ´Architektonische Visionen´ gegeben haben, sehen wir doch glücklicherweise keine utopischen Visionen“, sagte Museumsleiterin Dr. Katharina Weick-Joch bei der Begrüßung. Visionen so sage die Definition, seien ja zunächst innere Erscheinungen, erdachte Bilder einer möglichen Zukunft. „Hier ist es zum Glück nicht beim Phantasieren geblieben, es sind keine abstrakten Vorstellungen zu Papier gebracht worden, sondern wir sehen tatsächliche Möglichkeiten für ein Oberhessisches Museum der nahen Zukunft“, freute sich Weick-Joch.

Weiterlesen: Selbstbewusstes Statement: Die Entwürfe für das Stadtmuseum


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Einen Scheck über 1100 Euro haben Studentinnen und Studenten der TH Mittelhessen dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Gießen/Marburg übergeben. In der Vorweihnachtszeit hatte die Fachschaft Bau im Hugo-von-Ritgen-Haus Glühwein, Kinderpunsch, Lebkuchen und Plätzchen angeboten und dafür Kommilitonen und Beschäftigte des Fachbereichs um Spenden gebeten. Gingen im Vorjahr nach einer ähnlichen Aktion 600 Euro an die Caritas, so kam diesmal fast das Doppelte zusammen.

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Wie man Algen zum Gewässerschutz und zur Rückgewinnung von Phosphor einsetzen kann, untersucht ein Team der TH Mittelhessen. Das Forschungsvorhaben trägt den Titel „Algenbiotechnologie in Abwasserreinigungsanlagen – Phosphorrecycling und Energiegewinnung“. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 725.000 Euro gefördert. Projektleiter ist Prof. Dr. Ulf Theilen, Sprecher des Kompetenzzentrums für Energie- und Umweltsystemtechnik (ZEuUS) der THM. 

Phosphor ist ein wertvoller Stoff, der in vielerlei Verbindungen für das biologische Wachstum und damit auch zur Produktion von Nahrungsmitteln gebraucht wird. Sein Vorkommen ist begrenzt. Zugleich handelt es sich dabei um eine Substanz, die - als Folge landwirtschaftlicher Düngung - unsere Gewässer belastet. So erklärt sich der wissenschaftlich-technologische Ansatz, Phosphorverbindungen aus anfallendem Abwasser zurückzugewinnen, um sie in Kreisläufen zu nutzen.

Weiterlesen: Durch Abwasserreinigung Nährstoffe gewinnen