2021 01 prototyping

Die Idee ist im Kopf – aber wie kommt sie da raus? Wie wird aus einem Gedanken ein erster Prototyp für ein neues Produkt, ein Bauteil, ein Programm? Das mittelhessische Startupnetzwerk „StartMiUp“ beantwortet genau diese Fragen mit seinem Einstiegskurs „Rapid Prototyping“. In Zusammenarbeit mit dem Makerspace Gießen und „flux – impulse“ bietet das Netzwerk von Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Philipps-Universität Marburg (UMR) und Technischer Hochschule Mittelhessen (THM) unter dem Dach des Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) den Kurs für Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos an.

Der Kurs findet von Montag, 18. Januar, bis Mittwoch, 20. Januar, in der Online-Akademie des Makerspace statt. Voraussetzungen gibt es keine. Der Kurs kann mit einem einfachen Internetbrowser absolviert werden, es wird ein umfangreiches Handout bereitgestellt. Es ist kein Vorwissen nötig. Vermittelt wird innerhalb von 90 Minuten, was es mit dem Konzept „Rapid Prototyping“ auf sich hat. Einem Interview mit zwei Gründern der THM zu ihrer Produktentwicklung im Makerspace folgen eine Einführung in die Prototypen-Entwicklung, die Vorstellung von Fertigungsverfahren wie 3D-Druck, Laserschneiden, CNC-Fräsen und mehr einschließlich Vorführungen anhand einer Beispiel-Entwicklung und schließlich die Möglichkeit, selbst am eigenen Prototyp aktiv zu werden oder Kreativ-Methoden für die Ideengenerierung kennenzulernen.

Weiterlesen: In wenigen Stunden zum ersten Prototyp


2020 12 Team Modellbauwerkstatt

Im Fach Sondergebiete der Architektur (Master) von Prof. Nikolaus Zieske beschäftigen sich die Studierenden in diesem Semester mit responsive architecture. Hierfür entwerfen sie Fassadenelemente, die mittels Lichtsensoren in einem Rahmen bewegt werden können. Das Team aus der Modellbauwerkstatt hat hierfür einige Vorarbeit geleistet. Zeynab Atiq beschäftigte sich mit Origami, um verschiedene bewegliche Strukturen zu erzeugen. Wojciech Zaczek hat sich um die technische Umsetzung gekümmert, damit die Projekte über die Sensoren bewegt werden können. Jan Granzow übte sich im parametrischen Design im Programm Grasshopper. Und bei der Gestaltung der Architekturreliefs werden die Studierenden von Prof. Thomas Vinson begleitet.

 

Ein kurzes Video zum Projekt finden Sie auf unserem YouTube-Kanal THM Bauwesen.

 

Weiterlesen: Neues aus der Modellbauwerkstatt


2021 01 eba

Eilig hatte es das Eisenbahn-Bundesamt mit diesem Forschungsvorhaben: Im August 2020 ausgeschrieben, im November an den Stahl-Spezialisten Prof. Dr. Bertram Kühn vom Fachbereich Bauwesen der Technischen Hochschule Mittelhessen vergeben, hat die Arbeit direkt nach dem Jahreswechsel begonnen. In den nächsten zweieinhalb Jahren soll Kühn die „geeignete Werkstoffwahl zur Vermeidung von Sprödbrüchen bei Brückenauflagern und Festhaltekonstruktionen“ erforschen, so der Titel des mit rund 780.000 Euro geförderten Projekts. Das mag spröde klingen, betrifft aber die Sicherheit all jener, die auch nur gelegentlich mit der Bahn fahren.

„Stahl ist sehr zäh und biegbar“, sagt Kühn. Deshalb ist er im Eisenbahnbau vielfach erster Werkstoff der Wahl. „Man könnte sagen, dass Stahl ,Bescheid sagt‘, wenn er nicht mehr kann“, ergänzt Kühn. Bevor es zu einem Materialversagen kommt, ist das in der Regel mess-, manchmal sogar sichtbar. Aber Stahl kann auch spröde werden. Gewisse Spannungszustände oder Kerbgeometrien haben darauf Einfluss, vor allem aber Kälte. Sehr kalte Gegenstände sind kaum verformbar, ohne zu zersplittern. Ein beliebtes Beispiel aus dem schulischen Physikunterricht sind in Trockeneis getauchte Blüten oder Früchte, die dann splitternd auf dem Lehrerpult zerschlagen werden.

Gefährlicher wäre ein solcher Sprödbruch im Bahnverkehr. „Es gibt Regelungen, wie sprödes Versagen ausgeschlossen werden kann“, erklärt Kühn. DIN-Normen regeln die Details. Weil es aber dennoch vorkommt – etwa bei Brückenauflagern – soll nun Kühn forschend aktiv werden. Denn die Sprödigkeit des Materials bei tiefen Temperaturen wird gefährlicher, wenn sie auf Ermüdung trifft. „Man dachte bislang, das geschieht bei Lagern nicht“, sagt Kühn. Bei Brückenauflagern seien häufig dicke Bleche im Einsatz, auf denen die gesamte Last der Brücke liegt. Man sei bisher von einer ständigen Last auf den Lagern ausgegangen. „Aber es gibt neue Hinweise darauf, dass sich auf bestimmte Teile der Brückenlager ständig wechselnde Kräfte aus den darüberfahrenden Zügen übertragen können“, so Kühn. Dies könne dann zu Ermüdung führen, was wiederum das Risiko eines Sprödbruches erhöhe.

Weiterlesen: Forschung für mehr Sicherheit im Bahnverkehr


Spendenaktion Fachschaft BAU 2020

Auch in diesem Jahr möchte es sich unsere Fachschaft BAU nicht nehmen lassen eine Spendenaktion für den guten Zweck zu starten. In den vergangenen Semestern wurde über einen Glühwein-Ausschank Geld gesammelt. Zuletzt kamen 2.000 € für den Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder Gießen zusammen. Diesmal geht der Erlös an die Tafel Gießen. Hier ihre Nachricht:

 

"Wir haben es angekündigt, wir machen es!

Irgendwie wollten wir auch dieses Jahr wieder Spenden für den guten Zweck. Dass das nicht so einfach und feucht fröhlich wird wie sonst, wussten wir. 
Deswegen haben wir dieses Mal was ganz besonderes für Euch!

Viele haben gefragt, wir haben es angeteasert, wir machhen’s wahr. Wir verkaufen unsere exklusiven FachschaftsHoodies und -Shirts. Ein Teil des Preises fließt als Spende an die Tafel. Der andere Teil ist der Kaufpreis. Nichts fließt in unsere Taschen, wir behalten keinen Cent, machen null Umsatz. Hier steht der Gute Zweck ganz klar an erster Stelle.

Weiterlesen: Fachschaft BAU: Spende für den guten Zweck 2020


Rund 30 Studierende des Masterkurses „Nachhaltiges Bauen“ von Professor Maik Neumann unterstützen im Rahmen ihres Studiums die thematischen Arbeitsgruppen der Stadt im Rahmen der Bürgerbeteiligung für das Klimaneutrale Gießen 2035. Zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt erarbeiten Sie relevante Nachhaltigkeitsthemen in den Sektoren Bauen & Sanieren, Energie, Konsum und Mobilität. Hierfür definieren sie Zielwerte in sogenannten Steckbriefen und planen entsprechende interdisziplinäre, beispielhafte Projekte im Stadtraum.

Die Arbeitsmethodik basiert auf dem sogenannten Service Learning, also Lernen durch Engagement (LdE) und ist eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement von Studierenden mit fachlichem Lernen verbindet.

Weiterlesen: Master-Studierende engagieren sich für das Klimaneutrale Gießen 2035