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Eine spannende Ausstellung würdigt im kommenden Jahr die Spuren von Mies van der Rohe im Westen.

"Irgendwann fällt dieser Satz, in dem sich alles ballt: Er hat es von der Pike auf gelernt. In diesen Worten scheint auf, was Talent auch auszeichnet (Fleiß), wie jemand ein Meister wird (durch Übung) und dass ein kreativer Sprung immer auch ein Rätsel bleibt – unabsehbar (durch Genialität)." (...)

Autor: Jens Voss, Rheinische Post

Der gesamte Artikel: https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefeld-auf-den-spuren-von-mies-van-der-rohe-im-westen_aid-33504259

 

Ausstellungstermine 2019

  • Krefeld Mies van der Rohe Business Park: 15. Mai bis 23. Juni 2019
  • Aachen Neuer Aachener Kunstverein, 11. Mai bis 16. Juni 2019
  • Essen VHS,  22. Mai bis 30 Juni 2019 (Eröffnung 22. Mai, 19 Uhr).
  • Gesamtausstellung Köln: Landeshaus des LVR,  10. Oktober bis 17. November 2019

Die Ausstellung „Mies im Westen“ im Mai und Juni 2019 würdigt das Schaffen des Architekten im Bauhausjahr.

"Im kommenden Jahr wird sich die Gründung des historischen Bauhauses durch den Architekten Walter Gropius um 100 Jahre jähren. Obwohl sie 40 Jahre nach ihrer Gründung im Zuge der Repressionen durch das NS-Regime schließen musste, begründeten die Bildungsstätte und ihre Persönlichkeiten maßgeblich den im 20. Jahrhundert architektonisch prägenden Stil der Klassischen Moderne, der noch heute weltweit zahlreiche Stadtbilder beeinflusst. (...)

Die von Studierenden der THM Giessen bei Prof. Norbert Hanenberg und der TH Köln bei Prof. Dr. Daniel Lohmann konzipierte Ausstellung greift die drei Lebensabschnitte Mies von der Rohes auf: Lehrling (1900-1905), Avantgarde/Bauhaus (1927-1938) und Weltarchitekt (1950er/60er Jahre) sowie seine Wirkungsstätten im Westen mit Aachen, Essen und Krefeld und die drei Werkgruppen: ungebaut, gebaut, zerstört. Zudem zeigt sie anhand baulich-räumlicher Interventionen und anhand einer integrierten Ausstellung die Bedeutung seines Schaffens für NRW. (...)"

Autor: Nils Blossey

Der gesamte Artikel in der Westdeutschen Zeitung: https://www.wz.de/nrw/krefeld/die-ausstellung-mies-im-westen-im-mai-und-juni-2019-wuerdigt-das-schaffen-des-architekten-im-bauhausjahr_aid-33157257


Vom 18. bis 20. September 2018 besuchte der spanische Professor Daniel Alvear der Universidad de Cantabria (UNICAN) unseren Fachbereich, um gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Jens Minnert einen Masterkurs zur Simulation von Bränden mit dem Programm Pyorsim anzubieten.

Neues Denken erfordert neue Arbeitsweisen: Daher hat der Fachbereich Bauwesen mit einem 5D Lab eine Lern- und Arbeitsumgebung geschaffen, die es unseren Studierenden ermöglicht Projekte „digital zu bauen“ und vollständig zu durchdringen. Die dafür nötige technische Ausstattung und Software wurde in einem Raum gebündelt und ermöglicht so eine neue Lernerfahrung.

Der Austausch mit den Universitäten in Spanien (UNICAN in Santander) sowie Portugal (Universidade do Porto) wird seitens des Fachbereichs weiter intensiviert und gemeinsame Kurse in den drei Studienorten zu den Themenfeldern Brandschutz, Nachhaltigkeit und Building Informatione Modeling wird es in Zukunft geben.

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2018 09 ExkursionErfurt

Nach Erfurt führte eine Exkursion des Fachbereichs Bauwesen der TH Mittelhessen. Betreut von Prof. Nikolaus Zieske, Ulrike Wassermann und der Lehrbeauftragten Bettina Berresheim verbrachten 45 Studentinnen und –studenten eine Arbeitswoche in Thüringen.

Aufgabe der angehenden Architekten war das „verformungsgerechte Bauaufmaß“ der Ägidienkirche und eines Fachwerkbaus aus dem 14. Jahrhundert. Dabei ging es darum, die Bauwerke zeichnerisch zu erfassen und auch Schiefwinkligkeiten, krumme Bauteile und Tragwerksverformungen zu dokumentieren. Hierfür gibt es verschiedenen Methoden, die Architekten beherrschen müssen. Ergebnisse eines solchen Aufmaßes sind Grundlage für die Restaurierung von historischen Bauten.

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2018 08 ProjKuehn

Fortschritte im Stahlleichtbau will ein Forschungsteam des Fachbereichs Bauwesen der TH Mittelhessen durch ein Projekt erzielen, das vom Land Hessen gefördert wird. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen auch dazu beitragen, die Normen zur Bemessung von Bauteilen für Dächer und Wände europaweit zu vereinheitlichen. Projektleiter Prof. Dr. Bertram Kühn verspricht sich davon Materialeinsparungen mit positiven ökologischen Effekten.

Im Stahlbau greift man seit einiger Zeit beim Dachdecken und bei Fassaden zunehmend auf sogenannte Sandwichelemente zurück, die eine Dämmung enthalten, heutige Anforderungen an Wärme-, Schall- sowie Brandschutz erfüllen und sich großflächig leicht montieren lassen. Nicht nur bei Lagerhallen, Fabriken, Büro- und Geschäftsgebäuden oder Einkaufszentren kommen sie zum Einsatz, sondern inzwischen auch schon bei Wohnhäusern. Um diese Elemente zu befestigen, benutzt man als Unterkonstruktion metallene Kantprofile. Die gültigen Bemessungsstandards sehen vor, dass solche Konstruktionen auch stärkste Druck- und Sogeinwirkungen des Windes aushalten können. Deshalb müssen die Kantprofile, sofern diese allein allen Kräften standhalten sollen, massiv ausgebildet werden. Stabilisierende Halterungen (Drehfedern), die abhebende Windkräfte mit aufnehmen könnten, dürfen dabei in die Berechnung nicht einbezogen werden.

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