Mit einer würdigen Feier sind die ehemaligen Bachelor- und Masterstudierenden des Fachbereichs Bauwesen (BAU) nach ihrem erfolgreichen Abschluss in der Gießener Kongresshalle verabschiedet worden. Insgesamt 164 Ingenieurinnen und Ingenieure beendeten ihr Studium an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) im Wintersemester 2025/26 in Architektur, Bauingenieurwesen, Bahningenieurwesen und dem Master Infrastruktur – Wasser und Verkehr, einem Kooperationsstudiengang mit der Frankfurt University of Applied Sciences.
14 Ingenieurinnen und Ingenieure dieser Studiengänge erhielten eine Auszeichnung für die beste Abschlussarbeit: In den Bachelorstudiengängen in Architektur Lisa-Marie Clauß (1. Platz) und Maria E. Schmidt (2. Platz), in Bauingenieurwesen erhielt Fabio Kux den 1. Platz, auf dem 2. Platz teilen sich die Auszeichnung Emmi Lemetti, Silas Pioch und Emma Rehm, in Bahningenieurwesen Nils F. Meyer (1. Platz) und Malte Rehor (2. Platz). Für die besten Masterarbeiten wurden geehrt: Zacharias Haug (1. Platz Architektur) und Johanna Bangert (2. Platz Architektur), im Bauingenieurwesen Sascha Späth (1. Platz) und Erik Osthoff (2. Platz) sowie in Infrastruktur – Wasser und Verkehr Joshua Bubel (1. Platz) und Dilara Sözen (2. Platz).
Außerdem verlieh der Bund deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) Mittelhessen Studienpreise, die der Vorsitzende der Gruppe Mittelhessen, Johannes Wehner, während der Abschlussfeier an die Architektur-Studierenden überreichte. Insgesamt vier Arbeiten, zwei aus dem Bachelorstudiengang Architektur sowie zwei aus dem Architektur-Master, erhielten die Auszeichnung. Sie setzen sich intensiv mit dem Bestand auf verschiedenen Ebenen auseinander: von der Alltagsarchitektur bis zum Bauen im prominenten städtischen Kontext, vom Fortschreiben städtischer Strukturen bis hin zur Auseinandersetzung mit denkmalgeschützten Gebäuden.
Für ihren Entwurf „Wohnen und Arbeiten am Schwarzlachweg“ erhielten die Bachelor-Studierenden Leon Lenz, Finn Johannson, Joshua Ruppel und Simon Hildebrandt den Preis des BDA Mittelhessen. Die zweite Gruppe mit Max Wende und Nils Repp erhielt den Preis für ihre Arbeit „Potenziale der Alltagsarchitektur“.
Die Masterstudierenden Henrik Eckert, Oleg Flek und Patrick Löw überzeugten die Jury mit ihrem Entwurf „Hofgut Hermannstein“ ebenso wie Moritz Hoffart und Sebastian Uellner mit ihrem Entwurf „Instituto Cervantes“. Weitere Informationen und Entwurfsskizzen hat der BDA auf seiner Webseite unter https://www.bda-hessen.de/auslobungen/267533 zusammengestellt. Außerdem sind die Entwürfe noch bis 30. Juni in der BDA-Galerie in Frankfurt, Braubachstraße 3, in einer Schaufenster-Ausstellung zu sehen. Diese ist kostenfrei von außen einsehbar.
Live-Musik der Band ManKé rundete das Programm des Abends ab, das der Dekan des Fachbereichs Bauwesen, Prof. Dr.-Ing. Joaquín Díaz und THM-Vizepräsident Prof. Dirk Metzger eröffneten.
Quelle: THM Pressestelle, Gießen, 05. Juni 2026