Gruppenfoto Metro Chile JMDrei Universitäten, einen Vulkan, den Ozean von oben und frontal, diverse Landschaften, Seen, Inseln, Städte, Dörfer, zeitgenössische und historische Bauwerke, vielfältige Eindrücke, Begegnungen und Gelegenheiten zu lernen – das bot die Chile-Exkursion, von der eine THM-Gruppe im März an die Hochschule zurückgekehrt ist.

Als „Warming up“ zum Sommersemester gingen 16 Studierende der Architektur, des Bauingenieur- und Bahningenieurwesens auf eine zweiwöchige Entdeckungstour durch Südamerikas langgestreckten südwestlichen Küstenstaat. Begleitet wurden sie dabei von drei wissenschaftlichen Mitarbeitern und den vier Professoren Joaquin Díaz, Frank Lademann, Jens Minnert und Nikolaus Zieske (alle Fachbereich Bauwesen).

Zu den Bildungserlebnissen trugen alle Studentinnen und Studenten kurze Vorträge bei, die der Gruppe vor der Besichtigung bestimmter Orte und Sehenswürdigkeiten Hintergrundinformationen gaben. Die Hauptstadt Santiago de Chile, deren Metro und Flughafen standen ebenso auf dem Reiseplan wie der 2652 Meter hohe Vulkan Osorno, Wanderungen im Nationalpark Vicente Perez Rosales ebenso wie ein Aufenthalt in Puerto Octay, einem Dorf am Llanquihue-See mit deutscher Siedlungstradition. In der Hafenstadt Valparaiso war nicht nur ein Tunnelbauprojekt Ausflugsziel, sondern auch die dortige Katholische Universität mit ihren Fakultäten für Architektur und Städtebau sowie Ingenieurwissenschaften.

Chilenische Professoren, die dem Fachbereich Bauwesen der THM freundschaftlich verbunden sind, hatten im Vorfeld an der Programmgestaltung mitgewirkt. Neben der Hochschule in Valparaiso erhielt die Gießener Gruppe auch Gelegenheit, geführt von dortigen Hochschullehrern die Universidad Valdivia und die Pontificia Universidad Católica de Chile in Santiago eingehender zu erkunden.

Der Campus der Hauptstadtuni erwies sich dabei auch unter architektonischen Gesichtspunkten als Highlight. Dort sind mehrere Gebäude des preisgekrönten Architekten Alejandro Aravena zu bewundern. Die erdbebensichere Bauweise, die es an einigen Orten zu betrachten gab, stieß vor allem mit Blick auf die Studienfächer Konstruktion und Statik auf ausgeprägtes Interesse. Und den angehenden Bahningenieuren hatte das Programm nicht nur Schienenwege und eine Schaltzentrale zu bieten, sondern auch den Besuch eines Eisenbahnmuseums.

Quelle: THM Pressestelle, Gießen, THMagazin 26, Juni 2017

Vulkan Chile AM