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Wenn es nach den Architekturstudentinnen und -studenten der THM ginge, wäre der Brandplatz längst kein Parkplatz mehr, sondern ein schmucker, belebter Stadtraum vor einem völlig neu konzipierten Stadtmuseum. Das Alte Schloss und der Platz davor standen diesmal im Fokus der angehenden Architekten, die sich an der THM mit dem „Bauen im Bestand“ befassen. Die 20 Master-Studierenden stellten im Rahmen einer Ausstellung im Alten Schloss ihre ambitionierten Entwürfe für ein solches Stadtmuseum vor. Im vergangenen August hatte sich der vorherige Kurs schon mit dem Leib´schen und dem Wallenfels´schen Haus auseinandergesetzt.

„Obwohl wir der Präsentation den Titel ´Architektonische Visionen´ gegeben haben, sehen wir doch glücklicherweise keine utopischen Visionen“, sagte Museumsleiterin Dr. Katharina Weick-Joch bei der Begrüßung. Visionen so sage die Definition, seien ja zunächst innere Erscheinungen, erdachte Bilder einer möglichen Zukunft. „Hier ist es zum Glück nicht beim Phantasieren geblieben, es sind keine abstrakten Vorstellungen zu Papier gebracht worden, sondern wir sehen tatsächliche Möglichkeiten für ein Oberhessisches Museum der nahen Zukunft“, freute sich Weick-Joch.

Weiterlesen: Selbstbewusstes Statement: Die Entwürfe für das Stadtmuseum


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Einen Scheck über 1100 Euro haben Studentinnen und Studenten der TH Mittelhessen dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Gießen/Marburg übergeben. In der Vorweihnachtszeit hatte die Fachschaft Bau im Hugo-von-Ritgen-Haus Glühwein, Kinderpunsch, Lebkuchen und Plätzchen angeboten und dafür Kommilitonen und Beschäftigte des Fachbereichs um Spenden gebeten. Gingen im Vorjahr nach einer ähnlichen Aktion 600 Euro an die Caritas, so kam diesmal fast das Doppelte zusammen.

Weiterlesen: Spendenaktion der Fachschaft BAU


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Wie man Algen zum Gewässerschutz und zur Rückgewinnung von Phosphor einsetzen kann, untersucht ein Team der TH Mittelhessen. Das Forschungsvorhaben trägt den Titel „Algenbiotechnologie in Abwasserreinigungsanlagen – Phosphorrecycling und Energiegewinnung“. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 725.000 Euro gefördert. Projektleiter ist Prof. Dr. Ulf Theilen, Sprecher des Kompetenzzentrums für Energie- und Umweltsystemtechnik (ZEuUS) der THM. 

Phosphor ist ein wertvoller Stoff, der in vielerlei Verbindungen für das biologische Wachstum und damit auch zur Produktion von Nahrungsmitteln gebraucht wird. Sein Vorkommen ist begrenzt. Zugleich handelt es sich dabei um eine Substanz, die - als Folge landwirtschaftlicher Düngung - unsere Gewässer belastet. So erklärt sich der wissenschaftlich-technologische Ansatz, Phosphorverbindungen aus anfallendem Abwasser zurückzugewinnen, um sie in Kreisläufen zu nutzen.

Weiterlesen: Durch Abwasserreinigung Nährstoffe gewinnen


Städtebauliche Neuordnung Kloster Kreuzberg in der Rhön

Thema der Bachelorthesis in diesem Semester war die städtebauliche Restrukturierung der historischen Klosteranlage auf dem Kreuzberg in der Rhön. Ziel der Aufgabenstellung war eine Neustrukturierung der Klosteranlage durch Abbruch von nicht mehr benötigten Gebäudefunktionen, sowie ein daraus resultierendes städtebauliches Konzept zu entwickeln. Als Vertiefung haben die Studierenden einen Baukörper aus dem zuvor entwickelten Masterplan bearbeitet. Bei diesem handelt es sich je nach Konzept um eine Brauerei, oder ein Gästehaus / Hotel für Wallfahrer.

Weiterlesen: Ausstellung der Bachelorthesen am 17.01.2019


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AlgA - Algenbiotechnologie in Abwasserreinigungsanlagen - Phosphorrecycling und Energiegewinnung

  • Förderkennzeichen 13FH736IX6
  • Projektlaufzeit: 01.11.2018 – 31.10.2022

Phosphor ist für jegliches Biomassewachstum – auch zur Produktion von Nahrungsmitteln – essentiell erforderlich, jedoch aufgrund begrenzter nutzbarer Vorkommen ein endliches Gut. Daher ist es erforderlich, Phosphorverbindungen möglichst in Kreisläufen zu nutzen und auch aus Abwasser- und Abfallströmen weitestgehend zurückzugewinnen. Damit können Recycling-Phosphate zu Düngezwecken wieder zur Verfügung gestellt werden. Zudem ist in den meisten Gewässern eine Reduzierung der Nährstoffeinträge - vor allem von Phosphor – erforderlich.

In diesem FuEuI-Projekt wird untersucht, inwieweit der Einsatz von Algen als alternatives Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor sowie zur Nährstoffelimination im Kläranlagenbetrieb umsetzbar ist. Somit gliedert sich das Forschungsprojekt in zwei Schwerpunkte: „Nährstoffelimination und Bioakkumulation“ sowie „Nutzung der Algenbiomasse, Phosphorrückgewinnung“.

Weiterlesen: Aktuelles Forschungsvorhaben AlgA der AG von Prof. Ulf Theilen