Liebe Studierende des Fachbereichs Bauwesen,

wir freuen uns, Ihnen eine einzigartige Gelegenheit anzubieten: Im Rahmen einer geplanten Exkursion nach Kenia im März 2026 (07.03.-21.03.2026) haben Sie die Möglichkeit, aktiv an einem internationalen Workshop teilzunehmen. Ziel der Reise ist es, durch Ihre Fachkenntnisse zur Sanierung einer Schule beizutragen, sowie wertvolle interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.

Programmüberblick

  • Gemeinsame Projektarbeit an der Schulsanierung
  • Austausch mit lokalen Fachleuten und Home Care International
  • Einblicke in kenianische Bauprojekte und Kultur

Wer kann teilnehmen?

  • Studierende des Fachbereichs Bauwesen (alle Vertiefungsrichtungen)
  • Es stehen 20 Plätze zur Verfügung.

Warum teilnehmen?

  • Praxisorientierte Lernerfahrung: Mitwirken an der Sanierung einer Schule.
  • Interkultureller Austausch: Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften und Fachleuten.
  • Berufliche Weiterentwicklung: Vertiefung Ihrer Kenntnisse in Bauwesen und Projektmanagement.

Weiterlesen: Kenia Workshop geht in die 3. Runde - jetzt bewerben!


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Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) begrüßt einen neuen Experten im Bahningenieurwesen: Prof. Dr.-Ing. Björn Dickenbrok verstärkt das Team im Fachgebiet „Bahnsysteme und Verkehrstechnik“, das zum Fachbereich Bauwesen gehört. Dickenbrok hat Bauingenieurwesen an der RWTH Aachen studiert, dort auch promoviert und zuletzt knapp 15 Jahre bei der DB Netz AG und DB InfraGO AG, der Infrastrukturbetreiberin der Deutschen Bahn, gearbeitet.

An sein Diplomstudium Bauingenieurwesen mit den Schwerpunkten Verkehrswesen und Baubetrieb von 1997 bis 2004 an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen schloss Dickenbrok eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Verkehrswissenschaftlichen Institut der RWTH an. Dort promovierte er 2012 in Eisenbahnbetriebswissenschaft und Verkehrswirtschaft. Er beschäftigte sich in seiner Forschungsarbeit mit dem Thema „Wirtschaftliche Bewertung von Infrastrukturmaßnahmen zur Anpassung der Streckenleistungsfähigkeit auf Grundlage einer integrierten Systembetrachtung“. Der entwickelte Ansatz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Auswirkungen von Infrastrukturmaßnahmen auf den wirtschaftlich optimalen Leistungsbereich und das Wirtschaftsergebnis von Eisenbahnstrecken und schafft damit die Grundlage für eine optimale Planung und effiziente Verwendung von Infrastrukturinvestitionen.

Weiterlesen: Als Bahn-Spezialist zur THM


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Zukünftig können Absolvent*innen der Ingenieurwissenschaften auch an hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in ihrer Fachrichtung promovieren. Ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule RheinMain (HSRM), der Frankfurt University of Applied Sciences, der Hochschule Fulda und der Technischen Hochschule Mittelhessen für das gemeinsame Promotionszentrum „Systemintegrierte Ingenieurwissenschaft“ wurde von den Hochschulleitungen unterzeichnet. Die Geschäftsstelle des Promotionszentrums befindet sich an der HSRM.

Der Vorsitzende der HAW Hessen (der Zusammenschluss der hessischen HAWs) und Präsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Karim Khakzar, äußerte sich anlässlich der Unterzeichnung hochzufrieden: „Nach der erfolgreichen Einführung des eigenständigen Promotionsrechts an hessischen HAWs in 2016 und der späteren Ausweitung des hessischen Modells auf praktisch alle Bundesländer, stand ein wichtiger Entwicklungsschritt in Hessen an – die Gründung eines hochschulübergreifenden Promotionszentrums für die ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen. Es spiegelt auch die besondere Bedeutung der HAWs in den technischen Disziplinen wider, werden doch bundesweit die meisten Ingenieur*innen an HAWs ausgebildet. Mit dem Promotionszentrum „Systemintegrierte Ingenieurwissenschaft“ erhält nun die angewandte Forschung in diesem Bereich deutlich bessere Rahmenbedingungen und damit einen wichtigen Schub.“

Weiterlesen: Promotionszentrum „Systemintegrierte Ingenieurwissenschaft“ startet


2025 11 zeiteninsel KI holzfachwerk

Die „Zeiteninsel“ in Weimar-Argenstein soll das menschliche Leben an der Lahn in den vergangenen Jahrtausenden abbilden. Zwei Gewässerquerungen braucht das Gelände des im Entstehen begriffenen Freilichtmuseums – und THM-Studierende haben die Entwürfe dafür geliefert.

Im Rathaus der Gemeinde Weimar (Lahn) präsentierten die Masterstudierenden des Moduls Brückenbau von Prof. Dr. Bertram Kühn ihre Entwürfe. Die Vorstellung stieß bei Bürgermeister Markus Herrmann, Vertretern des Fördervereins und der Genossenschaft sowie deren Vorsitzenden Dr. Andreas Thiedmann auf große Resonanz.

Im Rahmen der projektorientierten Lehrveranstaltung erarbeiteten die Studierenden drei verschiedene Brückenvarianten sowie eine dammartige Querung mit Verrohrung eines Gewässerarms. Um einen Eindruck von dem Gelände und seinen querenden Gewässern zu bekommen, hatten sie im Frühsommer die „Zeiteninsel“ besucht, die Gegebenheiten dokumentiert und Messungen vorgenommen – Grundlage für die Ausarbeitung der drei Varianten. Begleitend wurden zu allen Vorschlägen fachliche Unterlagen erstellt – Erläuterungsbericht, Vorstatik, Ausführungszeichnungen und Kostenschätzung – und der Gemeinde als Grundlage für die weitere Planung übergeben. Die Gruppe sprach auch eine klare Empfehlung für eine Vorzugsvariante aus.

Weiterlesen: Praxisreife Brückenentwürfe für die „Zeiteninsel“


2024 02 Grundgesetzt

Gemeinsame Erklärung der Präsidien der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) sowie der Geschäftsführung des Studierendenwerks Gießen.

Hochschulen sind laut Gesetz der Pflege und Entwicklung der Wissenschaften und Künste sowie der Verwirklichung des Rechts auf Bildung durch Forschung, künstlerisches Schaffen, Lehre, Studium und Weiterbildung in einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat verpflichtet. Dieser Rechtsstaat ist damit die unverzichtbare Basis für die Arbeit der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Forschung, Lehre und Transfer. Auch das Studierendenwerk Gießen steht als Teil der akademischen Gemeinschaft auf rechtsstaatlicher Grundlage und trägt durch seine sozialen und unterstützenden Angebote zur Verwirklichung von Chancengleichheit sowie zum Zusammenleben in einer vielfältigen und demokratischen Gesellschaft bei.

Wir sehen mit Sorge, dass unsere tolerante und weltoffene Universitätsstadt Ende November Schauplatz für die Neugründung einer Partei-Jugendorganisation sein wird, deren Vorgängerorganisation als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wurde, was zu ihrer Selbstauflösung führte.

Weiterlesen: Stellungnahme der Gießener Hochschulen und des Studierendenwerks