Stellen am Fachbereich Bauwesen

StellenbezeichnungFachgebiet / Abteilung und DetailsBewerbungsfrist 
Promotionsstelle (Baustoffkunde) [Ref. Nr. A23-111] Fachgebiet Baustoffkunde und Grundlagen des konstruktiven Ingenieurbaus; Gewinnung von reaktiven Alumosilicatgläsern für alkali-aktivierte Alumosilicatbinder zur Herstellung zementfreier CO2 -armer Betone; Teilzeit bis zu 75% 16.10.2023
Ingenieur*in (w/m/d) [Ref. Nr. A23-113] Fachbereich Bauwesen: Sie übernehmen die fachliche Betreuung und Beaufsichtigung der Modellbauwerkstatt, insbesondere die Leitung des digitalen Modellbaubereiches, in der Studierende eigenständig Architektur-, Städtebau- und Anschauungsmodelle bauen. Teilzeit 50% 26.10.2023

Weiterlesen: Wir stellen ein! Modellbauwerkstatt und Promotionsstelle


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Über das Potenzial von kommunalem Abwasser für die Wärme- und Kälteversorgung hat sich Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) informiert. Im Rahmen ihrer Sommerreise „Unterwegs für das Zuhause – miteinander sozial & innovativ“ hat sie die jüngst in Betrieb genommene Abwasserwärme-Nutzungsanlage der Hochschule besichtigt. Diese versorgt den zentralen „Campus Wiesenstraße“ in Gießen mit Wärme und Kälte.

„Es wird immer wichtiger, dass wir bei der Energie- und Wärmeversorgung möglichst viele dezentrale Lösungen haben“, sagte Geywitz und ergänzte: „Das schafft Resilienz“. Bei einer Führung durch die Technik-Räume zeigte sie sich beeindruckt von der Ingenieursleistung und ihrer relativ kompakten Umsetzung, die einen Einsatz auch im Bestand oder in neuen Wohnungsbauquartieren ermöglicht.

Die Abwasserwärme-Nutzungsanlage der THM ist mit einer bauartgleichen in Fulda die größte ihrer Art in Hessen. Stünde sie in einem Wohngebiet, könnte sie im Sommer knapp 200 Haushalte mit Kälte, im Winter mit Heizwärme versorgen, sagte Gastgeber Prof. Dirk Metzger, THM-Vizepräsident für strategische Bauplanung und Nachhaltigkeit. Dazu holt eine Schachtsiebanlage das Abwasser aus dem Kanal der Mittelhessischen Wasserbetriebe, dem Projektpartner. Von dort wird das flüssige Medium in einen Wärmetauscher im Gebäude gepumpt, während die Feststoffe zurück in den Kanal gefördert werden.

Weiterlesen: Beitrag zur Wärmewende


Prof. Dr. Joaquín Díaz, Dekan des Fachbereich Bauwesen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), beschäftigt sich in einem Forschungsprojekt mit der Entwicklung von Blindenleitsystemen in Bauwerken. Öffentliche Gebäude sollten von allen Menschen ohne Schwierigkeiten betreten und genutzt werden können, gibt es doch in Deutschland rund 1,2 Millionen Menschen, die blind oder sehbehindert sind. Für ihre Inklusion ist es entscheidend, dass sie sich selbstständig orientieren können. Doch die im Freien etablierten Methoden stoßen in Gebäuden an ihre Grenzen.

Díaz erläutert zum Forschungsansatz: „In unserer immer älter werdenden Gesellschaft benötigen vulnerable Gruppen eine größere Unterstützung, um sich zu orientieren. Daher kommt der Barrierefreiheit und der Orientierung der Menschen in den Gebäuden eine besondere Beachtung zu.“ Der Blindenstock ist dafür ein wichtiges Hilfsmittel, mit ihm können taktil erfassbare Leitsysteme wie Bodenstreifen ertastet werden. Die Anforderungen für taktile und visuelle Erkennbarkeit von Bodenindikatoren sowie sonstiger Leitelemente sind genormt. Entsprechende Bodenindikatoren in textile Bodenbeläge wie Fliesen für Innenräume zu integrieren, stellte sich bisher aber als schwierig dar, da diese sich in Haptik, Optik und Eigenschaft stark von den sonst verwendeten Materialien unterscheiden.

Elektronische Blindenleitsysteme bilden eine gute Alternative, allerdings sind GPS-Produkte in erster Linie für die Logistikbranche gedacht. Mit einer Genauigkeit von bis zu drei Metern sind GPS-Daten zudem für Fußgängernavigation nur begrenzt geeignet und funktionieren nicht in geschlossenen Räumen. Im Rahmen seines Forschungsprojektes zu modularen Blindenleitsystemen für Innenräume auf Basis textiler Bodenbeläge (ModuLeiT) arbeitete Díaz an einem elektronischen Leitsystem, das RFID-Tags nutzt. RFID ermöglicht die Ortung von Gegenständen mittels Radiowellen. Das System besteht aus RFID-Tags, die von einem Lesegerät im Blindenstock gelesen und von einem Datenbanksystem ausgewertet werden. Die Informationen werden dann über eine Sprachsoftware an den Nutzer weitergegeben.

Weiterlesen: Unsichtbare Hilfe für Sehbehinderte


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Wir freuen uns, euch von einem spannenden und lehrreichen Besuch unserer Master-Studierenden des internationalen Studiengangs MBUILD bei hhpberlin zu berichten. Das Ingenieurbüro ist ein Pionier im Bereich des Brandschutzes und seit 20 Jahren auf einer Mission, die Welt sicherer, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.

In einem sich ständig wandelnden Umfeld, geprägt von Urbanisierung, digitaler Transformation und Nachhaltigkeitsbestrebungen, ist Brandschutz eine besonders bedeutende Herausforderung. Das Team von hhpberlin begleitet seine Kunden von der Idee bis zur Fertigstellung von Gebäuden mit maßgeschneiderten Brandschutzkonzepten und zukunftsweisenden Ingenieurmethoden.

Der Besuch der MBUILD Studierenden bei hhpberlin bot ihnen die Möglichkeit, praxisnahe Einblicke in die Welt des Brandschutzes zu erhalten. Die Studierenden konnten hautnah miterleben, wie die Expertinnen und Experten von hhpberlin den Brandschutz der Zukunft gestalten. Das Büro legt dabei großen Wert auf eine ganzheitliche Herangehensweise, die auf Kollaboration, Offenheit und Flexibilität basiert.

Während des Besuchs hatten die Studierenden die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen und tiefer in die Materie einzutauchen. Von der Bedeutung der Digitalisierung bis hin zur Herausforderung der Energiewende und nachhaltigen Stadtentwicklung – hhpberlin zeigte auf, wie wichtig es ist, Trends zu erkennen und Veränderungen begeistert zu begleiten.

Weiterlesen: Praxisnahe Einblicke in den Brandschutz der Zukunft - MBUILD Studierende besuchten hhp Berlin


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Eine Woche vor dem deutschlandweiten Pride Day am 6. Juli 2023 hat die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) die Regenbogenflagge gehisst – in Gießen wie Friedberg an zentralen Campusbereichen. Die Hochschule möchte damit ein Zeichen für Vielfalt setzen in Zeiten, in der gesellschaftliche Offenheit nicht selbstverständlich ist.

„Wir haben uns bereits im Jahr 2017 der Charta der Vielfalt angeschlossen, die Diversity am Arbeitsplatz als Chance betont“, erinnert Präsident Prof. Dr. Matthias Willems. Darin verpflichtet sich die THM, „ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.“ Weiter heißt es: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.“ Gleiches gelte auch für Studierende.

Weiterlesen: Vielfalt leben