Aktuelles

2018 03 MassivbKSem

„Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele Leute unser Fachbereich Bauwesen vom Schreibtisch und von der Baustelle an die Hochschule lockt.“ So kommentierte Prof. Dr. Frank Runkel, Vizepräsident der TH Mittelhessen, den Andrang im Audimax seiner Hochschule. Rund 200 Praktiker vor allem aus Ingenieur- und Architekturbüros waren zum Fortbildungsseminar “Massivbau“ an die THM gekommen. Außerdem nutzten Studierende des Bauingenieurwesens die Veranstaltung, um ihren Kenntnisstand zu erweitern.

In seinen Begrüßungsworten hob Prof. Runkel hervor, die THM mit ihrer starken Anwendungsorientierung in Lehre und Forschung zeichne sich auch auf dem Gebiet der Weiterbildung durch ausgeprägten Praxisbezug aus.

Mit dieser Ausrichtung engagiert sich Prof. Dr. Jens Minnert, der Initiator und Referent des „Kompaktseminars Massivbau“, schon seit vielen Jahren in der Fortbildung. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte der Professor für Stahlbeton und Spannbetonbau bei dieser Veranstaltung ein Programm zusammengestellt, das „wichtige Fragestellungen aus der täglichen Praxis des Tragwerkplaners“ aufgriff.

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2018 03 vp wahl

Prof. Dr. Peter Hohmann und Prof. Dirk Metzger sind zu Vizepräsidenten der Technischen Hochschule Mittelhessen gewählt worden. Ihre Amtszeit beginnt am 1. April und dauert drei Jahre. Der Senat der Hochschule folgte mit seinem Votum dem Besetzungsvorschlag des THM-Präsidenten Prof. Dr. Matthias Willems. Beide Kandidaten erhielten im ersten Wahlgang die notwendige Mehrheit der 27 anwesenden Mitglieder.

Peter Hohmann (57) lehrt Informatik am Gießener Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik. Er ist Diplom-Informatiker (FH Fulda), Diplom-Kaufmann (Universität Frankfurt) und hat 1993 an der Gießener Justus-Liebig-Universität promoviert. Hohmann kam nach Stationen in der Softwarebranche und als Professor an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen 2001 an die damalige FH Gießen-Friedberg. Er ist seit April 2016 IT-Beauftragter des Präsidiums. In seiner künftigen Position wird er für die Infrastruktur und Projekte auf dem Gebiet der Informationstechnik zuständig sein.

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2018 02 c campus

An der TH Mittelhessen in Gießen beginnen die Vorarbeiten für verschiedene Neubauprojekte.

Mitte Februar starten Rodungsarbeiten auf dem ehemaligen CVJM-Gelände in der Moltkestraße 11. Der Abriss der bestehenden Gebäude ist ab Anfang März geplant. Zur Jahresmitte ist Baubeginn für ein Gebäude des Fachbereichs Maschinenbau und Energietechnik. Der vom Frankfurter Architekten Ferdinand Heide geplante Neubau mit einer Fläche von etwa 2200 Quadratmetern wird 16 Millionen Euro kosten. Er wird aus dem Heureka-Programms des Landes Hessen finanziert.

Auch auf dem Eckgrundstück Ringallee/Eichgärtenallee beginnen Mitte des Monats die Bauvorbereitungen. Für knapp 20 Millionen Euro aus Mitteln von Bund und Land (Hochschulpakt III) entstehen hier zwei Neubauten mit einer Fläche von 3200 Quadratmetern. Die Gebäude von Schulz und Schulz Architekten aus Leipzig werden die Fachbereiche Bauwesen sowie Maschinenbau und Energietechnik beziehen. Auch hier ist der Baubeginn Mitte 2018. Etwa 9,5 Millionen Euro fließen zusätzlich in Infrastrukturmaßnahmen. Dazu gehören eine Neuordnung der Außenanlagen und eine Aufstockung des Parkdecks in der Ringallee.

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2018 02 mothesfeier

Zum Ende des Wintersemesters 1952/53 schloss Hans Mothes am Polytechnikum Gießen, damals städtische Ingenieurschule, sein Studium als „Ingenieur für Hochbau“ ab. Anlässlich des 65. Jahrestags der bestandenen Prüfung überreichte ihm Prof. Dr. Matthias Willems, Präsident der TH Mittelhessen, jetzt eine Urkunde zum „Eisernes Diplom“.

Hans Mothes wurde 1927 im sächsischen Lauta geboren. Er kam 1946 nach Mittelhessen und absolvierte zunächst eine Maurerlehre. Nach seinem Examen am Gießener Polytechnikum, das zu den Vorgängereinrichtungen der THM gehört, blieb der heute 91-Jährige der Stadt verbunden. Lange Zeit war er beim Staatlichen Hochschulbauamt beschäftigt. Als Bauleiter trug er in den Jahren 1960 bis 1963 die Verantwortung für den Neubau der Staatlichen Ingenieurschule in der Wiesenstraße. Auch an verschiedenen Bauten für die beiden mittelhessischen Universitäten war Mothes beteiligt, so zum Beispiel am Bau eines Studentenhauses mit Mensa in Gießen und Ende der siebziger Jahre am Neubau des Marburger Universitätsklinikums auf den Lahnbergen.

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Weiterer Meilenstein für die an der Technischen Hochschule Mittelhessen entwickelten Bewehrungselemente für den Stahlbetonbau

Gießen, 1. Februar 2018 – Aufgrund der zunehmenden internationalen Nachfrage hat die TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH im Auftrag der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) das Lizenzgebiet für das neuartige Durchstanz- und Verbundbewehrungssystem CLIXS zusätzlich auf Australien inklusive Tasmanien und Neuguinea sowie Neuseeland ausgedehnt. Damit ist das an der THM entwickelte System für den Stahlbetonbau sowohl in Europa als auch in Australien und Neuseeland verfügbar. Die entsprechende Änderungsvereinbarung zum Lizenzvertrag wurde nun von der TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH als Lizenzgeberin und der BETOMAX systems GmbH als Lizenznehmerin unterzeichnet. Neben den Lizenzschutzrechten beziehen sich die Vertragsrechte auch auf das darauf bezogene Know-how.

Das Durchstanz- und Verbundbewehrungssystem CLIXS umfasst einteilige (Z-Bleche) und zweiteilige (L-Bleche) Bewehrungselemente und stellt einen neuartigen Weg zur Verstärkung von Stahlbetondecken dar. Diese Bewehrungselemente sind sowohl in Ortbeton als auch in Halbfertigteilen einsetzbar und können überdies für Fundamente und Bodenplatten verwendet werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen ermöglicht die Verwendung der zweiteiligen Bewehrungselemente in Halbfertigteilen eine sehr viel schnellere und damit kostengünstigere Installation. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch ihre hohe Tragfähigkeit aus. Das Bewehrungssystem wurde von Prof. Dr.-Ing. Gerd Günther im Labor für Baustoffkunde und Massivbau an der Technischen Hochschule Mittelhessen entworfen und dort über einen längeren Zeitraum weiterentwickelt.

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