Liebe Studierende, Forscherinnen und Forscher,

wir freuen uns, Ihnen das neue Laborgebäude des Fachbereichs Bauwesen nun auch virtuell zugänglich zu machen! In Zusammenarbeit mit HessenSchafftWissen wurden die Räumlichkeiten inklusive Ausstattung und weiteren Informationen aufgenommen und als 3D Modell online bereitgestellt.

Der virtuelle Rundgang ermöglicht es Ihnen, die moderne Ausstattung unseres Labors zu erkunden. Sie können frei durch die Labore navigieren und einen detaillierten Einblick in unsere hochmodernen Forschungseinrichtungen erhalten. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Material- und Bauteilforschung und erleben Sie die neuesten Technologien, die in unserer Branche eingesetzt werden.

Weiterlesen: Jetzt virtuell das neue Material- und Bauteilforschungszentrum erkunden!


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Die Entwicklung neuartiger und ressourcenschonender Baukonstruktionen hat ein Forschungsvorhaben der Technischen Hochschule Mittelhessen zum Ziel. Als Baumaterialien stehen dabei Abfallprodukte aus der holzverarbeitenden Industrie und Teile im Fokus, die beim Abbruch von Betonbauwerken anfallen.

Das Forschungsprojekt mit dem Titel „Nachhaltige Sichtbarmachung als tragendes und ästhetisches Element in der Architektur“ wird durch die hessische Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) mit insgesamt rund 285.000 Euro gefördert. Die Leitung hat Prof. Dr. Christine Döbert vom Fachbereich Bauwesen der THM. Zusätzlich sind in diesem interdisziplinären Forschungsprojekt zwischen den Fachgebieten Architektur und Bauingenieurwesen die Professoren Achim Vogelsberg und Bartosz Czempiel eingebunden. Unterstützung erfährt das Forschungsteam in Fragen der Gestaltung durch den international renommierten Künstler Thomas Vinson.

Etwa die Hälfte aller weltweit verarbeiteten Rohstoffe wird gegenwärtig für Gebäude, Straßen und Brücken genutzt. Zudem erzeugen die Herstellung der Materialien und die Bauprozesse enorme Mengen an klimaschädlichem CO2. Das verdeutlicht Dringlichkeit und Stellenwert von Nachhaltigkeitsinitiativen in der Bauwirtschaft.

Weiterlesen: Ein Schritt zur nachhaltigen Architektur


Erneut nimmt die Stadt Gießen am der bundesweiten Aktion "Stadtradeln" teil. Und auch das Team der THM mit dem Unterteam des Fachbereichs BAU ist traditionell dabei. Die Aktion läuft vom 14. Mai bis 03. Juni 2023. In diesen 21 Tagen sollen möchstlich viele Alltagswege klimafreundich mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest.

Wieder vorne mit dabei

Der Fachbereich BAU möchte auch in diesem Jahr seine Bestplatzierung verteidigen. Bei den Unterteams der THM radelten sich rund 13 Studierende, Mitarbeiter/innen und Professor/innen in den vergangenen Jahren immer auf Platz 1 und machten einen beachtlichen Teil der gesamten THM-Kilometer aus. Das wollen wir in diesem Jahr noch einmal toppen!

Jeder Kilometer zählt

Bereits jetzt haben sich 13 Radelnde - bestehend aus Professor/innen, Mitarbeiter/innen und Studierende - gefunden, die gemeinsam für das Team BAU fahren. Schließ dich uns an!

Link: https://www.stadtradeln.de

Weiterlesen: Mach mit beim STADTRADELN 2023 - gemeinsam mit dem Team BAU!


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Präsenz ist das Wort des Tages: Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) startet ins Sommersemester und hat in Gießen die Kongresshalle, in Friedberg ihre eigenen Hörsäle aufgesperrt, um möglichst viele „Erstis“ persönlich begrüßen zu können. 1161 junge Menschen beginnen ein Studium an der THM, gut 800 davon mit dem Ziel eines Bachelorabschlusses. Diese Gruppe von der digitalen Vorlesung am Bildschirm zur analogen auf dem Campus zu bewegen, fällt vielen Hochschulen nach der Corona-Zeit schwer. Dabei macht das Miteinander ein Studium entscheidend mit aus.

Das berichtete etwa Gießens Bürgermeister Alexander Wright, der die Festrede hielt. „Mir ist meine Ersti-Woche bis heute in Erinnerung“, sagte der THM-Alumnus, der 2006 ebenfalls im Sommersemester in ein Elektrotechnik-Studium startete. Er berichtete über viele positive Erfahrungen und Kontakte vor allem in den ersten Tagen und Wochen des Studiums, stellte dann kurz Gießen und das Studierendenleben, die manische Mundart, die Stadtpolitik und die vielen Freizeitangebote in der Region vor. Besonders letztere in den Blick zu nehmen sei in der Frühphase des Studiums Aufgabe des AStA, sprach dessen Vorsitzender Maurice Kontz: „Wir kümmern uns um alles, was keine Lehrinhalte sind“, sagte er und lud zu Stadtrallye und Ersti-Party ein sowie dazu, sich selbst zu engagieren.

Weiterlesen: Plädoyer für gegenseitiges Kennenlernen


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Im Februar besuchte eine Gruppe von Studierenden im Rahmen des Moduls „Bauinformatik Master“ das Planungsbüro ATP architekten ingenieure. 

ATP ist mit 12 Standorten und über 1.200 Mitarbeiter:innen einer der führenden Gesamtplaner in Europa. Ihre Kernkompetenz ist die integrale Planung, eine wesentliche Voraussetzung für lebenszyklusorientiertes Bauen. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Green Deal. 

Der European Green Deal sieht vor, Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Der im März 2023 veröffentlichte Bericht des Weltklimarats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) gibt einen neuen umfassenden Lagebericht zur globalen Erwärmung: Die 1,5-Grad-Grenze wird bereits im nächsten Jahrzehnt (im Zeitraum 2030-2035) überschritten. Die bisherigen Maßnahmen und Pläne reichen in Tempo und Umfang nicht aus, um den Klimawandel zu bekämpfen. Der Gebäudesektor spielt dabei eine wichtige Rolle. Rund 40 % aller CO2-Emissionen gehen auf das Konto des Bausektors. Hier setzt ATP an und hat sich zur Prämisse gemacht: „Wenn wir bauen müssen, dann anders. - Nachhaltige Planung bei jedem Projekt.“ Dies geschieht zum Teil parallel zur regulären Planung. Derzeit wickeln sie 90 Prozent ihrer Projekte nach der BIM-Methode ab und sehen darin ihren Erfolg. Nur so können sie eine integrale Planung optimal abbilden.

Weiterlesen: Integrale Planung in der Baupraxis erleben - Besuch bei ATP in Frankfurt