Aktuelles

Weg frei für die europaweite Vermarktung der richtungweisenden Innovation aus der Technischen Hochschule Mittelhessen

Gießen, 21. November 2017 – Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBT) hat für das neuartige Durchstanz- und Verbundbewehrungssystem CLIXS nach einer umfassenden Prüfung die Europäische Technische Bewertung (ETA) erteilt. Damit erfolgt zugleich die Aufnahme in die Liste der gültigen ETAs durch die Europäische Organisation für Technische Bewertung (EOTA). Die patentierten Systeme kommen im Stahlbetonbau zum Einsatz und wurden über einen längeren Zeitraum an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) im Labor für Baustoffkunde und Massivbau entwickelt. Das von der TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH betreute Durchstanz- und Verbundbewehrungssystem verfügt bereits seit mehreren Jahren über die nationale Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung sowohl für Deckenplatten als auch für Fundamente und Bodenplatten.

Die Europäische Technische Bewertung (European Technical Assessment, ETA) gilt als allgemein anerkannter Nachweis zur technischen Zuverlässigkeit eines Bauproduktes im Sinne der Bauproduktenrichtlinie in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Sie wird auf der Grundlage umfangreicher Tests der Produkteigenschaften wie Standfestigkeit, Wärmeschutz, Stabilität und Langlebigkeit sowie entsprechender Qualitätssicherungsmaßnahmen erteilt. Eine Zulassung umfasst dabei alle wichtigen Produktmerkmale, welche für die Erfüllung der baurechtlichen Anforderungen in den Mitgliedsstaaten bedeutsam sind. Damit bietet die ETA eine europarechtskonforme, unabhängige und auf das Produkt zugeschnittene Möglichkeit, die Erfüllung der Bauwerksanforderungen nachzuweisen.

Weiterlesen: Neuartiges Bewehrungssystem für den Stahlbetonbau erhält Europäische Technische Bewertung (ETA)


2018 01 ringsmartcitiesa

„Verantwortung Zukunft“ lautet der Titel einer Ringvorlesung an der TH Mittelhessen. In der zweiten Veranstaltung referierten in Friedberg Dr. Bernhard Albert (Foresight Solutions, Frankfurt) und Prof. Dr. Joaquín Díaz.

Vor knapp 80 Interessierten sprach Albert über den „Megatrend Urbanisierung“. Bis 2035 werde in Deutschland die Stadtbevölkerung zulasten der ländlichen Regionen wachsen. Weltweit würden im Jahr 2030 mehr als 60 Prozent der Menschen in Städten wohnen. Politisch stabil und sozial akzeptabel sei das nur möglich, wenn man intelligente Konzepte für das städtische Zusammenleben nutze.

Die „intelligente Entwicklung eines Hochschulstandortes“ am Beispiel Friedbergs war Thema von Joaquín Díaz, der am Fachbereich Bauwesen der THM lehrt. Sein besonderes Augenmerk galt der Wechselwirkung von Stadt- und Hochschulentwicklung. Dabei ging er auch auf die THM-Erweiterung auf dem ehemaligen Kasernengelände ein. Bei der Entwicklung der „Ray Barracks“ werde die Hochschule neben dem „Friedberger Anwender- und Technologiezentrum“ auch Wohnen, Arbeiten und Freizeit nach ihren Möglichkeiten mitgestalten.

Weiterlesen: Stadt der Zukunft


2017 11 AbsolvBau

Insgesamt 2231 Studierende haben im Wintersemester 2016/17 und Sommersemester 2017 an der TH Mittelhessen ihr Studium abgeschlossen. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Akademischen Prüfungsamtes der Hochschule hervor. Die Zahl der Qualifizierten, die von der THM in die Berufspraxis wechseln, bleibt damit auf dem hohen Niveau der Vorjahre. 

„Dieser Transfer von Kompetenz in die Arbeitswelt macht deutlich, was unser Anspruch meint, als THM die Zukunft der Region mitzugestalten. In großer Zahl übernehmen die Betriebswirte, Ingenieure und Informatiker, die wir akademisch ausbilden, berufliche Aufgaben in Mittelhessen, der Wetterau und dem Vogelsbergkreis. Als innovativ orientierte Fachkräfte wirken sie maßgeblich an der regionalen Weiterentwicklung mit.“ So bewertet THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems die Rolle der Hochschule als Qualifikationsanbieter im Zentrum Hessens.

Im Sommersemester 2017 erhielten 1406, im vorherigen Wintersemester 825 Absolventinnen und Absolventen an der THM ihr Zeugnis. Auf den Standort Gießen entfielen 1187, auf Friedberg 538 und auf Wetzlar 422 Abschlüsse. Hinzu kommen 84 Studierende, die sich per Fernstudium qualifiziert haben. Insgesamt erwarben im genannten Zeitraum an der Technischen Hochschule Mittelhessen 1534 Studentinnen und Studenten einen Bachelor- und 697 einen Mastergrad.

Weiterlesen: Über 2000 qualifizierte Nachwuchskräfte


2017 12 PreiseBau

Lukas Rau und Katharina Kröll sind vom Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen mit Förderpreisen ausgezeichnet worden. Beide haben ihr Bachelorstudium am Fachbereich Bauwesen der TH Mittelhessen in Gießen abgeschlossen.

Lukas Rau gewann den mit 750 Euro dotierten 2. Preis in der Kategorie Architektur. In seiner Arbeit befasste der 26-jährige Gießener sich mit der städtebaulichen Weiterentwicklung eines ehemaligen Fabrikgeländes in Krefeld. Betreuer der Arbeit war Prof. Norbert Hanenberg. Lukas Rau hat inzwischen ein Masterstudium an der THM begonnen.

Weiterlesen: Förderpreise der hessischen Bauwirtschaft


Am 21. Dezember 2017 besuchten Studierende der Fächer "Konstruktiver Ingenieurbau" (Bahningenieurwesen), "Einführung in den Brückenbau" sowie "Tunnelbau" (Bahningenieur- und Bauingenieurwesen) verschiedene Baustellen in Frankfurt. Unter der Leitung von Prof. Bertram Kühn und Hauptorganisator Dr. Joachim Michael (Geschäftsführer und Gesellschafter von Prof. Quick und Kollegen Ingenieure und Geologen GmbH sowie Lehrbeauftragter im Modul Tunnelbau) wurde das Programm gestaltet.

Weiterlesen: Baustellen-Exkursion in Frankfurt