Tagung des NA 005 DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau) NA 005-05-03 AA Arbeitsausschuss Baugrund, Laborversuche an der THM

Einheitliche Normen sind für das Alltagsleben und die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft von großer Bedeutung. Im Bauwesen gibt es neben den europaweit vereinheitlichten Regeln zur Bemessung („Eurocodes“) auch zahlreiche internationale (ISO) und europäische (EN) Anwendungsnormen. Dies gilt auch für den Bereich der Geotechnik. Sie sorgen für einen leichteren Austausch von Dienstleistungen und Produkten, einfachere europaweite Ausschreibungen von Bauleistungen und bilden - genauso wie die Eurocodes - eine einheitliche Basis für Forschung und Entwicklung.

Weiterlesen: Fachleute im Bereich Bodenmechanik und Geotechnik tagten in Gießen zur Überarbeitung von Normen


2019 05 Hessen Mobil

Pressemitteilung
Schotten / Gießen / Butzbach, den 21.05.2019 

Im Zusammenhang mit einer geplanten Brückenerneuerung bei Butzbach wagen die Technische Hochschule Mittelhessen (THM)  und Hessen Mobil, das Straßen- und Verkehrsmanagement des Landes Hessen neue Wege der Zusammenarbeit.

Die Auswirkungen des allgemeinen Fachkräftemangels sind auch bei Hessen Mobil deutlich zu spüren. Darüber hinaus soll den Studierenden während des Studiums mehr Praxisbezug ermöglicht werden. Gemeinsam wurde daher die Idee geboren, ein reales Projekt von Hessen Mobil im Rahmen einer Semesterarbeit des Masterstudiengangs im Fachgebiet Stahl-, Verbund- und Brückenbau, kollektiv umzusetzen. "Theorie" und "Praxis" gehen so Hand in Hand. 

Hessen Mobil plant derzeit eine neue Brücke über die B3 im Bereich von Butzbach-Pohl-Göns. Bei dem vorhandenen Brückenbauwerk aus dem Jahre 1953 wurden gravierende Schädigungen festgestellt, u.a. infolge von Tausalz, zunehmendem Schwerverkehr und Achslasterhöhung. Eine Kosten-Nutzen-Berechnung ergab, dass ein mittelfristiger Neubau wirtschaftlicher wäre, als eine aufwendige grundhafte Sanierung.

Weiterlesen: Innovative Zusammenarbeit mit Hessen Mobil


SD stab0219 THM web1

Prof. Dr.-Ing. Bertram Kühn hat zusammen mit Tim Krieglstein M.Eng. (THM) und Dr. Tobias Lehnert (DILLINGER) zum Fachthema "Einsatz dicker Grobbleche im Brückenbau" in Stahlbau 2/19 einen Artikel veröffentlicht.

Leseprobe

"Moderne Stahl- bzw. Stahlverbundbrücken benötigen moderne Stahllösungen: Häufig spielen Dickbleche hier eine tragende Rolle, sei es im Einsatz als Gurtblech von schweren Brückenträgern oder als dickes Fahrbahnblech in einer Dickblechtrogbrücke. Je nach Einsatz erlauben Dickbleche eine effizientere Fertigung bzw. erhöhen die Nachhaltigkeit von Brückenbauwerken. Da heutzutage gerade Fertigungseffizienz und Dauerhaftigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnen, führt dies bei Brücken zu einem Anstieg im Einsatz von Grobblechen mit größeren Blechdicken. Häufig jedoch stößt der Designer in der Planungsphase mit dicken Grobblechen an technische bzw. regulatorische Grenzen. Der vorliegende Aufsatz wird einige Lösungen für bestehende Hemmnisse im Einsatz dicker Grobbleche für den Brückenbau darstellen, z. B. verbesserte Machbarkeit dicker thermomechanisch gewalzter Stähle oder Erweiterung des vereinfachten Sprödbruchnachweises nach Tabelle 2.1 der DIN EN 1993-1-10. Die konsequente Ausnutzung dieser Möglichkeiten eröffnet eine Vielfalt neuer vorteilhafter Optionen in der Konstruktion von Straßen- und Eisenbahnbrücken." (...)

Weiterlesen: Publikation: "Einsatz dicker Grobbleche im Brückenbau"


mies im westen vorbereitung

Das so komplexe Oeuvre eines Architekten allgemeinverständlich zu vermitteln ist keine einfache Aufgabe. Innerhalb des Projektes ‚grenzWertig’ des M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW hat sich die THM Giessen mit der TH Köln (Prof. Lohmann) der Herausforderung gestellt. Wir wollen mit Aktionen, Ausstellungen, Veröffentlichungen und anderen Formaten bis 2019 versuchen, Bedeutung und Einfluss Mies van der Rohes in NRW allgemeinverständlich zu kommunizieren. Das Seminar wird als Auftakt für diese Reihe von Veranstaltungen fungieren. Das Seminar dient so der analytischen Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte und den architektonischen und strukturellen Qualitäten der ausgewählten Projekte unter folgenden Gesichtspunkten: historischer Zusammenhang, Entstehungsgeschichte, räumliche, gestalterische und funktionale Organisation, konstruktive Ansätze, städtebauliche Einbindung am jeweiligen Ort und vertieftes Sehen und Verstehen der Entwürfe. Wir wollen eine ausstellungsdidaktische Gesamtkonzeption entwickeln, die zum einen die untersuchten Projekte als wichtige Bauwerke einer modernen Architekturkonzeption fach- und publikumswirksam präsentiert und so zum anderen zum einem wesentlichen Ausstellungsbeitrag der Mies im Westen- Ausstellung im Sommer 2019 wird.

Weiterlesen: Ausstellungsreihe zum Modul "Sondergebiete des Städtebaus"


Ab Samstag, 11. Mai 2019 eröffnen gleich drei Ausstellungen zu Mies van der Rohe in Nordrhein-Westfalen. Mit der Reihe „Mies im Westen“ gehen die Kuratoren Daniel Lohmann und Norbert Hanenberg in Aachen, Krefeld und Essen auf Spurensuche und zeigen mit dem sozialistischen Volkshaus und der Krupp-Firmenzentrale auch wenig bekannte Projekte des Architekten.

Herr Lohmann, Herr Hanenberg, woher kam die Idee, eine Ausstellung über kaum diskutierte Gebäude von Mies van der Rohe zu machen?

Die Idee basiert auf der langjährigen wissenschaftlichen Arbeit zu Mies van der Rohes Spuren in NRW unter unserer Führung und Beteiligung in unterschiedlichen Forschungsverbünden. Auffällig wurde dabei, dass die Forschung viele Projekte in NRW bisher etwas stiefmütterlich behandelt hat. Wir wollen diese Lücke füllen. Die Kooperation mit dem M:AI - Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW gab uns die Möglichkeit, aus den Forschungsergebnissen eine Ausstellung zu entwickeln.

Weiterlesen: BauNetz berichtet über Mies im Westen