Die Hessen Agentur hat für den YouTube Kanal von „Hessen schafft Wissen“ einen kurzen Film über die THM produziert. Er zeigt Mitglieder der Technischen Hochschule Mittelhessen in ihrem Arbeitsumfeld und lässt sie in Statements zu Wort kommen. Dabei geht es um Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Entwicklungsmöglichkeiten von Technologien, um die Notwendigkeit, neue Kompetenzen herauszubilden, und um das Selbstverständnis von Ingenieurwissenschaftlern. Der Film zeichnet kein Gesamtporträt der THM, sondern stellt das Leistungsspektrum der Hochschule mit ausgewählten Beispielen in den Kontext aktueller globaler Aufgaben.

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201910 LUIGI 02

„LUIGI“ – mit diesem griffigen Namen war der internationale Design-Workshop betitelt, zu dem Anfang September der Fachbereich Bau der TH Mittelhessen Architektur-Studierende aus Italien, Spanien, Chile und von der eigenen Hochschule eingeladen hatte. Die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiwöchigen Sommerkurses sollten in die aktuelle Debatte um die Zukunft des Oberhessischen Museums in Gießen einsteigen.


„Das Museum soll wieder mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Gießener Bürgerinnen und Bürger rücken“, steckte Professor Nikolaus Zieske das Planungsziel der Veranstaltung fest. Zieske hatte gemeinsam mit seiner Kollegin Ulrike Wassermann den Workshop organisiert. Den Planungsraum stellte er bei der Eröffnungszusammenkunft in der Südanlage den Studierenden und seinen Kollegen der Partneruniversitäten Universidad Central de Chile, Università di Pavia und Universidad Politécnica Madrid vor.

Die schriftliche Aufgabenstellung der Summer School beschrieb die problematische Ausgangslage: „The direct urban environment of the museums is very heterogeneous and cannot be a link between the three buildings that are spatially apart. Also, the special history of this place, being the nucleus of the city, cannot be identified. This is understood as a deficit of the place.“ Das Areal zwischen den Museumsstandorten Kirchenplatz und Brandplatz mit Marktlauben und Schlossgasse sollte neu überplant und identitätsstiftend gestaltet werden. Zusätzliche Museumsbauten an beiden Standorten sollten die Studierenden ebenso berücksichtigen. Und es galt, Entwürfe für eine bessere Einbindung des Botanischen Gartens und die Neugestaltung des Brandplatzes als autofreiem öffentlichen Raum auszuarbeiten. Als internationale Summer School wurde der Workshop durch den Deutschen Akademischen Austauschienst (DAAD) gefördert.

Weiterlesen: Neuer Raum für Stadtidentität


201910 LUIGI 01

„LUIGI steht für „locus urbanicus identitate Gießen“, erläutert Prof. Nikolaus Zieske. Den Workshop unter diesem Titel hat er gemeinsam mit Dipl.-Ing. Ulrike Wassermann vom Fachbereich Bauwesen der TH Mittelhessen organisiert. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung einer internationalen Kooperation, die vor mehr als zehn Jahren begann. Damals war eine Delegation des Fachbereichs Bauwesen zu Gast an der Università degli Studi di Pavia in Italien.


Aus diesem Kennenlernen entwickelte sich über persönliche Einladungen, Begegnungen und Arbeitskontakte eine regelmäßige internationale Veranstaltungsreihe, bei der die Gastgeberrolle im Turnus wechselt. In der ersten Septemberhälfte war die THM an der Reihe. Sie lud ein zu „LUIGI“, der „DAAD Summer School 2019“. Die Architektur-Werkstatt, die der Deutsche Akademische Austauschdienst finanziell unterstützte, hatte das Thema: „Opportunities for Renewal and Reconstruction for the Museum of Local History Giessen and its urban context“.

Englisch war die „Amtssprache“ der Veranstaltung, die 22 Studentinnen und Studenten mit Betreuern an der THM zusammenbrachte. Von der Hochschule aus Pavia, der Universidad Politécnica de Madrid und der Universidad Central de Chile waren Gruppen angereist, um in Gießen einen „International Design Workshop“ zu absolvieren. Gegenstand der zweiwöchigen Teamarbeit waren die Gebäude und städtische Umgebung des Oberhessischen Museums. In den Entwürfen der angehenden Architekten sollte ein eigenes Museumsquartier Gestalt annehmen, das die historischen Museumsgebäude in ein modernes städtebauliches Areal integriert und gleichermaßen attraktiv für Einheimische und Besucher ist.

Diese Aufgabe sei sehr ambitioniert, räumte Prof. Zieske vorab gegenüber dem „Gießener Anzeiger“ ein und ergänzte: „Aber man muss ja auch Visionen haben.“

Weiterlesen: Schmelztiegel der Kreativität


2019 10 Kanada 01

Reisen bildet, dass weiß jedes Kind, und dies gilt nicht nur für Studierende. So kommt es neben den zahlreichen Exkursionen für Studierende des Fachbereiches Bau zu Zielen in Nah und Fern auch immer mal wieder vor, dass sich deren Lehrende auf den Weg zu neuen Ufern machen. Möglich ist dies z.B. im Rahmen von Forschungssemestern, die es unter ganz bestimmten Voraussetzungen Lehrenden erlaubt für ein Semester von der Lehrverpflichtung entbunden zu werden, um laufende wie auch neue Forschungen voranzutreiben oder neu zu initiieren.

 

Bewilligung des Forschungssemesters

Forschungssemester sind vom Fachbereichsrat zu befürworten und von der Hochschulleitung zu genehmigen, können dann aber nach der Bewilligung theoretisch überall auf unserem schönen Planeten verbracht werden. So hat sich nach erfreulich großer Unterstützung von allen Seiten des Fachbereichs und der Hochschulleitung der THM, sowie langer, akribischer Vorbereitung Prof. Kühn zu diesem Wintersemester 2019/2020 eine Reise nach Kanada angetreten, um dort zu forschen aber auch neue Kollegen kennen zu lernen und neue Eindrücke zu gewinnen.

 

Wo zieht es jemanden hin, der von der besten Hochschule in ganz Mittelhessen kommt?

Weiterlesen: Grüße aus Kanada: Prof. Bertram Kühn befindet sich im WS 2019/20 im Forschungssemester


Sehr geehrte Studierende,

zum 1. Oktober 2019 trat folgende PO-Änderung bzgl. des Mentorings am Fachbereich Bauwesen in Kraft:

§ 5 (7) "An den Prüfungen des 3. Semesters und höher kann teilgenommen werden, wenn mindestens 35 Creditpoints aus den ersten beiden Semestern erreicht sind."

Das Spezial-Beratungsgespräch, welches wir zuvor angeboten haben, zeigte leider nicht den gewünschten Erfolg, sodass dies keine Option mehr für eine Freischaltung für Klausuren ist. Holen Sie Module aus den ersten beiden Semestern nach, um wieder freigeschaltet zu werden.

Viele Grüße,
Dekanat Bau

 

Weiterlesen: Bitte beachten: PO-Änderung für unsere Bachelorstudiengänge (PO 2018)