Aktuelles

Bruckenbau 2017 1Im diesjährigen Masterkurs "Brückenbau" bei Prof. Kühn, erarbeiteten die Studierenden wieder ein Konzept an einem echten, realen Projekt. Auftraggeber war die Gemeinde Lohra, die zwei Brücken über den Krebsbach nahe Altenvers und Rollshausen als Untersuchungsobjekte zur Verfügung stellte, die Abplatzungen, Auswaschungen und Risse aufweisen.

Hierbei stehen jeweils drei Optionen zur Untersuchung durch die Studiereden zur Auswahl:

  • Sanierung
  • Teilneubau (lediglich der obere Bereich soll erneuert werden)
  • Neubau

Mittels einer genauen Untersuchung vor Ort wurde eine Grundlage zur Diskussion der weiteren Vorgehensweise geschaffen. Ziel der Untersuchungen ist es, die Maße, Höhen und tatsächlichen Schadenszustände der Brücken festzustellen. Die Plangrundlagen, weiterführende Informationen sowie die Geräte für die Messungen, mussten von den Studierenden selbstständig beschafft werden. So war u.a. auch die Wasserbehörde Ansprechpartner zur Klärung offener Fragen.

Bruckenbau 2017 2Am Vortag der Untersuchungen, gab es von Prof. Kühn und seinem Kurs eine Vorbesichtigung an den Brücken, um Ablaufplan und Skizzen für die bevorstehenden Untersuchungen vorzubereiten. Die nahegelegene Kuckuckshütte wurde als Campingplatz für die Gruppe genutzt.

Vor Ort wurden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Schadenskartierung mittels fotografischer und zeichnerischer Dokumentation
  • Vermessung mittels Nivelliergerät und Tachymeter
  • Probenentnahme mittels Kernbohrgerät
  • Baugrunduntersuchungen mittels Rammsondierungen
  • Analyse der umliegenden Infrastruktur

Die Auswertungen der Untersuchungen wurden in einem Anschlusstermin mit Herrn Gaul (Bürgermeister), Herrn Plitt (Bauamtsleiter) und Herrn Michel (Ortsvorsteher) besprochen und die weitere Vorgehensweise festgelegt.

Bruckenbau 2017 3


Gruppenfoto Metro Chile JM

Drei Universitäten, einen Vulkan, den Ozean von oben und frontal, diverse Landschaften, Seen, Inseln, Städte, Dörfer, zeitgenössische und historische Bauwerke, vielfältige Eindrücke, Begegnungen und Gelegenheiten zu lernen – das bot die Chile-Exkursion, von der eine THM-Gruppe im März an die Hochschule zurückgekehrt ist.

Als „Warming up“ zum Sommersemester gingen 16 Studierende der Architektur, des Bauingenieur- und Bahningenieurwesens auf eine zweiwöchige Entdeckungstour durch Südamerikas langgestreckten südwestlichen Küstenstaat. Begleitet wurden sie dabei von drei wissenschaftlichen Mitarbeitern und den vier Professoren Joaquin Díaz, Frank Lademann, Jens Minnert und Nikolaus Zieske (alle Fachbereich Bauwesen).

Weiterlesen: Bildungsreise nach Valparaiso


2017 06 GUTa„Wir haben hier zwei große Gruppen, die Unternehmen und die Studierenden, also die Zukunft, und beide wollen wir heute zusammenbringen.“ So erläuterte Prof. Dr. Jens Minnert, der Dekan des Fachbereichs Bauwesen, bei der Eröffnung den Zweck der „Gießener UnternehmensTage“ (GUT) an der TH Mittelhessen. Davon profitiere die Bauwirtschaft ebenso wie die Hochschule.

„Sie werden gebraucht!“, bestätigte Gertrudis Peters, die Geschäftsführerin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, den versammelten Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Bauwesen. Als Beleg zitierte sie aus einer aktuellen Studie, nach der in näherer Zukunft allein in Hessen jährlich 37.000 neue Wohnungen benötigt werden. Dieser große Bedarf bedeute zugleich gute Berufsperspektiven für Architekten, Stadtplaner und Bauingenieure.

Auf die engen Verbindungen zwischen den GUT und der Ingenieurakademie Hessen wies deren Geschäftsführer Mark Bouman hin. Zum siebten Mal, also von Beginn an, präsentiere man sich auf diesem Forum. Ein Motiv sei, den Branchennachwuchs frühzeitig auf die Angebote der Akademie zum Beispiel auf dem Feld der Fort- und Weiterbildung aufmerksam zu machen.

2017 06 GUTbIm Hugo-von-Ritgen-Haus der THM informierten anschließend 21 Aussteller die Studierenden des Bauingenieurwesens und der Architektur über ihr Leistungsprofil. Bei den Gesprächen an den Messeständen ging es um Praktika, Projekte für Abschlussarbeiten und Möglichkeiten zum Berufseinstieg. Vertreten waren erneut regionale Baufirmen wie Lupp, Weimer, Faber & Schnepp, aber unter anderem auch Bick­hardt, Hessens größtes mittelständisches Bauunter­nehmen und Sweco, ein Architektur- und Ingenieurdienstleister mit Stammsitz in Schweden und Standorten in 15 Ländern.

„Praxisberichte“, die sich zum Beispiel mit Frankfurts Infrastruktur unter dem Aspekt des Brand- und Gefahrenschutzes befassten, und 14 Einzelveranstaltungen zur Firmenpräsentation ergänzten das individuelle Beratungsangebot.

Quelle: THM Pressestelle, Gießen, 07. Juni 2017


Hierbei zählen nicht immer nur gute Noten und soziales Engagement. Bei den meisten Stiftungen geht die Note sogar erst als zweites oder drittes Auswahlkriterium ein. Es gibt z.B. Stipendien für Studierende mit Fernweh, Abenteuerlust oder gar Schwächen. Die Bandbreite ist groß, daher lohnt es sich nach einem passenden Stipendium zu suchen.

Auf unserer Website findet ihr eine Liste zu einigen Stipendien, darunter auch das Deutschlandstipendium der THM. Außerdem gibt es einen Moodle-Kurs "Stipendien und Stiftungen für THM-Studierende".

Hier der Link zur gesamten Liste: Studium > Praktikum / Jobangebote > Stellenangebote


Seit 2002 wird der bundesweite Wettbewerb in jedem Jahr durchgeführt. Es wurden bereits mehr als 150 Arbeiten prämiert. Der Wettbewerb geht auf eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt zurück und wird in Kooperation mit dem RKW Kompetenzzentrum, RG-Bau realisiert.

Der Wettbewerb wird von zahlreichen namhaften Förderern wie die Premium-Förderer Ed.Züblin AG und den VHV Versicherungen unterstützt.

Wie kann ich teilnehmen?

Für den Wettbewerb 2018 können Sie sich schon jetzt online anmelden. Anmeldefrist ist der 19. November 2017. Nach der Anmeldung haben Sie bis zu 26. November 2017 Zeit, Ihre Arbeit vollständig einzureichen (elektronisch oder ggf. Datum des Poststempels). http://www.aufitgebaut.de/kontaktieren-sie-uns.html

Was kann ich gewinnen?

Auf die Gewinner warten wertvolle Preise, insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 20.000 Euro vergeben. Zusätzlich erhält jeder Preisträger ein Tablet als Sachpreis. Im Wettbewerb 2017 gab es zusätzlich den Sonderpreis der Ed. Züblin AG zu gewinnen. Die Preisverleihung im aktuellen Wettbewerb 2018 findet im Rahmen der Veranstaltung "Digitales Planen, Bauen und Betreiben" auf der bautec in Berlin am 21. Februar 2018 statt.

Aus welchen Bereichen werden Arbeiten prämiert?

  • Baubetriebswirtschaft
  • Bauingenieurwesen
  • Architektur
  • Gewerblich-technisch

Im Bereich Bauingenieurwesen hat Jan-Friedrich Köhle (THM) in diesem Jahr den 1. Platz mit seiner Arbeit "GIS-basierte Machbarkeitsanalyse von Nahwärmenetzen" belegt.

Die gesamte Preisträgerbroschüre 2017 [Link]

Quelle: http://www.aufitgebaut.de