Fortschritte im Stahlleichtbau will ein Forschungsteam des Fachbereichs Bauwesen der TH Mittelhessen durch ein Projekt erzielen, das vom Land Hessen gefördert wird. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen auch dazu beitragen, die Normen zur Bemessung von Bauteilen für Dächer und Wände europaweit zu vereinheitlichen. Projektleiter Prof. Dr. Bertram Kühn verspricht sich davon Materialeinsparungen mit positiven ökologischen Effekten.

Im Stahlbau greift man seit einiger Zeit beim Dachdecken und bei Fassaden zunehmend auf sogenannte Sandwichelemente zurück, die eine Dämmung enthalten, heutige Anforderungen an Wärme-, Schall- sowie Brandschutz erfüllen und sich großflächig leicht montieren lassen. Nicht nur bei Lagerhallen, Fabriken, Büro- und Geschäftsgebäuden oder Einkaufszentren kommen sie zum Einsatz, sondern inzwischen auch schon bei Wohnhäusern. Um diese Elemente zu befestigen, benutzt man als Unterkonstruktion metallene Kantprofile. Die gültigen Bemessungsstandards sehen vor, dass solche Konstruktionen auch stärkste Druck- und Sogeinwirkungen des Windes aushalten können. Deshalb müssen die Kantprofile, sofern diese allein allen Kräften standhalten sollen, massiv ausgebildet werden. Stabilisierende Halterungen (Drehfedern), die abhebende Windkräfte mit aufnehmen könnten, dürfen dabei in die Berechnung nicht einbezogen werden.

Weiterlesen: Forschungsvorhaben. Leicht, federnd, windbeständig


Vergangene Woche besuchte Prof. Joaquín Díaz mit einer Studierendengruppe der THM die Intergeo (16. bis 18. Oktober 2018) in Frankfurt am Main. Hierbei standen die Anwendungswelten und Zukunftstrends der GEO-IT-Branche im Fokus.

Intergeo - Die Messe

  • mehr als 18.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern
  • mehr als 560 Aussteller aus über 35 Ländern

Intergeo - Der Kongress

  • etwa 1.400 Teilnehmer/innen
  • 200 Referentinnen und Referenten

Themenschwerpunkte

  • Smart City
  • Entwicklungen und Anwendungen mit Drohnen (UAV)
  • Projekte im digitalen Planen und Bauen (Building Information Modeling)
  • Virtual und Augmented Reality

Die Gruppe besuchte unter anderem die Ständen der BVBS Mitgliedsunternehmen Trimble Germany GmbH, G & W Software AG, RIB Software SE und IB&T Software GmbH, an denen ihnen aktuelle Entwicklungen aus der Bausoftwarebranche vorgestellt wurden.

Intergeo RIBIntergeo Trimble


Die Gesellschafterversammlung der planen-bauen 4.0 GmbH wählte in ihrer Sitzung am 15.10.2018 einen neuen Aufsichtsrat. Insgesamt wurden elf Personen in das Gremium gewählt, das nach dem Gesellschaftsvertrag die Geschicke der Gesellschaft im Wesentlichen bestimmt.

Neuer Aufsichtsratsvorsitzender ist Frank Gülicher von der Deutsche Bahn AG, seine Stellvertreter sind Dr. Matthias Jacob (HDB) für den Bereich Bauen und für den Bereich Planen Barbara Ettinger-Brinckmann (BAK). Prof. Joaquín Díaz vertritt als Mitglied des Aufsichtsrats den Bundesverband für Bausoftware e.V. (BVBS).

Weiterlesen: Prof. Joaquín Díaz ist neues Mitglied im Aufsichtsrat von planen bauen 4.0


Eine spannende Ausstellung würdigt im kommenden Jahr die Spuren von Mies van der Rohe im Westen.

"Irgendwann fällt dieser Satz, in dem sich alles ballt: Er hat es von der Pike auf gelernt. In diesen Worten scheint auf, was Talent auch auszeichnet (Fleiß), wie jemand ein Meister wird (durch Übung) und dass ein kreativer Sprung immer auch ein Rätsel bleibt – unabsehbar (durch Genialität)." (...)

Autor: Jens Voss, Rheinische Post

Der gesamte Artikel: https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefeld-auf-den-spuren-von-mies-van-der-rohe-im-westen_aid-33504259

 

Ausstellungstermine 2019

  • Krefeld Mies van der Rohe Business Park: 15. Mai bis 23. Juni 2019
  • Aachen Neuer Aachener Kunstverein, 11. Mai bis 16. Juni 2019
  • Essen VHS,  22. Mai bis 30 Juni 2019 (Eröffnung 22. Mai, 19 Uhr).
  • Gesamtausstellung Köln: Landeshaus des LVR,  10. Oktober bis 17. November 2019

Die Ausstellung „Mies im Westen“ im Mai und Juni 2019 würdigt das Schaffen des Architekten im Bauhausjahr.

"Im kommenden Jahr wird sich die Gründung des historischen Bauhauses durch den Architekten Walter Gropius um 100 Jahre jähren. Obwohl sie 40 Jahre nach ihrer Gründung im Zuge der Repressionen durch das NS-Regime schließen musste, begründeten die Bildungsstätte und ihre Persönlichkeiten maßgeblich den im 20. Jahrhundert architektonisch prägenden Stil der Klassischen Moderne, der noch heute weltweit zahlreiche Stadtbilder beeinflusst. (...)

Die von Studierenden der THM Giessen bei Prof. Norbert Hanenberg und der TH Köln bei Prof. Dr. Daniel Lohmann konzipierte Ausstellung greift die drei Lebensabschnitte Mies von der Rohes auf: Lehrling (1900-1905), Avantgarde/Bauhaus (1927-1938) und Weltarchitekt (1950er/60er Jahre) sowie seine Wirkungsstätten im Westen mit Aachen, Essen und Krefeld und die drei Werkgruppen: ungebaut, gebaut, zerstört. Zudem zeigt sie anhand baulich-räumlicher Interventionen und anhand einer integrierten Ausstellung die Bedeutung seines Schaffens für NRW. (...)"

Autor: Nils Blossey

Der gesamte Artikel in der Westdeutschen Zeitung: https://www.wz.de/nrw/krefeld/die-ausstellung-mies-im-westen-im-mai-und-juni-2019-wuerdigt-das-schaffen-des-architekten-im-bauhausjahr_aid-33157257