Aktuelles

holzbauarchitektur

Die Wanderausstellung „HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR – Entwerfen, Konstruieren und Bauen mit Holz“ wird am Montag, den 28.08.2017 um 17.00 Uhr von Prof. Dr.-Ing. Achim Vogelsberg im Kreishaus in Wetzlar eröffnet. Dort ist sie bis zum 7. September zu besichtigen und wird im November dann zu uns in die Bismarckstraße 4 (Gebäude E15) kommen.

Adresse:

Kreishaus Wetzlar
Karl-Kellner-Ring 51
35576 Wetzlar

Weiterlesen: Eröffnung: HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR on Tour


Stahlbau Kalender 2017

Zähigkeitsbasierte Stahlsortenwahl in DIN EN 1993 – Stand der Normung und neue Entwicklungen

Während im Tieflagenbereich bereits bruchmechanische Bemessungsansätze vorliegen, mit denen sprödes Versagen sicher ausgeschlossen werden kann, fehlt in den aktuellen europäischen Stahlbaunormen ein durchgängiges Konzept zur Bewertung der Zähigkeit in der Hochlage.

Zähigkeitsanforderungen werden üblicherweise durch bruchmechanische Ansätze erfasst, die allerdings bei ausgedehnten plastischen Verformungen an ihre Grenzen gelangen. Unlängst wurden schädigungsmechanische Ansätze entwickelt, die gegenüber der Bruchmechanik den wesentlichen Vorteil haben, keine Inititalschädigung unterstellen zu müssen und überdies duktiles Bauteilverhalten sowohl unter monotoner als auch unter niedrigzyklischen Beanspruchungen gut abzubilden.

Im folgenden Beitrag wird zunächst der Stand der europäischen Normung hinsichtlich der Zähigkeitsfrage sowohl für die Tieflage als auch für die Hochlage erläutert. Anschließend werden neue Entwicklungen insbesondere hinsichtlich der Anwendung schädigungsmechanischer Verfahren zur Quantifizierung von verbesserten Zähigkeitsanforderungen für die Hochlage vorgestellt.

Autoren: M. Feldmann, B. Kühn, B. Eichler, S. Schaffrath, S. Citarelli

Weiterlesen: Prof. Kühn als Autor im diesjährigen Stahlbau Kalender


Bruckenbau 2017 1Im diesjährigen Masterkurs "Brückenbau" bei Prof. Kühn, erarbeiteten die Studierenden wieder ein Konzept an einem echten, realen Projekt. Auftraggeber war die Gemeinde Lohra, die zwei Brücken über den Krebsbach nahe Altenvers und Rollshausen als Untersuchungsobjekte zur Verfügung stellte, die Abplatzungen, Auswaschungen und Risse aufweisen.

Hierbei stehen jeweils drei Optionen zur Untersuchung durch die Studiereden zur Auswahl:

  • Sanierung
  • Teilneubau (lediglich der obere Bereich soll erneuert werden)
  • Neubau

Mittels einer genauen Untersuchung vor Ort wurde eine Grundlage zur Diskussion der weiteren Vorgehensweise geschaffen. Ziel der Untersuchungen ist es, die Maße, Höhen und tatsächlichen Schadenszustände der Brücken festzustellen. Die Plangrundlagen, weiterführende Informationen sowie die Geräte für die Messungen, mussten von den Studierenden selbstständig beschafft werden. So war u.a. auch die Wasserbehörde Ansprechpartner zur Klärung offener Fragen.

Bruckenbau 2017 2Am Vortag der Untersuchungen, gab es von Prof. Kühn und seinem Kurs eine Vorbesichtigung an den Brücken, um Ablaufplan und Skizzen für die bevorstehenden Untersuchungen vorzubereiten. Die nahegelegene Kuckuckshütte wurde als Campingplatz für die Gruppe genutzt.

Vor Ort wurden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Schadenskartierung mittels fotografischer und zeichnerischer Dokumentation
  • Vermessung mittels Nivelliergerät und Tachymeter
  • Probenentnahme mittels Kernbohrgerät
  • Baugrunduntersuchungen mittels Rammsondierungen
  • Analyse der umliegenden Infrastruktur

Die Auswertungen der Untersuchungen wurden in einem Anschlusstermin mit Herrn Gaul (Bürgermeister), Herrn Plitt (Bauamtsleiter) und Herrn Michel (Ortsvorsteher) besprochen und die weitere Vorgehensweise festgelegt.

Bruckenbau 2017 3


Gruppenfoto Metro Chile JM

Drei Universitäten, einen Vulkan, den Ozean von oben und frontal, diverse Landschaften, Seen, Inseln, Städte, Dörfer, zeitgenössische und historische Bauwerke, vielfältige Eindrücke, Begegnungen und Gelegenheiten zu lernen – das bot die Chile-Exkursion, von der eine THM-Gruppe im März an die Hochschule zurückgekehrt ist.

Als „Warming up“ zum Sommersemester gingen 16 Studierende der Architektur, des Bauingenieur- und Bahningenieurwesens auf eine zweiwöchige Entdeckungstour durch Südamerikas langgestreckten südwestlichen Küstenstaat. Begleitet wurden sie dabei von drei wissenschaftlichen Mitarbeitern und den vier Professoren Joaquin Díaz, Frank Lademann, Jens Minnert und Nikolaus Zieske (alle Fachbereich Bauwesen).

Weiterlesen: Bildungsreise nach Valparaiso


2017 06 GUTa„Wir haben hier zwei große Gruppen, die Unternehmen und die Studierenden, also die Zukunft, und beide wollen wir heute zusammenbringen.“ So erläuterte Prof. Dr. Jens Minnert, der Dekan des Fachbereichs Bauwesen, bei der Eröffnung den Zweck der „Gießener UnternehmensTage“ (GUT) an der TH Mittelhessen. Davon profitiere die Bauwirtschaft ebenso wie die Hochschule.

„Sie werden gebraucht!“, bestätigte Gertrudis Peters, die Geschäftsführerin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, den versammelten Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Bauwesen. Als Beleg zitierte sie aus einer aktuellen Studie, nach der in näherer Zukunft allein in Hessen jährlich 37.000 neue Wohnungen benötigt werden. Dieser große Bedarf bedeute zugleich gute Berufsperspektiven für Architekten, Stadtplaner und Bauingenieure.

Auf die engen Verbindungen zwischen den GUT und der Ingenieurakademie Hessen wies deren Geschäftsführer Mark Bouman hin. Zum siebten Mal, also von Beginn an, präsentiere man sich auf diesem Forum. Ein Motiv sei, den Branchennachwuchs frühzeitig auf die Angebote der Akademie zum Beispiel auf dem Feld der Fort- und Weiterbildung aufmerksam zu machen.

2017 06 GUTbIm Hugo-von-Ritgen-Haus der THM informierten anschließend 21 Aussteller die Studierenden des Bauingenieurwesens und der Architektur über ihr Leistungsprofil. Bei den Gesprächen an den Messeständen ging es um Praktika, Projekte für Abschlussarbeiten und Möglichkeiten zum Berufseinstieg. Vertreten waren erneut regionale Baufirmen wie Lupp, Weimer, Faber & Schnepp, aber unter anderem auch Bick­hardt, Hessens größtes mittelständisches Bauunter­nehmen und Sweco, ein Architektur- und Ingenieurdienstleister mit Stammsitz in Schweden und Standorten in 15 Ländern.

„Praxisberichte“, die sich zum Beispiel mit Frankfurts Infrastruktur unter dem Aspekt des Brand- und Gefahrenschutzes befassten, und 14 Einzelveranstaltungen zur Firmenpräsentation ergänzten das individuelle Beratungsangebot.

Quelle: THM Pressestelle, Gießen, 07. Juni 2017