2024 02 Die Schule der Zukunft

Das Alte Schloss in Gießen, erbaut im 14. Jahrhundert, bietet eine beeindruckende Kulisse. Umso passender, dass dort Masterstudierende des Studiengangs Architektur der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) im Netanya-Saal eine Ausstellung mit dem Titel „Die Schule der Zukunft – Einfach mehrfach mehr!“ veranstaltet haben. Darin zeigten sie ihre Entwürfe für den Neubau der Lindbachschule in Lützelinden. Die Ausstellung wird bis zum 03. März im Oberhessischen Museum zu sehen sein.

Die dreiundzwanzig Arbeiten decken ein breites Spektrum an Herangehensweisen ab. Von ausgefeilten Energiekonzepten, über neue Flächen zur sportlichen Nutzung, bis hin zu Plänen, die Jung und Alt zusammenbringen sollten. Die Themen waren selbstständig gewählt und die Konzepte frei geplant worden, erklärte Prof. Maik Neumann. „Allzu festgefahrene oder orthodoxe Schemata können beim Schulbau Fluch und Segen zugleich seien“, mahnte er. Die Studierenden sollten selbst herausfinden, wie man Schule mit anderen Nutzungen kombinieren kann, um die Gebäude zu einem Zentrum für die Gemeinde zu machen.

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Die digitale Transformation der Baubranche ist in vollem Gange und die digitalBAU ist eine der führenden Plattformen zu diesem Thema. Auch in diesem Jahr war die TH Mittelhessen mit Lehrenden und Studierenden aktiv vertreten. Prof. Dr.-Ing. Edda Lotz engagierte sich bei der Organisation der Freikarten und des Bustransfers - ein Angebot, das 12 Studierende dankend annahmen. Begleitet wurden sie von insgesamt drei Professor/innen und vier Lehrenden des Fachbereichs.

Boris Schade-Bünsow (Chefredakteur Bauwelt) beleuchtete im Eröffnungstalk gemeinsam mit Professor Dr.-Ing. Joaquín Díaz, MdL Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen) und Ernst Uhing (Präsident der Architektenkammer NRW) die Fragstellungen: Wie bringen wir den Wohnungsbau bzw. die Baukonjunktur wieder in Schwung? Welche Versäumnisse gab es in der Vergangenheit und was können wir daraus lernen? Wo und wie können digitale Instrumente dazu beitragen, Bauprozesse zu rationalisieren und etwa Bauvorschriften zu vereinfachen?

Prof. Dr.-Ing. Joaquín Díaz hob  die Bedeutung der digitalen Innovationen im Bauwesen hervor und ermutigte die Teilnehmer:innen, aktiv an den Diskussionen und Präsentationen teilzunehmen. Er selbst referierte später zum Thema "Erfolgreiche Implementation einer Digitalisierungsstrategie". Für ihn spielt insbesondere der Faktor Mensch und der notwendige Mindset-Shift eine entscheidende Rolle.

Auch Prof. Dr.-Ing. Walter Sharmak beteiligte sich aktiv mit einem Impulsvortrag am Stand von BIM Deutschland. Gemeinsam mit Prof. Dr. Markus König (Ruhr Universität Bochum) und Dr. Ines Prokop (BVBS e.V.) referierte er zum Thema „Stand der BIM Anwendungen in Wissenschaft und Praxis“. Sie präsentierten wegweisende Ideen und Erkenntnisse zu den neuesten Entwicklungen. Ihr Vortrag beschäftigte sich mit der Frage, wie die Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die Wirtschaft transportiert werden können.

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20240123 FRANK GmbH

Am 23. Januar 2024 hatten Studierende des Fachbereichs BAU der Technischen Hochschule Mittelhessen die einzigartige Gelegenheit, das Werk der FRANK GmbH in Wölfersheim zu besuchen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Linda Knorr, Prof. Dr. Ulf Theilen sowie B.Eng. Alexander Behr erkundeten sie die hochmoderne Produktionsstätte, die sich auf die Herstellung verschiedenster Kunststoffrohre spezialisiert hat. Diese Rohre finden Anwendung in der Wasserversorgung, Abwasserableitung und sogar in Geothermieanlagen für die Erdwärmenutzung.

Ein Höhepunkt des Besuchs war die Produktion der Leerrohre für das bedeutende Energiewendeprojekt, die SuedLink-Trasse. Diese Leitungen sind entscheidend für den Stromtransport von Nord- nach Süddeutschland. Die Studierenden erhielten eine exklusive Führung durch die verschiedenen Werkshallen, in denen Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von bis zu 3500 mm hergestellt werden. Sie konnten dabei die Herstellung von Großrohren für Trinkwasserspeicher und Pumpenhäuser sowie von kleineren Rohren, die für kontinuierliche Formverfahren verwendet werden, hautnah erleben.

Die freundlichen Mitarbeiter führten die Studierenden durch die Produktionshallen und erklärten ausführlich den gesamten Herstellungsprozess von Kunststoffrohren. Besonders beeindruckend waren die Einblicke in die Maschinen in Aktion, die den Studierenden zeigten, wie diese hochspezialisierten Geräte funktionieren.

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Am Fachbereich Bauwesen der TH Mittelhessen ist eine W2-Professur im Fachgebiet Nachhaltige resiliente Baustoffe ausgeschrieben.

"Zur Verstärkung unseres Kollegiums suchen wir eine Persönlichkeit mit fundierter Praxiserfahrung in dem Bereich Baustoffkunde sowie zum Einsatz von nachhaltigen Baustoffen und resilienten Bauweisen. Sie/Er hat das Berufungsgebiet in Forschung und Lehre (auch in den Grundlagenveranstaltungen) zu vertreten. Voraussetzung sind Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Erwartet werden fundierte Kenntnisse in den Gebieten Baustofftechnologie, nachhaltiger Baustoffeinsatz sowie Technische Mechanik. Wünschenswert sind überdies Kenntnisse in der Bauchemie und der Messtechnik sowie Interesse an Digitalisierungsprozessen im Bauwesen. Es wird ein großes Engagement bei interdisziplinären Zusammenarbeiten ebenso erwartet wie die Bereitschaft und das Interesse sich auch in fremde Fachdisziplinen im Grenzbereich der Baustoffkunde einzuarbeiten. Bezüglich der in Präsenz stattfindenden Lehre wird zusätzlich die Bereitschaft und die Befähigung erwartet, an geeigneter Stelle auch neue hybride und/oder digitale Lehrmethoden begleitend und unterstützend mit einzusetzen. Für eine exzellente Lehre und Forschung, kann die/der neue Stelleninhaber/in auf eine sehr neu- und hochwertige Laborausstattung nebst zugehöriger großer und gut ausgestatteter Versuchshalle zugreifen. Überdies besteht die Möglichkeit, bei Erfüllung von bestimmten Voraussetzungen dem Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften beizutreten und darüber ein eigenständiges Promotionsrecht zu erlangen."

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2024 01 hessenmobil1

Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) haben sich im Rahmen einer Projektarbeit mit den Brückenplanungen für einen geplanten Radweg entlang der L 3117 bei Neu-Isenburg auseinandergesetzt. Die Ergebnisse des Praxisprojekts wurden jetzt vorgestellt und mit Fachexpertinnen und -experten von Hessen Mobil aus Planung, Ingenieurbau und Landespflege erörtert.

Zum wiederholten Mal bekamen die Masterstudierenden des Studiengangs „Bauingenieurwesen“ aus dem Kurs von Professor Dr. Bertram Kühn die Gelegenheit, an einem realen Projekt von Hessen Mobil mitzuwirken. Markus Schmitt, Dezernent Planung und Bau Südhessen, freute sich über das gemeinsame Projekt: „Es geht darum, das theoretische Wissen, dass man sich im Studium aneignet anhand ganz konkreter Projekte in die Praxis zu überführen. Wir wollen die Studierenden bei einer praxisorientierten Ausbildung unterstützen und dabei Einblick in die umfangreiche Arbeit einer Straßenbaubehörde geben.“

Zufriedene Gesichter gab es nach der Präsentation der Entwürfe. Dass den jungen Bauingenieurinnen und -ingenieuren die Gelegenheit gegeben wird, eine so echte, lokal angesiedelte und vor allem praxisrelevante Planungsaufgabe von Anfang an zu übernehmen, wusste auch Prof. Kühn zu schätzen: „Ich bin sehr dankbar für die wirklich tolle Unterstützung unserer Masterausbildung durch Hessen Mobil. Erst mit der Bereitstellung eines realen Projektes und der intensiven Begleitung und Unterstützung der projektbetreuenden Expertinnen und Experten von Hessen Mobil kann es zu einer solch praxisnahen Ausbildung kommen.“

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