Kongress IDPUB Joaquin DiazÜber 400 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sind beim zweitägigen Kongress „Infrastruktur digital planen und bauen 4.0“ an der Technischen Hochschule Mittelhessen zusammengekommen. Die Hochschule organisiert den Kongress gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem 5D Institut.

„Eine Digitalisierungsstrategie ist in allen Teilgebieten der Baubranche notwendig. Dabei kommt es darauf an, alle Beteiligten mitzunehmen“, erläuterte Prof. Dr. Jens Minnert, Dekan des Fachbereichs Bauwesen, bei der Eröffnung.  Er äußerte sich erfreut über die Kontinuität der Veranstaltung; beim aktuellen Programm handelt es sich um den vierten BIM-Kongress an der TH Mittelhessen.

THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems hob bei der Begrüßung hervor, dass seine Hochschule  in Lehre und Forschung an der aktuellen Nachfrage in der Praxis orientiert sei: „Wir gehen immer auf den jeweiligen Bedarf der Wirtschaft ein, da liegt unsere große Stärke.“

Den thematischen Schwerpunkt bildete eines der wichtigsten Verfahren für infrastrukturelle Baumaßnahmen: die BIM-Methode (Building Information Modelling). Vertreter des BMVI der DB und der Bundesanstalt für Wasserbau erläuterten den Stand der Umsetzung des Stufenplans auf Auftraggeberseite, im Gleichgewicht dazu kamen führende Ingenieurbüros und Baufirmen zu Wort  und schilderten ihre Erfahrungen mit der BIM Methode.

An den beiden Tagen widmeten sich Vorträge, Praxisberichte und Workshops digitalen Verfahren auf unterschiedlichen Einsatzfeldern. Dabei ging es um Möglichkeiten und Auswirkungen für Bauherren, Planer und Bauunternehmer. Unter den Referenten waren Fachleute aus Unternehmen, Hochschule, Bundes- und Landesbehörden.

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