Veranstaltungen
Hochschul-Professur als Karriereweg
Eine Professur ist eine spannende Karriere, die Arbeit mit jungen Menschen mit zukunftsweisender Forschung vereint. Doch wie ist der Weg, der zu einer Berufung führt? Das steht im Fokus des „THM Career Talk: Wege zur HAW-Professur“ am Donnerstag, 21. November 2024, ab 18 Uhr im Makerspace.
Im Zentrum einer Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) stehen die praxisbezogene Lehre und Forschung. Eigene Erfahrungen in der Praxis sind daher von besonderer Bedeutung und als Einstellungsvorrausetzung gesetzlich verankert. Das Hessische Hochschulgesetz schreibt eine mindestens fünfjährige berufliche Praxis, davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs, vor. Um fehlende außerhochschulische Berufserfahrung nachzuholen und den Bezug zur Hochschule und Lehre nicht zu verlieren, bietet sich die neu eingeführte Tandem-Professur oder eine kooperative Erlangung der Praxiserfahrung an. Beide Modelle verbinden eine gleichzeitige Anstellung in einem Unternehmen und an der Hochschule. Doch wie lässt sich eine Tätigkeit in der Praxis mit einer Lehrtätigkeit an der THM vereinbaren? Welche Vorteile bieten die Modelle?
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Studium in drei Ländern
Der zunehmenden Internationalisierung in der Baubranche trägt das Masterprogramm MBUILD Rechnung, das von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) zusammen mit den Universitäten Porto (UP) in Portugal und Cantabria (UC) im spanischen Santander, angeboten wird. Die ersten Absolventinnen und Absolventen haben nun ihre Abschlüsse erhalten.
Der englischsprachige Studiengang für „Nachhaltiges Design, Bau und Management der gebauten Umgebungen“ (MBUILD) ist ein renommierter „Erasmus Mundus Joint Master“, in dem die Studierenden je ein Semester gemeinsam an jeder der beteiligten Hochschule studieren. Sie befassen sich in einem ganzheitlichen und internationalen Lehrplan mit der nachhaltigen Dimension des Infrastruktur- und Bausektors. Dabei betrachten sie die gesamte Wertschöpfungskette von Bauwerken von der Planung bis zum Abriss. Insgesamt soll Bauen so ressourcenschonender und abfallärmer werden, was schließlich zu einem kohlenstoffarmen, hocheffizienten und umweltfreundlicheren Bausektor in Europa, insbesondere aber auch in den sich entwickelnden Ländern der Welt führt. Die überwiegende Zahl der Studierenden kommt aus diesen Regionen.
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Austausch im Infrastrukturbau
Stetiger Austausch und Weiterentwicklung sind in allen gesellschaftlichen Bereichen unerlässlich, so auch im Bauwesen. Aus diesem Grund veranstaltete die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in der Kongresshalle Gießen den seit 2014 stattfindenden Kongress „Infrastruktur digital planen und bauen 4.0“.
Unter dem Motto „Bauen für die digitale Ära“ standen die digitale Transformation und Building Information Modeling (BIM) im Infrastrukturbau im Mittelpunkt. Mit über 300 Anmeldungen, davon 200 Teilnehmende vor Ort und weiteren 100 bis 140 Personen im Livestream, unterstrich der Kongress seine Bedeutung für die Bau- und Digitalisierungsbranche. Fachleute aus ganz Deutschland sowie aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden nahmen vor Ort und virtuell teil. Um den Nachwuchs einzubinden, stellten die Veranstalter kostenlose Livestream-Tickets für Studierende zur Verfügung, die bundesweit auf große Resonanz stießen.
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Im Bauwesen am Puls der Zeit bleiben
Bauschäden, Stahlbau und die digitale Transformation der Branche waren Themen beim 18. Gießener Bauforum. Das Fortbildungsseminar spricht Mitarbeitende von Ingenieur- und Architekturbüros, Unternehmen, Verwaltungen und Prüfstellen an, die sich mit Themen des Bauingenieurwesens und der Architektur befassen. Ausrichter ist der Fachbereich Bauwesen und das Institut für Konstruktion und Tragwerk der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM).
Dessen ehemaliger Dekan Prof. Dr.-Ing. Jens Minnert eröffnete das Forum als dessen Initiator mit einem für das Publikum alltagsnahen Beitrag: „Aus Bauschäden lernen – Beispiele aus der Praxis“. Im weiteren Verlauf sprach er auch über die Optimierung von Tragstrukturen und über neue Entwicklungen im konstruktiven Brandschutz.
Mit seinem Vortrag „Die Verankerung von Stahlbauteilen mittels Betondübeln in wandartigen Bauteilen“ leistete Dr.-Ing. Manuel Koob neben fachlichem Input auch einen Einblick in die Arbeit des Material- und Bauteilforschungszentrums der THM, das er leitet. In diesem Zentrum können großformatige Versuche durchgeführt, Ergebnisse dokumentiert und analysiert werden – einmalig in Mittelhessen.
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Von neuen Bushaltestellen und KI
Studierende aus ganz Deutschland erleben abwechslungsreiche Sommeruni zu Personennahverkehr an der THM.
Einblick in die Katakomben der Frankfurter Hauptwache, ein Blick hinter die Kulissen der Hessischen Landesbahn und eine der aufregendsten Busfahrten ihres Lebens in Wiesbaden mit Notbremsung und Slalomfahren: 20 Studierende aus ganz Deutschland sind zur 8. VDV-Sommeruni des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) e.V. und der VDV-Akademie nach Gießen gekommen und haben eine Woche lang exklusive Einblicke in verschiedene Verkehrsunternehmen und deren Infrastruktur erhalten.
Einer von ihnen ist Alexander Kaiser, der an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) Betriebswirtschaft im Bachelor studiert. „Als ich den Aushang für die Sommeruni am Campus gesehen habe, wusste ich, dass ich mich dafür unbedingt bewerben muss“, sagte er. Nicht nur das Programm mit Besichtigungen bei den beteiligten Unternehmen und lösungsorientiertem Arbeiten in Gruppen haben ihn überzeugt. „Wir sind alle am Thema öffentlicher Nahverkehr interessiert und können uns hier sehr gut untereinander vernetzen“, erzählte Kaiser.
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