Aktuelle Nachrichten

Mitte April soll eine Anti-Corona-App für die Bekämpfung der Pandemie eingesetzt werden können. Das länderübergreifende System soll es ermöglichen Kontaktpersonen von Infizierten besser und schneller ermitteln zu können. Dadurch könne man wertvolle Zeit zur Eindämmung des Virus gewinnen, da die Ermittlung von Kontaktpersonen von Infizierten bislang nur anhand von Gesprächen von Behörden durchgeführt wird. Die Tracing-App wird im Rahmen der „Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing“-Initiative (PEPP-PT) von einem internationalen Team, bestehend aus 130 Mitgliedern, gemeinsam mit dem RKI erarbeitet. Die Software-Lösung soll über Bluetooth ermöglichen, Personen, die sich mindestens 30 Minuten in einem 2-Meter-Abstand von Corona-Patienten aufgehalten haben, zu identifizieren. Die Distanz wird anhand der Stärke des Bluetooth-Signals gemessen. Die Smartphones der Nutzer tauschen anonym Daten aus und speichern diese 21 Tage lang auf dem Smartphone. Zur Registrierung benötigt man lediglich die Mobilfunknummer. Damit willigt der Nutzer in die Bluetooth-Aktivierung sowie die Speicherung der Daten ein. Sobald ein Nutzer erkrankt und positiv getestet wird, übermittelt das Smartphone alle Kontaktnummern aus der Inkubationszeit verschlüsselt an einen zentralen Server, so dass Gesundheitsbehörden alle Nutzer informieren und eine Quarantäne veranlassen können, die in Kontakt mit dem Infizierten standen.


Im Rahmen der Sensibilisierung für den Datenschutz wurden Wandplaner und Schreibtischunterlagen für das Jahr 2020 vorbereitet. Die Wandplaner und Schreibtischunterlagen bieten eine Hilfestellung für die Passworterstellung. Dadurch erleichtern sie das Behalten des Passworts. Außerdem enthalten die Schreibtischunterlagen Tipps zum korrekten Umgang mit Emails. Die erstellten Kalender inkludieren wichtige Veranstaltungszeiten der THM, wie Vorlesungszeiten, Prüfungswochen etc. Da ausreichend Schreibtischunterlagen und Wandkalender bestellt wurden, können diese von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der THM bei Bedarf ab Montag, den 10.02. täglich von 09:00 bis 15:00 gerne im B10, Raum 1.11 abgeholt werden.


Facebook will die Verschlüsselung seiner Messenger-Dienste weiter ausbauen und auf eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung umstellen. Damit wären Inhalte nur für Absender und Empfänger sichtbar. Die Regierungen der USA, Großbritannien und Australien fordern hingegen in einem Schreiben an den Facebook-Konzern, einen Zugang zu verschlüsselten Facebook-Nachrichten, um Strafverfolgung zu betreiben und Bürger zu schützen. Laut Facebook haben Nutzer und Nutzerinnen ein Recht auf privates Kommunizieren. Man könne nicht gewährleisten, dass ein offener Zugang für Strafverfolger nur von den „Guten“ benutzt wird.


In den nächsten Wochen sollen Nutzer und Nutzerinnen von Google Maps zum Schutz ihrer Privatsphäre einen Inkognito Modus aktivieren können. Damit können sie verhindern, dass ihre Eingaben gespeichert und ausgewertet werden. Über das Tippen auf das Profilbild wird man den Modus ein- und ausschalten können. Veranschaulicht wird der Inkognito Modus anhand eines Detektivsymbols. Zunächst wird die Funktion nur für Android-Nutzer verfügbar sein.  Nutzer und Nutzerinnen von iOS-Smartphones müssen sich noch etwas gedulden, so Google.


Ein IT-Sicherheitsforscher hat in einer Datenbank eine unverschlüsselte Datei mit rund 420 Millionen Telefonnummern entdeckt und dem Technikblog TechCrunch gemeldet. Scheinbar wurde die Datenbank durch den Missbrauch der Freunde-Suche mithilfe von Telefonnummern zusammengestellt. Laut Facebook soll es sich hierbei um alte Daten handeln, da diese Funktion nach einem Instagram Datenabgriff im April 2019 deaktiviert wurde. Wer und aus welchem Grund die Telefonliste erstellt und hochgeladen hat, ist bislang unklar. Wichtig ist, darauf hinzuweisen, dass durch das Bekanntwerden der Telefonnummern, Profile gehackt werden könnten und Passwörter zurückgesetzt werden könnten.


Jüngster SIM-Swapping-Angriff war der Hacker-Angriff auf den Twitter-Account von Jack Dorsey, Chef des Twitter-Unternehmens. Durch das Herausfinden der Telefonnummer kann der Angreifer Anrufe und SMS einer fremden SIM-Karte auf seine eigene SIM-Karte umleiten. Dazu nutzt er die Social-Engineering-Methode bei den Mobilfunkanbietern, in dem er behauptet seine SIM-Karte verloren zu haben. Um die Mobilfunknummer mitzunehmen, benötigt man kaum Zusatzinformationen. Meist reicht ein Geburtsdatum oder der Wohnort aus. Da viele Menschen die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen, um private Konten abzusichern und die Mobilfunknummer hierfür verwenden, kann der Angreifer durch das Zurücksetzen des Passworts auch den Account hacken. Schützen kann man sich hier bspw. durch das Setzen einer PIN bei den Mobilfunkanbietern, die die Mobilfunknummer schützt.


Sprachassistenzsysteme werden von Mitarbeitern der Technik-Konzerne, wie Google, Amazon, Apple und Microsoft stichpunktartig abgehört und analysiert. Angeblich sollen diese Gespräche der Verbesserung der Systeme und der Qualitätssicherung dienen. Das verstoße jedoch gegen die DSGVO so der hamburgische Datenschutzbeauftragte. Folgende Anforderungen müssen zunächst umgesetzt werden, damit die Sprachassistenzsysteme DSGVO-konform betrieben werden können:

  • So lange Transkriptionen und Auswertung der Audioaufnahmen durch Menschen nicht der DSGVO entsprechen, dürfen diese nicht durchgeführt werden.
  • Für die Speicherung der Aufnahmen ist eine Einwilligung der Nutzer einzuholen.
  • Nutzer müssen transparent über die Verfahren aufgeklärt werden, für den Fall, dass eine Aktivierung des Assistenten unbeabsichtigt erfolgt ist.
  • Die Auswertung der Aufnahmen durch Mitarbeiter oder Auftragnehmer erfordert eine zusätzliche informierte Zustimmung durch die Betroffenen.
  • Die Nutzer müssen darauf hingewiesen werden, dass der Einsatz der Sprachassistenten auch die Rechte anderer Personen beeinträchtigen kann.

Als einer der ersten Internetanbieter hat Google auf die Vorwürfe reagiert und erklärt mit den Sprachaufnahmen zu pausieren.


Vor knapp zwei Wochen tauchten 90.000 Nutzerdaten der Mastercard in Form einer Exeltabelle im Internet auf. Mastercard informierte die Betroffenen. Diese sollen vorsorglich ihre Kreditkarte sperren lassen. Ein Drittanbieter, der Betreiber der Specials-Plattform soll laut einer Unternehmenssprecherin für das Datenleck verantwortlich sein.