Tobias Schrödel
Ich glaube, es hackt! Ein Blick auf die irrwitzige Realität der IT-Sicherheit
371 Seiten, 50 Abbildungen, 3. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer-Verlag GmbH 2014,
ISBN 978-3-658-04245-5

Aus der Verlagsankündigung:

Schon längst können wir unsere Computer und Smartphones nicht mehr so absichern, dass ausnahmslos alle unerwünschten Zugriffe verhindert werden können. Auch die Verschlüsselung von Mails, Firewalls, Passwort-Safes und Virenscanner können keinen hundertprozentigen Schutz bieten. Erst kürzlich erreichte uns die Meldung, dass Millionen von E-Mail Adressen samt der zugehörigen Passwörter gestohlen wurden – ein Daten-Diebstahl gigantischen Ausmaßes mit möglicherweise verheerenden Folgen für die Betroffenen. Vom Computermagazin CHIP als „Deutschlands erster Comedyhacker“ bezeichnet, zeigt TV-Experte Tobias Schrödel in seinem eben bei Springer Spektrum erschienenen Buch „Ich glaube, es hackt!“ Möglichkeiten, wie man IT-Spione und Hacker abwehren kann.

„Da draußen lauern weitaus mehr Möglichkeiten gehackt zu werden, als wir uns vorstellen, manche Lücken stecken im Detail, andere Systeme hingegen sind so offen, wie das sprichwörtliche Scheunentor. Wir müssen uns allmählich Gedanken machen, ob wir jeder neuen Technik weiterhin mit dem Grundvertrauen eines Kindes begegnen können und dürfen“, warnt Schrödel. In einem Interview mit Springer für Professionals. erläutert er, warum in Unternehmen große Gefahren für die Datensicherheit oftmals von den eigenen Mitarbeitern ausgehen, die Hackerangriffe in der Regel überhaupt nicht bemerken. Anhand einfacher und verständlicher Beispiele und ohne unnötige Fachbegriffe gibt der IT-Berater Tipps, die für jeden im Alltag bei der Datensicherheit relevant sind. Er möchte die Nutzer für Sicherheitsthemen sensibilisieren – sowohl für den privaten, als auch für den beruflichen Bereich. So gibt er beispielsweise praxisrelevante Empfehlungen bei der Auswahl von Passwörtern, die deren Entschlüsselung zumindest erschweren. Auch beim Löschen sensibler Daten gilt es einiges zu beachten, damit gelöschte Daten auch wirklich für immer verschwunden bleiben. Man sollte beispielsweise ausrangierte Computer keinesfalls arglos weitergeben, falls sie persönliche Daten enthalten. Es ist lediglich eine Frage des Aufwands und der Kosten, um an die vermeintlich gelöschten Informationen zu kommen. (...)