Cover Broschüre Datenschutz Dokumente Nr. 3In der Broschüre Datenschutz Dokumente Nr. 3 findet sich eine Auswertung der Tätigkeitsberichte der Landesdatenschutzbeauftragten der Jahre 2010 - 2015 mit dem speziellen Fokus auf Fragen des Beschäftigtendatenschutzes.

Datenschutzverstöße am Arbeitsplatz können weitreichende Folgen haben. Diese Erfahrung musste jüngst eine Mitarbeiterin einer Berliner Einwohnermeldebehörde machen. In 561 Fällen hatte sie unberechtigt auf Meldedaten zugegriffen.
Die Folgen: Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg bestätigte die fristlose Kündigung und das Amtsgerichts Tiergarten verhängte eine Geldstrafe von 4.950 €. Die beiden Urteile zeigen exemplarisch: Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen und Datensicherheitsmaßnahmen werden von Gerichten, egal ob Arbeits- oder Strafgerichte, nicht als „Kavaliersdelikte“ eingestuft.

Dabei haben Datenschutzverstöße in Behörden und Unternehmen, egal ob durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber begangen, nicht immer solch dramatische Folgen wie in dem beschriebenen Berliner Fall. Aber sie kommen offensichtlich öfter vor. Zu diesem Eindruck kann man bei der Lektüre der Tätigkeitsberichte der Landesdatenschutzbeauftragten gelangen. Kein Bericht, in dem nicht über Datenschutzverstöße und –pannen am Arbeitsplatz berichtet wird.
Dabei wird anhand von Beispielen aus der Behörden- und Unternehmenspraxis nicht nur beschrieben, was alles schief gehen kann, sondern es werden hilfreiche Hinweise und Tipps für die praktische Umsetzung des Datenschutzes gegeben.

Datenschutz Dokumente Nr. 3: Stellungnahmen der Landesdatenschutzbeauftragten zu Fragen des Beschäftigtendatenschutzes Auswertung der Tätigkeitsberichte der Jahre 2014 - 2015