Aktuelles Bildverarbeitung

Jonathan Bier von der AG Bildverarbeitung, Photonik und Mikroelektronik präsentierte sein Forschungsprojekt „Fluoreszenzanalyse mittels Korrelationsdetektoren zur quantitativen Bestimmung von biologischen Analyten“ im Zuge des 7. interdisziplinären Doktorandenkolloqiums.

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Seit Anfang des Monats hat die AG Optoelektronik zwei neue Mitarbeiterinnen bekommen. Antonia Ciocoiu von der University of British Columbia Vancouver und Sihui Shen von der McGill University Montreal arbeiten im Zuge eines Stipendiums des Deutschen akademischen Austauschdienstes (DAAD Rise) für drei Monate in der Forschungsgruppe von Prof. Frey. Frau Shen wird sich im Projekt „KlettWelding“ mit einem Versuchsaufbau zur Laserabtastung beschäftigen, während Frau Ciocoiu im Projekt „Fluoreszenzmarker“ Hardwareoptimierung durchführt.

Es ist bereits das zweite Mal, dass die Arbeitsgruppe Stipendiaten des DAAD die Möglichkeit eines Praktikums in Deutschland bietet.


Vom 01.04. bis 04.04.19 fand die SPIE-Konferenz „Optics & Optoelectronics“ in Prag statt. Diese Konferenz ist die größte ihrer Art und bietet Wissenschaftlern der unterschiedlichsten Forschungsgebiete aus aller Welt ein Forum zum Austausch.

Die Doktoranden Malte Nickel und Frank Wasinski der AG Bildverarbeitung präsentierten während der Poster-Session am Mittwoch ihre Forschungsergebnisse zum Thema „Nutzung neuartiger offsetloser Ortsfrequenzfilter zur Distanz- und Geschwindigkeitsmessung“.

Neben einigen spannenden Fachvorträgen war das Highlight der Konferenz der Vortrag des aktuellen Physiknobelpreisträgers Gérard Mourou.

Die Stadt Prag bot mit ihren vielen historischen Sehenswürdigkeiten und hervorragendem Wetter ein gelungenes Rahmenprogramm.

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Prof. Jochen Frey (rechts) und Doktorand Malte Nickel prüfen an Mikroskop und Bildschirm die Nanodrahtbeschichtung eines Chips.

Eine Maschine, die elektronische Bauelemente ähnlich verbindet wie ein Klettverschluss, entwickelt die TH Mittelhessen gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, dem Darmstädter Unternehmen NanoWired. Projektleiter sind die Professoren Dr. Jochen Frey und Dr. Ubbo Ricklefs vom THM-Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit 455.000 Euro.

NanoWired hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, bei dem zwei zu verbindende Bauteile mit einem "Rasen" aus Nanodrähten beschichtet und bei Raumtemperatur aufeinandergepresst werden. Die durch die Nanostrukur bedingte Absenkung der Schmelztemperatur des Metalls führt zum partiellen Verschweißen der Drähte und so zu einer stabilen Verbindung. Gegenüber herkömmlichen Verfahren wie Löten oder Kleben hat dieses "KlettWelding" eine Reihe von Vorteilen. Es ist für viele verschiedene Materialien geeignet. Es entsteht keine Hitze, die empfindliche Bauteile belastet. Die elektrische und thermische Leitfähigkeit der Verbindung ist sehr hoch.

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