kommasEin Tipp: Schön viel Zeit (mindestens 8 Wochen) einplanen. Solch bürokratische Dinge brauchen ihre Zeit und es gibt nichts Schlimmeres als den Moment, wenn man seinen Flug schon gebucht hat, das Visum jedoch noch nicht ausgestellt wurde.

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Ich heiße Christian Lecke und studiere mittlerweile im 5. Semester Elektro- und Informationstechnik mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik am Fachbereich EI der THM. Nach der Absolvierung des Grundstudiums und des ersten Semesters im Hauptstudium habe ich beschlossen, dass es nun ein guter Zeitpunkt wäre, ein paar Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Durch meine bisherige Ausbildung und gesammelte Berufserfahrung bei B. Braun Melsungen AG hatte ich eine gute Ausgangslage.

Die Bewerbung für ein Auslandspraktikum verlief problemlos. Durch meine Kontakte bei B. Braun, die ich durch mein vorheriges Arbeitsverhältnis gesammelt habe, war das Kontakteknüpfen in den USA einfach. Es ging sogar so schnell, dass dann die größte Herausforderung war, die Bewerbung schnellstmöglich auf Englisch und den Anforderungen des Unternehmens gerecht zu verfassen.

Nach meiner Zusage musste ich mich um das Organisatorische und somit um das Nervigste meiner Auslandsreise kümmern. Um ein Visum zu bekommen, muss man sich erst bei der German American Chamber of Commerce (Handelskammer in New York) bewerben. Nach deren Zusage kann man einen Termin bei einem Konsulat in Deutschland machen. Dort wird letztendlich das Visum ausgestellt – natürlich nicht ohne weitere Prüfung der Unterlagen! Ein Tipp: Schön viel Zeit (mindestens 8 Wochen) einplanen. Solch bürokratische Dinge brauchen ihre Zeit und es gibt nichts Schlimmeres als den Moment, wenn man seinen Flug schon gebucht hat, das Visum jedoch noch nicht ausgestellt wurde.

Das Flugbuchen hingegen ist relativ problemlos. Dabei habe ich nur darauf geachtet, dass ich einen günstigen Flug mit viel Gepäck bekomme. Letztendlich habe ich einen Flug im Reisebüro gebucht, der überraschenderweise sogar günstiger als im Internet war und ich konnte zwei Gepäckstücke mitnehmen. Wenn man sich früh genug um alles kümmern kann, sollte das Einhalten der Fristen sowie die Buchung eines günstigen Flugs kein Problem darstellen. Andere Dinge – wie Wohnung, Auto o.ä. hat mein Arbeitgeber gestellt. Das ist natürlich ziemlicher Luxus.

D.h. ich musste vor der endgültigen Abreise "nur" noch darauf achten, dass ich alle wichtigen Papiere (Reisepass, Perso, internationaler Führerschein, Visum, Flugtickets) parat hatte.

In meinem nächsten Beitrag gebe ich euch einen Einblick in meine ersten Eindrücke in den USA. Wo ich wohne, wie ich wohne und wie der erste Kontakt mit den Kollegen war. Bis dahin!