Am Samstag, 08.02.25 fand im Erwin-Piscator-Haus und der Martin-Luther-Schule in Marburg der FIRST LEGO League Regionalwettbewerb Gießen-Marburg-Wetzlar statt. Die Veranstaltung wurde vom Schüler:innen-Forschungszentrum Mittelhessen organisierten, wobei die THM als einer der Supporter fungierte. Auch Mitglieder des MAMUT Robotics Teams und Prof. Thomas Glotzbach vom Fachbereich Elektro- und Informationstechnik unterstützten die Veranstaltung.
Wie bereits im letzten Jahr war Prof. Thomas Glotzbach vom Fachbereich Elektro- und Informationstechnik, der sich zuvor bereits als einer der THM-Vertreter in der Steuerungsgruppe des Wettbewerbs engagierte, als Juror tätig. Benjamin Jähnert, der studentische Leiter der MAMUT-Gruppe, betreute in Marburg einen Informationsstand. Neben der ausgiebigen Auskunft zum Studium für die zahlreichen, interessierten Schülerinnen und Schüler konnten am Stand einen maritimen und zwei landgestützte Roboter näher unter die Lupe nehmen. Besonders erwähnenswert ist es, dass mit Fabian Beitler und Leon Heckelmann zwei ehemalige THM-Studierende und langjähriger MAMUT-Mitglieder den Wettbewerb als Schiedsrichter unterstützten.
Die FIRST LEGO League wird in Deutschland vom HANDS on TECHNOLOGY e.V. durchgeführt. Bei diesem Wettbewerb treten Schülerinnen und Schüler im Alter von 9 bis 16 Jahren mit selbstgebauten LEGO-Robotern an Wettbewerbstischen gegeneinander an. Die Roboter müssen dabei autonom verschiedene Aufgaben lösen. Jedes Jahr gibt es andere Aufgaben, welche jeweils um ein zentrales Thema kreisen. Dieses Jahr lautete das Thema „Submerged“, und die Aufgaben drehten sich um die Erforschung und den Schutz der Meere und Ozeane.
Insgesamt 19 Teams mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Hessen traten beim Regionalwettbewerb an. Diese nahmen aber nicht nur mit ihren selbstgebauten und programmierten Robotern an den Wettkämpfen teil, sondern jede Gruppe musste sich zusätzlich auch einer Jury stellen. Dabei erläuterten sie zum einen das Design ihres Roboters, zum anderen präsentierten sie die Ergebnisse eines selbst durchgeführten Forschungsprojektes zum Thema „Meere und Ozeane“. Darüber hinaus wurden unter der Rubrik „Grundwerte“ auch das Sozialverhalten der Teams, die gegenseitige Kooperation und Unterstützung sowie das generelle Auftreten bewertet.
Unzählige Zuschauer bevölkerten am Veranstaltungstag das Erwin-Piscator-Haus und die genutzten angrenzenden Räume der Martin-Luther-Schule, um die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Neben den Wettbewerben gab es auf einer Ausstellungsfläche auch vielfältige Mitmachangebote, welche neben dem MAMUT-Team unter anderem auch von den Medienzentren Gießen Vogelsberg und Wetzlar sowie der Firma Rittal präsentiert wurden.
Resümierend kann man festhalten, dass das Event, wie schon im letzten Jahr, hervorragend angenommen wurde und einen wichtigen Beitrag leistete, Schülerinnen und Schüler bereits in jungen Jahren für eine mögliche Karriere im MINT-Bereich zu begeistern.