Die selbstorganisierte studentische Arbeitsgruppe „M.A.M.U.T. Robotics“ vertritt traditionell die THM auf dem Eurobot-Wettbewerb. In diesem Rahmen reisten fünf Studierende vom 24. bis 26. April 2026 zum deutschen Vorentscheid an der TU Dresden, um mit ihrem selbstentwickelten Roboter spannende Aufgabenstellungen zu meistern.
Der Eurobot-Wettbewerb ist ein internationaler, jährlich stattfindender Robotik-Wettbewerb, der von der französischen Organisation Planète Sciences organisiert wird. Ziel des Wettbewerbs ist es, Studierenden und jungen Technikbegeisterten die Möglichkeit zu geben, eigenständig vollautomatische Roboter zu entwerfen, zu bauen und zu programmieren. Die Teams treten im freundschaftlichen Wettstreit gegeneinander an und müssen dabei unterschiedliche Aufgaben meistern, die jedes Jahr einem neuen Motto folgen. Für das Jahr 2026 steht der Wettbewerb unter dem spannenden Thema „Winter is coming“. Die teilnehmenden Roboter müssen diesmal verschiedene Aufgaben lösen, die sich rund um die Vorbereitungen für den Winter drehen – beispielsweise das Transportieren von Nusskisten durch „Eichhörnchen-Roboter“. Hierbei sind Teamgeist, Kreativität und technisches Know-how gefragt. Eurobot fördert so nicht nur praktische Fertigkeiten und ingenieurwissenschaftliches Denken, sondern auch die internationale Zusammenarbeit und den Austausch zwischen jungen Robotik-Fans aus ganz Europa und darüber hinaus.
Im Rahmen einer Exkursion reisten fünf Studierender der M.A.M.U.T.-Gruppe unter Betreuung von Prof. Thomas Glotzbach am Freitag, 26.04. nach Dresden. Direkt nach der Ankunft und einem kurzen Check-in ins Hotel wurde direkt der Veranstaltungsort im Barkhausen-Bau der TU Dresden aufgesucht, wo das Team, nur durch ein kurzes gemeinsames Abendessen unterbrochen, bis spät in die Nacht daran arbeitete, das technische Equipment für die Teilnahme am Wettbewerb vorzubereiten. Bereits in den vorangegangenen Wochen hatten die Studierenden mit viel Engagement an der THM an den Vorbereitungen gearbeitet.
Am Samstag bestand der große Hauptroboter dann die Homologation, was die Voraussetzung zur Teilnahme an den Matches ist. Auch im Laufe des Samstages und in der Nacht zum Sonntag setzten die Studierenden der THM ihre Arbeit mit großem Engagement fort, um den Roboter und die Programmierung zu verbessern und mehr Punkte in den Wettbewerben zu erzielen. In diesem Jahr setze die M.A.M.U.T.-Gruppe erstmals einen zusätzlichen kleinen Roboter ein, der extra für diesen Wettbewerb entwickelt wurde und in den Partien am Sonntag erstmals Punkte für das Team erzielen konnte. Im Rahmen der Entwicklung konnten die Studierenden viel Erfahrung in der Inbetriebnahme und Fehlersuche technischer Systeme sammeln, die ihnen in ihrer späteren beruflichen Tätigkeit von großem Nutzen sein werden. Darüber hinaus fand ein reger Austausch mit den anderen Teams statt, und der Wettbewerb wurde auch für soziale Interaktion genutzt sowie dem Finden neuer Ideen, wie man die eigenen Roboter für das kommende Jahr noch verbessern kann.
Nach der Endrunde am Sonntag trat das Team schließlich die Heimreise nach Gießen an. Auch wenn die Qualifikation für die Endrunde in Frankreich nicht geglückt ist, konnten die Teilnehmer viele Inspirationen mitnehmen und sind motiviert, im kommenden Jahr wieder anzutreten.
(Text teilweise mit Unterstützung von THMGPT erstellt)