EI-Exkursion nach Hamburg

Impressionen zur Exkursion nach Wolfsburg und Hamburg am 30. und 31. Mai. Die Fachschaft erzählt – Der Fachbereich ergänzt.

Auch in diesem Jahr wurde eine Exkursion vom Fachbereich EI angeboten. Daran nahm ein ganzer Bus voll Studenten, Professoren und Mitarbeiter teil. 26 Studenten, 2 Studentinnen und sechs Professoren bzw. Mitarbeiter um genau zu sein.

A01 ExSoSe16Dieses Mal ging es nach Hamburg. Auf dem Weg machten wir auf unserer ersten Station in Wolfsburg halt, wo wir Volkswagen besichtigen durften. Dort wurden wir in einer Art "Golf-Bahn" durch das Werk gefahren und bekamen so einen Einblick in den Produktionsablauf eines PKW.Besonders interessant waren für die Studierenden zum Beispiel die Fertigungshallen, in denen Roboter von KUKA oder FANUC die Einzelteile zu einer Karosserie zusammenschweißten oder klebten.

Nachdem wir in der Kantine die dort auf dem Gelände hergestellte Currywurst verköstigen durften, ging es weiter Richtung Hamburg. Leider verloren wir unterwegs etwa 1,5 Stunden durch Stau. So mussten wir die anschließende Führung bei Airbus im Schnelldurchlauf absolvieren. Nichtsdestotrotz war es dadurch nicht weniger beeindruckend, zuerst vor den einzelnen Segmenten und anschließend vor dem fertig montierten A380 zu stehen und Details zu den Produktionsabläufen zu erfahren.

Das nächste Ziel war das ziemlich zentral gelegene Hostel. Von dort aus brachen wir nach dem Einchecken geschlossen in Richtung Reeperbahn auf... wohin denn sonst. Nachdem wir uns im "The Bird" (sehr zu empfehlen, direkt an der Reeperbahn) gestärkt haben, ging es auf in Hamburgs Nachtleben. Details hierzu lassen wir aus :P Zu sagen bleibt nur: Der Tag war lang, die Nacht war kurz und das nicht nur für uns Studis. An dieser Stelle nochmal, Hut ab ;)

desyAm nächsten Morgen brachen wir zu dem letzten Programmpunkt auf, dem Teilchenbeschleuniger DESY. Dort gab es für uns zunächst einen Vortrag eines Physik-Masterstudenten der Uni Hamburg, der unter uns Zuhörern eine grundlegende Wissensbasis über Teilchenphysik schaffen sollte. Dann ging es weiter zu den Elektronenbeschleunigern Petra und Hera. Während Hera mittlerweile inaktiv ist, kann Petra mithilfe der Bremsstrahlung sogar so kleine Strukturen wie ein Protein röntgen. Hera war früher zuständig für die "klassische" Teilchenphysik, in der Elektronen auf Protonen geschossen werden und das Ergebnis der Kollision erforscht wird.

Von dort aus ging es dann wieder Richtung Heimat. Alles in allem bleibt nur zu sagen, dass es ein wirklich interessanter, informativer und vor allem spaßiger Ausflug war, den wir jedem absolut empfehlen können. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Finden wir auch!